Mallorca 2014: Sa Calobra completto

Nach unendlichen Irrungen und Wirrungen konnte Stefan am Dienstag Morgen endlich eine gerade Sattelstütze montieren (gesonderter Bericht folgt)  und so konnte man wieder in kompletter Teamstärke zum Training aufbrechen. Über den langgezogenen Anstieg zum Coll de Femenia führte Stefan das Team in gemächlicher Pace, konnte es sich aber wie immer nicht nehmen lassen, den einen oder anderen Antritt einzubauen – ein gutes Zeichen, denn endlich hat er den Müsing Carbongaul gezähmt und der Tritt stimmt wieder.

Höhepunkt der Tour war die Sa Calobra Stichstraße.  Auf der Abfahrt Richtung Hafen Sa Calobra konnte man dieses Jahr richtig laufen lassen und unzählige Radtouristen, Autos und einen Reisebus überholen.  Nachdem nach der Mittagspause der Platten an Moritz‘ Hinterrad gerade noch rechtzeitig entdeckt und Stefan den Dorn äußerst fachmännisch aus dem Mantel gezogen hatte ging es dann im Zeitfahrmodus die 9,5km auf den Coll dels Reis.  Moritz konnte mit 29:41 die 30-Minuten Schallmauer durchbrechen und sich in der quäldich-Rangliste auf Platz 2 schieben. Daniel blieb in 30:14 auch noch beeindruckende 2 Minuten unter der teaminternen Vorjahresbestzeit. Steffen brannte eine starke 36:00 in den Asphalt und Stefan fuhr trotz der Probleme der Vortage mit 37:40 genau seine 2012er Zeit.  Da Steffen schneller als Stefan war gewann Daniel dank einer spontanen Wette bei noch geringer Zurechnungsfähigkeit eine Runde Bier gegen Moritz 😉

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Auf der Rückfahrt verpulverte Steffen mit einigen Attacken im Flachen noch seine letzte Reserven, ließ damit aber auch die verdiente Abkühlung im Pool einige Minuten nach vorne rücken 🙂

Für Statistikfreunde die Eckdaten der Tour:  121km, 1950Hm

Mallorca 2014: Cap Formentor

Nach einer weiteren Sattelstützen-Odyssee (separater Bericht folgt) ging die heute Etappe erst 11:30 Uhr los. Leider musste Stefan wegen Schmerzen in den Oberschenkeln aufgrund falscher Sitzposition früh die Tour beenden, für morgen ist Besserung in Sicht. Die Tour verlief nach Inca und dann den recht gutmütigen Anstieg in Richtung Kloster Lluc hoch. Daniel und Moritz wollten eigentlich „nicht voll“ fahren, was aber nach der 2. Kurve bereits Geschichte war. Im Flachstück gab es einen kurzen Führungswechsel aus Fairnessgründen und dann war man auch in Rekordzeit oben an der Tankstelle. Steffen fuhr sein eigenes Tempo und überholte damit auch fast alle anderen Radtouristen. Auf der 20km Abfahrt nach Port Pollenca (= Mittagessen) wurde gute Pace gemacht, dann stand ein 32,4er Schnitt zu Buche. Nach dem Essen ging es dann gemütlich zum Leuchtturm auf Cap Formentor. Das Wetter war wieder sonnig, jedoch zogen aus dem Nordosten Nebelfetzen rein – sehr besonders. IMG_2880
Auf den letzten flachen Kilometern an der Küstenstraße wurde nochmals „Express“ gefahren mit 37km/h in Richtung Pool, dann war Steffen endgültig platt aber so isses halt. Eckdaten: 143km, 29er Schnitt, 1750Hm

Trainingslager Mallorca: Betlem

Sonntag ging es richtig los. Nachdem Stefan leider in den örtlichen Fahrradläden keine gerade Sattelstütze finden konnte, musste er die Tour auf halber Kraft fahren – Abhilfte wird morgen geschaffen wenn die Läden wieder geöffnet haben. Die Tour führte ins schöne Mallorquinische Hinterland in zügigem aber nicht übertriebenen Tempo. Auf den Serpentinen im Orangental wurde dann die Chance zu einem Action-Fotoshooting genutzt 🙂

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Das geplante Mittagessen in Sant Llorenc fiel wie im Vorjahr wegen geschlossenem Restaurant aus – im nächsten Ort, ins San Servara gab es an der Kirche aber ein nettes Bistro mit leckeren Baguettes. Im nächsten Ort, Arta, trennten sich die Wege. Stefan fuhr direkt zurück zum Hotel, seine Beine ließen aufgrund der falschen Sitzposition eh nicht viel zu. Die anderen drei Fahrer fuhren noch die Sackgasse zur Ermita Betlem. Auf dem einzigen Anstieg des Tages zog Daniel (verfrüht wie sich herausstellte) das Tempo an, musste Moritz dann ziehen lassen und Steffen kam mit kurzem Rückstand oben an. Dann gab es ein Foto am besten Fotospot der Insel.

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Auf dem Rückweg entlang der Küstenstraße ging es dann mit Highspeed (dank Rückenwind) zurück ins Hotel. Eckdaten 115km, 29er Schnitt, 1000Hm

Trainingslager Mallorca: Einrollen

Zum ersten Mal in der Geschichte des DGD Racing Teams reisen alle vier Fahrer zusammen ins Trainingslager nach Mallorca. Der Flieger startete pünktlich 4:50 Uhr und samt zweier Fahrräder (Stefan und Steffen mieten vor Ort) war das Team schon vor Sonnenaufgang auf der Hauptinsel der Balearen. Der Zusammenbau von Moritz‘ und Daniels Rädern klappte erstaunlich reibungsfrei, Stefans Leihrad benötigt noch eine gerade Sattelstütze aber abgesehen davon lief das kurze Einrollen wie am Schnürchen. Für die folgende F1-Übertragung, und um die Zeit zum Essen zu überbrücken, wurde danach im örtlichen Eroski-Center (Supermarkt) traditionell u.a. Bitter Lemon 2 ltr für 70ct eingekauft. Das Wetter ist perfekt, 21 Grad und strahlender Sonnenschein, viele der Radfahrer waren dennoch lang/lang unterwegs.

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Katzenbuckel-Touren

Nachdem sich der März insgesamt wettertechnisch sehr positiv gezeigt hat, gab es heute auch mal am Wochenende frühsommerliche Temperaturen mit strahlendem Sonnenschein. Moritz und Katie planten (aus trainingstechnischen Gründen) separat zur Turmschenke auf dem höchsten Berg des Odenwalds, dem Katzenbuckel, zu fahren. Treffpunkt 13 Uhr, dem schloss sich Daniel (mit Startpunkt DGD Racing Team Headquarter) an. Die Zeitplanung war einfach: 70km mit Treffpunkt „oben“, schafft man nen 27er Schnitt, ergo 2.5 Stunden Fahrzeit. Diese wurde auch auf die Minute erreicht, allerdings benötigte man dafür einen 29er Schnitt. Nach einem sehr guten Dinner mit Nudeln, Salat, und tre Espressi ging es dann wieder zurück. Foto

Daniel fuhr eine recht flache Tour (143km 1800Hm, 31er Schnitt) die exemplarisch die sehr gute Pre-Trainingslagerform des DGD Racing Teams eindrucksvoll bestätigt. Für Statistikfans noch folgender Fact: Die Tour war Daniels schnellste (ohne Rennen) Runde >120km (Platz 2 von 2010 eine flache Brandenburgrunde). Moritz plante seine Tour wie üblich mehr in Richtung Gewalttour (163km, 2600Hm, 30er Schnitt) . Die beeindruckende Frühform zeigte sich vorallem bei der Zeit am Katzenbuckel – ohne an die absolute Schmerzgrenze zu gehen nur 3sek auf die perönliche Bestzeit verloren. Und die wurde 2012 im Juli gefahren! Stark auch die Performance von Katie zu diesem frühen Punkt der Saison (125km, 1600Hm, 22,5er Schnitt) .