Trainingslager Südtirol 2013: Jenesien

Nach dem Stilfser Joch wollte das DGD Racing Team eine etwas leichtere Etappe fahren. Ohne den Bericht oder die Höhengrafik auf quaeldich wirklich zu beachten ging es los, endlang der Weinstraße nach Bozen wurde gemütlich eingerollt. Trotz ein paar beleuchteter Tunnel bot der Anstieg nach Jenesien super Ausblicke und eine gefühlte 450 Grad Linkskurve (mit Brücke und 2 Tunneln). Meist hatte man auch 10 Prozent Steigung anliegen, netterweise waren die Tunnel etwas flacher. Das recht gemütliche Tempo machte Daniel bis kurz vor Jenesien Moritz vorbeiging und das Tempo etwas anzog. Nach dem Zuruf „müsste bald oben sein“, fuhr dann Daniel etwas forcierter vor um eben schneller oben zu sein. Weit gefehlt, nach Kilometer 12 ging es erst einmal wieder flach und bergab, bevor dann kurz vorm Dach der Etappe (1407m, Salten) nochmal ein Straßenschild 18% anzeigte. Die Auswertung ergab eine überraschend gute Zeit (Bestzeit) am Anstieg, wobei die ersten 1000 Höhenmeter in 54 Minuten absolviert waren.

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Die Pause in St. Ulrich mit dem bereits gekührten Apfelstrudel wurde ausgiebig genossen bevor es dann auf die sehr rasante (~80 km/h Spitze) Abfahrt nach Meran ging. Eckdaten: 80km 26er Schnitt, 1870 Höhenmeter.

Trainingslager Südtirol 2013: Ruhetag

Wer das offizielle Teamblog des DGD Racing Teams schon etwas länger verfolgt, weiß eigentlich was „Ruhetag“ in Lana bedeutet, nämlich Ultental. Aber falsch gedacht, da dieses Jahr das Rennen am Ende des Trainingslager liegt, gibt es am vierten Tag tatsächlich einen amtlichen Ruhetag. Ausschlafen und dann ab in die Therme Meran. Dort waren zwar mittags alle Parkplätze belegt, aber die Saunalandschaft füllte sich erst am späten Nachmittag. Mit Thermalwasser (radonhaltig), Soleinhalationen, klassischer Sauna, Dampfbad konnte man wirklich gut entspannen. In Lana ging es dann zu Fuß die 100 Höhenmeter des Tages zum Untermösslhof wo es gute Knödel, einen genialen Ausblick und zur Feier des Tages ein aufkommendes Gewitter zu beobachten gab.

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Trainingslager Südtirol 2013: Mendelpass

Nach der bis dato härtesten Südtirol Etappe der Geschichte des DGD Racing Teams am Vortag, wurde der Start der heutigen Etappe vorsorglich auf 11 Uhr verlegt, um ein wenig mehr Regeneration zu ermöglichen. Während des Warmrollens in Richtung Eppan fragten sich Moritz und Daniel, wie gut denn die Beine sein werden. Nach den etwas ernüchternden Ergebnissen an den Vortagen, nahm sich Daniel vor, das Moritz’sche Hinterrad möglichst lange zu halten. Zur Überraschung beider gelang das erstaunlich lange, genauer gesagt bis Kilometer 12,5 (von 15). Dann konnte Moritz einen Tacken zulegen, Daniel hatte jedoch schon seit geraumer Zeit Pulswerte von 190-192 auf dem Display und war dementsprechend am Limit. Moritz konnte endlich eine anständige Mendelpasszeit von 48:25 (18er Schnitt) setzen. Aber auch Daniel konnte seine Vorjahresbestmarke um 30 Sekunden unterbieten, aber mit deutlich mehr Einsatz (Durchnittspuls von immerhin 187) als 2012.

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Nach dem obligatorischen Apfelstrudel mit Apfelschorle ging es hektisch zurück zum Passschild, denn eine Rennradlerrin aus Deutschland war dabei das Schild zu fotografieren – das wurde natürlich genutzt um jeweils Passfotos zu machen. Danach ging es gemütlich runter nach Fondo und der Gampenpass wurde aus seiner humanen Seite locker hochgerollt. Beim örtlichen Fahrradladen wurde festgestellt, dass Lenkerstopfen nur mit Lenkerband verkauft werden, und auch Cat-Eye Halterungen waren unbestellbar.

Trainingslager Südtirol 2013: Anreise

Anreiseprotokoll (alles unter strikter Einhaltung der StVO):

4:00 Uhr, Ecke Kasinostraße-Rheinstraße
6:45 Uhr Österreich ist erreicht (Füssen)
9:25 Uhr Ankunft in Lana (beim Günzelgut)
11:30 Gampenpasshöhe mit dem Rad
14:00 Formel-1 Start frisch geduscht
17:00 Pool
18:30 Abendessen
Danach Tourplanung

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Die Anreise verlief glatt, Sonntags anzureisen hat sich mal wieder bewährt. Dank zahlreicher Baustellen in Deutschland lange Fahrtdauer nach Südtirol von über 5 Std. Am Fernpass gab es aber doch einen „Renngott“. Der ganze Stau vorm DGD Racing Team-Fahrzeug, angeführt von 2 Wohnmobilen, gefolgt von über 10 Stauteilnehmern fuhr geschlossen (ob alle wirklich wussten was sie taten oder einfach blind hinterherfuhren…) an einen Rastplatz :). Nach dem Ausladen in Lana ging es kurz zum Konditor und dann ab auf den Gampenpass. Zeitfahren war nicht angesagt, Daniel musste aber dennoch ziemlich ans Limit gehen um einigermaßen zügig hoch zu kommen, wenig Schlaf und Trainingrückstand lassen grüßen. Um ein anständiges Training zu haben, ging es gleich noch auf den Mendelpass über dessen Kuppe aufgrund des nahenden F1-Starts ohne anzuhalten drübergefahren wurde um die 80km Runde am Ankunftstag mit knapp 1700 Höhenmeter mit einem 25er Schnitt abzurunden.

Tour d’Energie 2013: Sportografenbilder

Wie bereits Tradition nach absolvierten Rennen des DGD Racing Teams gibt es für alle Fans, die nicht am Streckenrand stehen konnten, und natürlich für die Fahrer als Erinnerung, wunderbare Bilder vom Renngeschehen. Mit Klick aufs Bild gibt es eine Auswahl der besten Bilder vom DGD Racing Team.