Evolve Cima: Italia meets China

Als unverbesserlicher Campagnolo Fan – die 12-fach Gruppe ist seit 2019 am Stevens Comet – war Daniel beim Erscheinen 2023 der 12-fach Wireless Gruppe traurig. Denn die Optik und der fehlende Daumenhebel überzeugten nicht, der Preis war extrem hoch angesiedelt. Ein Jahr später folgte eine „günstige“ Version, die natürlich schwerer war. Da der Absatz beider Varianten wohl selbst für Campa Verhältnisse schwach war, wurde schon 2025 eine neue 13-fach Gruppe vorgestellt. schicker, „günstiger“ und mit Daumenhebel. Nach dem Umbau von Stefans Xenon Disc von mechanischer auf elektronische Schaltung (jeweils Japanware) war Daniel klar, wenn es eine neue Gruppe gibt, muss dafür ein neuer Rahmen her.

Die Eckdaten für den Rahmen nach Priorität absteigend: bessere Aerodynamik, keine Kabel sichtbar, leichter als vorher (< 895 g), gerade Sattelstütze, geschraubtes Tretlager, UDH kompatibel (zukunftssicher und Ersatzteilsicher)

Stevens hat leider nur den schnellen aber zu schweren Arcalis Rahmen im Programm, war also raus. Nach dem Besuch der Eurobike 2025 kam als erster China-Rahmen das sehr gut lackierte Seka Spear infrage, sogar mit einem Händler in Kassel. Inklusive Stütze und Lenker, dafür ohne UDH Kompatibilität war der Kaufpreis 3500 Dollar. Weitere Recherchen ergaben den Incolor Speedster SR Rahmen, etwas schwerer und mit 3200 Euro (Händler in Belgien) etwas günstiger.
Damals, ohne wirklichen Europa-Distributoren, war noch der Avenger Shuttle SL Rahmen interessant, es gibt dazu aber überhaupt keine verlässlichen Tests oder Quellen. Lambda-Racing hatte die Rahmen mal im Programm, aber setzen jetzt auf eine andere Rahmenmarke – und verkaufen keine Rahmensets einzeln.

Eine der Hauptquellen für derlei Recherchen ist das Weightweenies Forum. Dort bekam das Evolve Cima ab September 2025 einen eigenen Thread, in dem aber fast jeder über den sinnfreien Spruch auf dem Unterrohr diskutierte. Die Marke ist zwar neu, aber von den Gründern von Elite Wheels und dem bereits von diversen Leuten gekauften Aero-Lenker Kreuza nicht unbekannt. Bis auf den Spruch waren alle Kriterien erfüllt, der Hersteller sicherte per Mail zu, bald eine Variante ohne ebendiesen zu veröffentlichen. Bis dahin wurden noch diverse weitere Lackierungen vorgestellt und es gab ein Hambini Video zum Rahmen. Der Preis war günstiger als die vorher genannten Alternativen mit 2500 USD inkl. Versand und Zoll. Die Farbe wurde letztlich passend zu den vorhandenen Laufrädern gewählt; geschadet hat nicht, dass das damals die leichteste Lackierung war.

Nächster Schritt: Rahmengröße bestimmen – ist nicht so einfach wie man denkt, denn die reinen Geometriecharts beschreiben nicht das eigentliche Bikefitting sondern immer nur die unveränderlichen Rahmenmaße. Es gibt ein sehr empfehlenswertes Tool, mit dem man 2 (leider nur 2) Räder wirklich vergleichen kann. Die Sattelstütze gibt es sogar als -5 mm Offset und der Lenker wurde mit 36 cm oben / 39 cm unten möglichst schmal konfiguriert – es gibt 21 verschiedene Lenkerkonfigurationen, die man unabhängig zur Rahmengröße wählen kann. Dann hieß es ca. 6 Wochen warten, in der Zeit konnte die Gruppe bestellt werden, dank eines 10% Corporate Rabattes bei r2-bike war das preislich noch ok. Bei Übersetzungen gibt es im Vergleich zu Shimano extrem viel Auswahl, letzlich blieb die Kurbel bei 50/34 aber die Kassette bekam ein Upgrade in beide Richtungen (11/32 zu 10/33). Die Kurbellänge wurde nur minimal verkürzt auf 170 mm, den Sprung auf 165 mm traute sich Daniel nicht. Bremsscheibensymmetrie wurde über Bord geworfen und hinten auf 140 mm verkleinert.

Der Zusammenbau lief dank vollständiger Lieferung und sehr guter Anleitung fast ohne Probleme. Lediglich die Italiener beschrieben falsch, wie man das Schaltwerk auf UDH umrüstet (links-Gewinde), das Forum + Youtube hatten die Infos aber. Das Kürzen der im sehr flachen Lenker verlegten Hydraulikleitungen bedurfte einiges an Geschick, schließlich gibt es bei der Vollintegration nicht die Möglichkeit mal +5 cm Leitung irgendwohin zu schieben. Die Carbonqualität des Rahmens war insgesamt perfekt, die Sattelstütze rutschte bis dato nie und es gab weder ein Knacken noch eine schwergängige Lenkung (Grüße nach Koblenz). Das Bikefitting beim Jens ergab, dass es kein Fehlkauf war (des Cockpits), die Hebel wurden zwar ein wenig nach oben rotiert, aber die grundsätzlichen Proportionen passten super. Mit den bekannten Laufrädern und Favero RL Pedalen lag das fahrfertige Gewicht mit 6,5 kg unter dem Bestwert des Cometen (6,8 kg).

Fahreindruck: Der vor allem oben schmalere Lenker mit den deutlich angenehmeren Griffen ist direkt auffällig – man gewöhnt sich daran sehr schnell. Beim Fahren fällt die Agilität auf, der Lenkwiderstand ist sehr gering (SLT Ceramic Lager und fachmännischer Zusammenbau) ohne instabil zu sein. Der Fahrkomfort ist wirklich extrem gut, es gibt keine Schwammigkeit, sondern einfach sanftes Fahren – mit dem richtigen Luftdruck mit 3,7/3,8 bar. Zum ersten Mal elektrisch geschaltet, auch dort muss natürlich alles sauber eingestellt werden. Danach ist besonders beim Schaltwerk extrem zackiges Wechseln der Gänge möglich – dank 3 Knöpfen je Seite auch sehr individuell konfigurierbar. Die Akkuanzeige übers Wahoo lässt auch noch >100 km Fahrt zu bei „niedrig“, dank 2 Euro USB-C-Kabel aber zur Not unterwegs ladbar vom Handy. Wie bei allem neuen, wenn man sich mal dran gewöhnt hat, geht es nicht mehr ohne. Subjektiv ist das Evolve auch einfach schnell, ein fachmännischer Aerotest lieferte konkrete Zahlen dazu. Insgesamt ein brutal gutes Preis-Leistungsverhältnis des Gesamtprojektes – wenn man jetzt noch die neu erschiene Record Gruppe verbaut hätte, sogar noch besser.

RahmenEvolve Cima 2025 ML – 758 g
GabelEvolve Cima 1 1/8“ – 1 1/4“ – 367 g ungekürzt
SteuersatzCeramicSpeed SLT Bearing – 40.5 mm ID x 49.5 mm OD x 6.5 mm – 42g
ExpanderEvolve Expander + Aheadkappe – 28g
SchaltwerkCampagnolo Super Record 13 Schaltwerk 2×13-fach inkl. Akku 300 g
UmwerferCampagnolo Super Record 13 Umwerfer 2×13-fach inkl. Akku 154 g
GriffeCampagnolo Super Record 13 Ergopower je 214 g
BremsenCampagnolo Super Record 13 Disc Brake Flat Mount inkl. Leitungen, Beläge 137, 145 g
ScheibenCampagnolo 03 AFS 160 / 140 mm 100 / 121g, DT-Swiss Verschluss (19g Paar)
KassetteCampagnolo Super Record 13 Kassette 10-33 – 246 g
LaufräderNextie Wave Carbon Felgen (40mm, 25mm Innen), CarbonTI Naben, Carbon Spokes – 1100 g
SteckachsenEvolve Steckachsen – 49 g
VentileChris King Tubeless Ventile 60mm (Paar 11g)
ReifenContinental GP 5000 STR 30mm hinten 300 g / Aero 111 29mm vorne 274 g
KurbelCampagnolo Super Record 13 Ultra Torque TI Carbon 50/34 – 599 g
KetteCampagnolo Super Record 13 Kette – 221 g ungekürzt
InnenlagerCampagnolo QCK-Tech | BSA – 54 g
CockpitEvolve Kreuza 36 / 10 cm – 317 g
LenkerbandEvolve Kreuza Air – 36 g
SattelBerk List 7x9mm Streben – 104g
SattelstützeEvolve Seatpost 31 cm, 0 Offset – 142 g
PedaleFavero Pro RL-2 Look beidseitig – 259 g
WahoomountEvolve mit goPro – 19 g
FlaschenhalterCarbone Bike (8g) selbstgewickelt

Ingelheimer Halbe 2026

Inspiriert durch ein Video auf dem bekannten Radfahrer-YouTube-Kanal „RTF“ hatten sich mehrere Athleten des DGD-Racing-Teams dazu entschlossen, beim Halbmarathon in Ingelheim anzutreten. Neben Stefan, Moritz und Heiko war überraschenderweise auch Christian am Start. Diesen traf man durch Zufall in der Schlange zum Klo. Weiterhin konnte auch Ellen zu einem Start überredet werden. Daniel fuhr mit dem Rad nach Ingelheim, um die Athleten anzufeuern.

Heiko nutzte im Vorfeld einen längeren Urlaub ohne Rad als mentale Ausrede, um für den Halbmarathon zu trainieren. Zuhause wäre die Motivation dafür im Mai sonst eher gegen Null tendiert. Stefan musste nach einer Verletzung ohnehin mit dem Radfahren langsam machen. Kurioser- und wie sich zeigen sollte korrekterweise wurde ihm aber von seinem Arzt grünes Licht für Lauftraining gegeben. Gepaart mit dem Naturtalent von Moritz waren die Voraussetzungen für den Halbmarathon also gar nicht so schlecht.

Exakte Zeitvorgaben wurden im Vorfeld nicht gemacht, wohl jedoch Überlegungen angestellt, welche Pace man sinnvoll laufen kann. Stefan und Heiko hatten eine Pace von 5 angepeilt, Moritz eine von 4. Christian stapelte tief und hatte sich als Ziel eine Pace unter 6 vorgenommen.

Bei sehr wechselhaft warmem Wetter (20 Grad und 2 Platzregen) gingen Stefan, Ellen und Heiko gemeinsam direkt hinter den Tempomachern für 1 h 45 ins Rennen. Heiko wurde deren Tempo aber nach ca. 5 Kilometern etwas zu langsam, weshalb er diese dann in der ersten langen Bergabpassage überholte und von da an sein eigenes Tempo lief. Da der letzte Laufwettbewerb schon 22 Jahre in der Vergangenheit lag, wurde einfach nach Gefühl ein Tempo angeschlagen, welches sich gut anfühlte, ohne zu sehr auf die Zeit zu schauen. Diese konnte Heiko dann auch bis zum Schluss problemlos durchhalten und kam sehr zufrieden ohne Blessuren nach 01:40:40,8 ins Ziel (Strava-Aktivität). Stefan musste in der zweiten Rennhälfte etwas rausnehmen und überquerte nach 01:46:43,6 die Ziellinie (Strava-Aktivität). Ellen lief zuerst noch länger mit Stefan mit, konnte und wollte dann aber gegen Ende nochmal den Turbo zünden und kam und kam dann fast nochmal an Heiko ran. Mit einer hervorragenden Zeit von 01:41:25,6 konnte sie bei den Frauen den 15. Platz belegen.

Christian ging von etwas weiter hinten ins Rennen und verfehlte seine eigene Pacevorgabe von Beginn an komplett. In der ersten Rennhälfte lief er eine 5er-Pace und konnte dann in der zweiten Rennhälfte sogar nochmal ordentlich zulegen und eine 4:45er-Pace laufen. Am Ende reichte dies für ein super Resultat von 01:43:45,5 (Strava-Aktivität).

Moritz ging von weiter vorne in das Rennen und startete mit einer furiosen Pace von 3:45. Nach 4 Kilometern entschied er sich aber, es etwas langsamer angehen zu lassen und eine Pace um 4 anzuschlagen. Diese konnte Moritz dann bis zum Ende durchhalten und kam mit einer überragenden Zeit von 01:25:37,3 als 14. in der Gesamtwertung ins Ziel.

Bei allen Zeiten ist zu berücksichtigen, dass der Kurs für einen Halbmarathon ungewöhnlich viele Höhenmeter hat. Wenn man der Metrik „Grade Adjusted Pace“ Glauben schenkt, reden wir hier von ca. 3 Minuten Unterschied zu einer topfebenen Strecke wie zum Beipsiel in Weinheim.

Pressearbeit – Rennrad Magazin

Im Gegensatz zu der üblichen Berichterstattung auf diesem Kanal ist dieser Artikel nicht mehr brandaktuell. Die erste Verzögerung liegt jedoch an der Quelle – dem Rennrad Magazin. Jonas´Teilnahme beim 2024er Giro delle Dollomiti wurde ihm ja aufgrund seiner Pressetätigkeit vom Veranstalter gesponsort. Kurz vor der 2025er Ausgabe des Events erschien der Bericht dann in der Printausgabe. Der Zeitpunkt ist immer so gewählt, dass sich möglichst viele kurzentschlossene Leser noch anmelden können.
Leider gibt es davon keine online Version, daher muss der Autor des Artikels kontaktiert werden oder natürlich die Ausgabe erworben werden. Bilder sind leider „Stockfotos“ des Veranstalters und zeigen nicht die Hauptprotagonisten des dreiseitigen Artikels.

Sehr lesenswert und in ausführlicher Breite wurde das sich zuspitzende Duell zwischen Daniel und dem freiberuflichen Rennradredakteur Jonas erzählt, hier knapp zusammengefasst im Team eigenen Bericht.
Für die sehr gute und korrekte Berichterstattung geht nochmal ein Dank an Jonas raus – die 2024er Ausgabe des Giros wird lange in guter Erinnerung bleiben. Dieses Jahr steht der Giro nicht auf dem Programm.

Trainingslager Mallorca 2026 – Classico

Das Planungskommittee entschied sich für die Befahrung des Küstenklassikers entgegen des Uhrzeigers. Die avisierte 8:00 Uhr Abfahrt wurde nicht geschafft, das Frühstücksbuffet machte erst 7:34 auf – sportlich. Dafür ging es zu sechst auf eher breiten Straßen zügig nach Pollenca, bei absolut perfektem Wetter.

Kurz vor Beginn des Col de Femenia wurden die am Vortag festgezogenen Klickpedale Sebastian zum Verhängnis. Unglücklich losgefahren und dann aufs Knie gefallen – es ging aber weiter und außer Haut war nichts beschädigt. An der Tankstelle war der erste Essensstopp, Stefan bog dann alleine nach Sa Calobra ab.

Er wollte sein Knie etwas schonen und nur ca. die Hälfte der Kilometer der anderen fahren. Nach Bergfloh Manier hatte er keine weiteren Stopps (Café war zu voll) und dank der frühen Abfahrtszeit war es vom Verkehr noch erträglich. An seine Zeit 2012/14 kam er zwar nicht ran, aber es war Puls und Wind mäßig noch Luft nach oben.

Das Quintett hatte eine freie Abfahrt nach Soller, wo es dann direkt die Ma-10 weiter ging zum schon bekannten Café von der Valldemossa Tour. Um Zeit zu sparen, gab es Kuchen und koffeinhaltige Getränke.

Entgegen der Vorjahre war der Verkehr in Fahrtrichtung überschaubar, lediglich ein Anwohner blockierte die Straße beim vergeblichen Versuch in seine eigene Garage zu parkieren. Ein neuer Stopp mit perfektem Meeres- Panoramablick gab es kurz vor Andratx.

Ein paar Nicht-Rad Touristen kommentieren Sebastians lädiertes Knie, der Pitstopp 20 m nach dem Lokal blieb zum Glück unkommentiert.

Dank neuem Belag rollte es vortrefflich nach Andratx, wo es direkt in den Soldatenberg ging. Bis zur Ausflachung der Königsetappe folgten noch 2 weitere, neue Anstiege. Jeweils kleine Straßen mit engen Radien und zum Teil eher rudimentärem Belag. Zwischen diesen wurde die Mittagspause mit mallorquinischer Pizza und Pasta al Vodka eingenommen. Damit das Ziel 19:00 Uhr zur Sauna zurück zu sein in greifbare Nähe rückte, gab es den einstimmigen Beschluss die letzte Pause durch gut gefüllte Flaschen und Mägen zu ersetzen.

Am letzten Berg wurde Moritz durch mehrfache Rufe „Hopp hopp“ eines vorbeifahrenden Rennradlers provoziert und musste diesen fachmännisch abziehen.

Im Tal war der Wind moderat aber fast alle Fahrer waren motiviert vorne nochmal richtig Gas zu geben. Conny konnte seine erste 200 km Radtour trotz verhärteter Wade erfolgreich absolvieren und Sebastian trotz des Fauxpas noch einen Führungsstint übernehmen. Ein wirklich sehr gelungener Abschluss des diesjährigen Trainingslagers.

Detlef konnte den neuen Orient Asphalt richtig herum testen, machte sogar eine kurze Pause (aber ohne die Gastronomie zu beglücken) und Heidrun shoppte noch T-Shirts in Alcudia.

Trainingslager Mallorca 2026 – Randa

Das Wetter regnete planmäßig zwar nur nachts, aber die Straßen waren um 8 noch recht nass und der 1. April war endlich vorbei. Daher wurde schon am Vorabend die Reihenfolge der Routen getauscht, es ging erst um 10 Uhr los in Richtung Randa. Mal wieder konnte Rückenwind genossen werden. Bei einer Unterführung versuchte Sebastian seine Sprinterbeine zu zeigen, für sein Linkes Klickpedal mit zuviel Power, ein Sturz konnte zum Glück verhindert werden. Es gab aber kurz nach dem Espressostopp eine Zwangspause aufgrund eines Plattens. Dieser wurde in der Sonne fachmännisch von Heiko repariert, mit gutem Equipment ging das auch recht zügig. Erstmalig sollte der offizielle Anstieg (wobei das offizielle Strava Segment zu früh anfängt und auch erst fast in der Klostermauer endet) zum Puig de Randa gefahren werden. Diverse Strategien wer wie schnell und warum fahren würde, wurden am Vorabend bereits besprochen. Sebastian änderte seine Meinung dann sogar kurz vorher, er würde mittelschnell fahren wollen. Daniel konnte (auch dank schlechtem Wind) geradeso Moritz‘ Hinterrad halten, Heiko folgte kurz danach. Stefan war auch zügig unterwegs und Conny hatte sogar trotz 15 Minuten Segment einen neuen 20 Minuten Bestwert erzielen können – es gab Lob! Florian schonte sich ein wenig und Sebastian hatte sich auch angestrengt. Das Mittagessen war im sehr schönen und hoch gelegenen Ortskern von Montuiri, mit diversen Tapas ohne Hektik serviert ging es dann weiter zur Erstbefahrung des Hausbergs von Petra. Heiko machte im Flachstück einen 2:20 Leadout, bei dem Moritz, Daniel und Stefan folgten. Zur Überraschung von Moritz attackierte Stefan im ersten steilen Teil, um dann wenig später merklich rauszunehmen. Daniels Beine hatten dabei zu viel Laktat drin und kurz danach musste die Vereinzelung der Fahrer komplettiert werden. Zurück zum Hotel ging es dann gemütlich mit unterschiedlichen Konstellationen an der Feldspitze – trotz der 40 % Standzeit wurde die Sauna entspannt erreicht. Matthias musste sich leider weiterhin auskurieren, Detlef fuhr fast die gleiche Runde aber viel schneller und Heidrun rollte nach Betlem.