Praxistest: Licht

Meine Aufgabe ist es, den ersten Prototypen des Lichtes im Alltag zu testen. Als erstes stand ein Test der Akkupacks auf dem Plan. Bei Zimmertemparatur hielt der Sanyo-Akkupack 4,5 Stunden durch, die durch sehr geringe Selbstentladung als „Immer-dabei“-Akku liefen immerhin 3 Stunden 45 Minuten. Das war schon eine sehr positive Überraschung, wir hatte eher in Richtung 2,5 Stunden kalkuliert.
Die Haltung von Cateye erweist sich als super stabil, dank der guten Positionierung am Licht (Schwerpunkt genau in der Mitte) hat man im Fahrverhalten keinerlei Nachteile. Über die gute Helligkeit, die fast das Niveau eines schlechten Autoscheinwerfers erreicht, muss man nicht mehr viel sagen. Äußerst angenehm ist die sehr homogene Ausleuchtung, es gibt eine Schatten, Muster oder seltsame Helligkeitsunterschiede. Einige Fahrten im Regen bewiesen, dass auch das Ziel des Spritzwasserschutzes weitestgehend erreicht wurde.
Kommen wir zu den Verbesserungsmöglichkeiten, die schon in den Entwicklungsprozess für die „finale“ Version eingeflossen sind: Die Abdeckung hinten wird derzeit nur durch die Reibung von Tape zum Gehäuse gehalten. Beim Fahren über Bordsteinkannten wird der Akkupack nach Hinten geschoben, und die Abdeckung kommt einem entgegen. Ein weiteres Feature, das Abdimmen ist auch in Planung, gerade im beleuchteten Stadtverkehr kommt das nicht nur der Akkulaufzeit zur Gute sondern auch dem Gegenverkehr.

Hier ein kleiner Vergleich zum „Cateye HL-EL 010 LED Licht„, man muss beachten dass die Aufnahmen nur einen relativen Eindruck verschaffen können, das menschliche Auge ist eben viel lichtempfindlicher als meine kleine Ixus:

Cateye Licht

Selbstbaulicht

HowTo: Routen veröffentlichen

Als erstes benötigt man einen Track (Format: .gpx) den man optimalerweise schon gefahren ist. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten:

  1. Direkt vom mobilen GPS aufgezeichnetet Track, Download per EasyGps oder ähnlicher Software
  2. Geplante Touren mit einer Topografischen Karte (magicmaps.de) oder dem Tourenplaner von quaeldich.de
  3. Sonstige .gpx Dateien, die kein Copyright verletzen

Die entsprechende Datei falls nötig ins .gpx-Format konvertieren, das geht bei GPSies.com. Dort den Track zusätzlich ins KML-Format wandeln, das ist für die Visualisierung hilfreich.
Als nächstes beide Dateien hochladen und die entsprechende URL des .kml Files merken (Strg+C). Auf Google Maps gehen, in das Suchfeld die URL einfügen und bestätigen. Als letzten Schritt auf „Link“ klicken und dann „eingebettete Karte anpassen“. Dort die Größe anpassen, gut ist hier z.B. 700x450px, und den HTML-Code kopieren. Dann sollte sowas in der Art auf der Seite erscheinen:

Original .gpx-Datei

Download des .kmz


Größere Kartenansicht

Testfahrt Nordschleife 2009

Als erste Vorbereitung für das Event 24h-Rennen auf der Nordschleife 2010 ist das Team am 24.08. in die Eifel gefahren um sich einen ersten Eindruck von der Rennstrecke zu machen. Leider gibt es von Moritz kein Bild vom Sportografen. Die Strecke ist ca. 22km lang und beinhaltet knapp 500 Höhenmeter, davon ca. 350 an einem Stück (Hohe Acht). Es ist eine extrem Berg- und Talbahn, man hat nirgends Zeit sich zu erholen. Das Fahren auf solch einer legendären Piste als solches war auf jeden Fall ein Erlebnis. Weitere Infos zur Technik, Team und Vorbereitungen und ein überarbeitetes Layout wird mal bald hier finden.

Daniel @ Nordschleife Christian @ Nordschleife Stefan @ Nordschleife