Frohen Mutes ging es heute wieder auf die „Kleine Runde“ zum Training. Gefahren wurde sie aufgrund des Windes in mathematisch positiver Richtung. Die Steigung nach Dalby ließ sich optimal fahren, ein kleiner Zwischenstopp aufgrund eines entgegenkommenden Treckers der den Radweg vom Schnee befreit war das einzig Auffällige. Der Abschnitt kurz vom Ortseingang war durch einige Schneewehen blockiert (siehe erstes Bild). Aber auch kein Problem, genau daneben verläuft ja die gut geräumte Straße. Der schon Sonntag bedenkliche Straßenabschnitt war nochmals schlechter zu befahren, am Rand gab es kleinere Schneewehen und der starke Seitenwind erschwerte das extrem wichtige Stillhalten des Steuers. Nach einem Beinaheabstieg aufgrund von Glatteis beschloss ich diesen Streckenabschnitt vorerst nicht mehr zu befahren. Der letzte Teil der Runde ist ein schön gerader Radweg, aufgrund seiner wenigen Kurven „Highspeedweg“ genannt. Doch dieser setzte dem heutigen Tag die Krone auf. Fast ein Kilometer lang gab es fast ausschließlich kniehohe Schneewegen, vollkommen unbefahrbar. Nach der Fotopause begann also eine nicht geplante Schneewanderung. Beim abschließenden Betrachten meines Rads ist es ein Wunder, dass sich überhaupt noch etwas bewegt hat. Nur der Schaltzug des Umwerfers war so gefroren, dass nichts mehr ging. Alle anderen Eispanzer erhöhten nur das Gewicht.
Autor: daniel
Voller Einsatz für Rad am Ring
Heute waren wohl die bis dato härtesten äußeren Bedingungen in Lund. Nach einem normalen Wintertag deutscher Natur, Schnee bei +1 Grad gab es heute stramme -5 Grad und reichhaltig Wind. Die Hälfte meiner Trainingsrunde besteht aus einer kleinen Landstraße und diese war fast vollständig bedeckt von gefrorenem Schneematsch, im Volksmund auch Glatteis genannt. Die Konzentration ging schlagartig weg vom Puls hinzu dem Willen keine unbedachten Bewegungen zu vollziehen. Dennoch gab es wie durch ein Wunder keinen Sturz. Somit konnte heute hauptsächlich die Psyche und Körperbeherrschung trainiert werden, immerhin. Das Material wurde ebenfalls nicht geschont:
Kleine Runde in Schweden
Das ist meine kleine Haus und Hoftrainingsstrecke. Bei den winterlichen Temperaturen gehen leider länge Ausfahrten nicht. Aufgrund von Schnee und den Stollenreifen sowie der Kälte wird die Fahrzeit jedoch „künstlich“ auf bis zu 1:25 angehoben. Gefahren wird die Strecke von mir zweimal wöchentlich und es wird fast ausschließlich im Ausdauerbereich (bei mir 150-160 Schläge) trainiert.
Gefahren im Urzeigersinn ist der erste Teil bis Södra Sandy ein fast schnurgerader Fahrradweg abseits von Straßen. Dann geht es etwas ins hügelige, auf eine selten befahrene Straße nach Torna Hällestad. Man durchquert ein Militärübungsgelände und fährt mitten durch eine Kuhweide. Zurück geht es nach Dalby auf einer größeren Straße die leicht bergab geht. Der Radweg von Dalby nach Lund ist kerzengerade und nicht bewaldet. In die andere Richtung ist dieser Abschnitt teilweise eine Qual, da wir hier fast immer strammen Ostwind haben. In Lund geht es etwas verwinkelt wieder zurück zur Wohnung.
Daten: Je nach Variante 33-35km, Höhenmeter: ca. 200m, Zeit: kann man im Sommer in <1:05h fahren.
Trainingsrunde in Schweden (GPX)
Bilder vom Highpower Licht
Unglaublicherweise gibt es bis dato keine Bilder des bereits im Einsatz befindlichen Prototyps. Der zweite Schalter ist fürs stufenlose dimmen, der Haken dient als Hilfe zum Öffnen des Deckels, der nun wesentlich fester an seinem Platz sitzt. Zudem wurde auf der Unterseite eine Gummimatte befestigt, damit der Akkupack keine Chance mehr hat sich zu bewegen. Sowohl die Plexiglasscheibe als auch der Deckel sind mit Teflonband abgedichtet, bei Regen/Schnee hat man also keine Probleme zu befürchten. Gewicht inkl. Akkupack: 653g
Checkliste
Sehr verfrüht, aber irgendwann muss man anfangen:
Bekleidung:
- kurze, lange Radhosen
- genügend Unterwäsche
- kurze, lange Handschuhe
- Überschuhe
- Regenjacke, Windjacke
- kurze, lange Trikots
- Dicke Jacke
- Fahrrad/Sonnenbrille
- Handtücher
- Bettwäsche / Schlafsack
Technik:
- Pumpe (klein/groß)
- Schläuche
- Reifen
- Werkzeug, Kabelbinder
- Panzertape
- Rolle + Fahrrad
- Pulsmesser
- Laptop mit UMTS und Router
- Licht, Akkus + Ladegeräte
- 2. Ersatzlicht <- (Anm. Engineering: „Q U A T S C H“), Toolflasche
- Rücklicht + Batterien
- Turbospray, Reiniger, Öl, Fett
- Blaues Tuch, Lumpen
- Wäscheständer + Trockner
- Stromverlängerungskabel
- Multimeter, Isolierband, Lötkolben
- Aktiv Monitore
- USB-Verlängerung
- Rad am Ring Tool (PC)
- Fahrradständer
- Kompaktmontageständer
Sonstiges:
- genügend Bargeld
- Getränke (Bier, Wasser, Apfelsaft), Powerzeug
- Riegel aller Art
- Koffein, Mate
- bisschen Verbandszeug
- Nudel, Topf, Soße, Geschirr
- Klopapier
- Ohropax
- Beleuchtung für Team-Facilities
- Bierdeckel
- Asthmaspray (Engineering 🙁 )
- Gelbe Säcke
- Handwaschpaste
- Campinggeschirr
- Wasser fürs Rennen
- löslicher Kaffee
- Stühle/Tisch/Zelt+Backsteine
ich bitte um zahlreiche Ergänzungen 🙂


















