Bergslalom Zotzenbach: Profi-Bilder

Wie bereits in den Kommentaren gefordert, gibt es jetzt auch professionelle Bilder vom Bergslalom Zotzenbach 2013. Trotz widriger Bedingungen und bereits verschickten Primärkameras konnte Christian Sledz die Fahrt von Stefan auf den 85. Gesamtplatz mit Klassensieg und 14-ter Platzierung bei 28 G-Klasse-Fahrzeugen gut in Szene setzen. Die offizielle Ergebnisliste gibt es hier zum Download.


(Klick aufs Bild startet die Fotoshow)

Bergslalom Zotzenbach

Wie die langjährigen Leser des Blogs bereits bemerkt haben, hat Stefan dieses Jahr eine Rennrad-Rennpause eingelegt. Nächstes Jahr wird aber wieder angegriffen. Ganz ohne Rennen ging es natürlich nicht (siehe Göttingen), aber es gab auch noch ein Rennevent mit vier Rädern. So ähnlich wie beim DGD Racing Team entstand die Idee sehr spontan. Ein paar Kumpels stachelten Stefan an, doch mit seinem Fabia Kombi (TDI) beim Bergslalom in Zotzenbach zu starten, wo sonst fast ausschließlich extrem getunte, vor allem jedoch laute Autos (und Rennwagen ohne Straßenzulassung) starteten. Nach einigen (last-minute) Modifikationen an Hard und Software des Boliden ging es dann am frühen Sonntagmorgen nach Zotzenbach. Die Strecke war nass, gefahren wurde zwei Wertungsläufe deren Zeiten addiert wurden. Die, zugegebenermaßen kleine, Fahrzeugklasse wurde souverän gewonnen, aber auch die Gesamt 88. von 120 Startern Platzierung war sehr stark. Fast alle schnelleren Teilnehmer hatten zudem Semislickreifen montiert, die man jedoch nicht im Alltag verwenden kann – ganz im Gegensatz zu den von Stefan eingesetzten Pirellis 🙂IMG_4730

Professionelle Bilder folgen noch 🙂

 

150km Rennen Rad am Ring 2013: Racefotos

Einen weiteren Vorteil hatte die Teilnahme bei dem kurzen 150km Rennen auf der Nordschleife, außer natürlich nicht wirklich nass zu werden: es gab sehr viele Bilder vom Sportografen. Insgesamt gibt es von beiden Fahrern des DGD Racing Teams 160 Fotos, selbst diese ausführliche Bildershow ist also als „Best-Of“ zu betrachten. Man sieht deutlich den Unterschied zu den 24h Bildern, man fährt meistens im Pulk. Dass für Daniel das Rennen hart war ist auch für nicht-Radsportexperten anhand der Bilder ersichtlich. Genug der Einleitung hier gehts los mit der Bildershow:

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(Klick aufs Bild)

Rad am Ring 2013: 150km Rennen (in einfacher Sprache)

Am Samstag sind Daniel und Moritz ganz schnell mit dem Fahrrad gefahren. Sie mussten 6 Runden auf einer Straße für Rennautos fahren. Diese Straße heißt Nordschleife. Das ist eine gefährliche Kurve. Das Wetter am Start war gut. Aber Moritz ist von einem anderen Mann geschubst worden und von seinem Fahrrad gefallen. Die anderen Männer fanden das nicht gut und haben mit Moritz geschimpft. Das fand Moritz nicht gut und er hat sich aufgeregt. Als er sich wieder auf sein Fahrrad gesetzt hat wollte er die anderen Männer einholen. Das hat er geschafft aber es war anstrengend.

In der erste Runde mussten Daniel und Moritz besonders aufpassen. Zum Beispiel: Nicht auf die Straße fallen und die anderen Männer nicht wegfahren lassen. Als die Straße bergauf ging sind alle besonders schnell gefahren. Die erste Runde sind alle immer sehr schnell gefahren und es waren 80 Leute gleich schnell. In der zweiten Runde sind wieder alle schnell bergauf gefahren aber nicht alle konnten so schnell fahren wie die ganz schnellen. Das schwierige Wort dafür ist „Ausscheidungsfahren“. Vor dem Rennen haben Daniel und Moritz darüber nachgedacht was sie dann tun sollen. Das nennt man Renntaktik. Zum Beispiel: Nicht ganz so schnell fahren und Kraft sparen. Daniel hat das sehr gut gemacht und ist mit einer Frau gefahren die trotzdem immer ganz schnell ins Ziel kommt. Moritz hatte das vergessen und wollte noch schneller fahren. Das hat auch erstmal geklappt aber dann nicht mehr. Dann sind die anderen Männer weggefahren und Moritz musste neue Männer finden denen er hinterher fahren kann. Das schwierige Wort für hinterher fahren ist „Windschatten fahren“. Das finden Moritz und Daniel gut.

In der 5. Runde hat es angefangen zu regnen. Das war aber nicht schlimm. Zum Beispiel weil Daniel und Moritz da nicht mehr lange mit dem Fahrrad fahren mussten oder weil es auch gleich wieder aufgehört hat zu regnen. Als die letzte Runde angefangen hat haben Daniel und Moritz gemerkt dass sich nicht mehr schnell fahren können. Das nennt man Einbruch und das finden Daniel und Moritz nicht gut. Sie wollen: Immer schnell fahren und niemand soll vorbeifahren.

Im Ziel wird dann alles aufgeschrieben. Zum Beispiel: wer wie schnell war und wie viele andere Männer schneller waren. Das schwierige Wort dafür ist „Platzierung“. Die Platzierung von Moritz ist 35 und die von Daniel 54. Das finden beide sehr gut. Zum Beispiel: Weil es sehr gut ist und sehr viele gute Fahrradfahrer langsamer waren. Wenn man nur die Männer die genauso alt wie Daniel und Moritz sind aufschreibt, dann ist die Platzierung 15 und 18. Das schwierige Wort dafür ist „Altersklasse“.

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Rad am Ring 2013: 150km Rennen

Am Samstag startete das DGD Racing Team in der für diese Saison übliche Besetzung (Daniel und Moritz) beim 150km Rennen auf der legendären Nordschleife. Bei strahlendem Sonnenschein und nahezu optimalen Radfahr-Temperaturen startete das Feld Punkt 13 Uhr in die erste von 6 Runden a 25km. Leider wurde Moritz direkt auf den ersten Metern von einem, in Folge eines missglückten Einklickversuchs, quer kommenden Konkurrenten „abgeräumt“. Nachdem der kurze Schock über den Sturz aus heiterem Himmel verdaut war und ein Großteil der 380 Teilnehmer vorbeigezogen war hieß es dann mit viel Wut im Bauch „Aufholjagd, alles oder nichts“. Glücklicherweise konnte das Hauptfeld noch vor dem Verlassen der Grand Prix Strecke bei Kilometer 3 eingeholt werden, sodass bis auf die Sturzverletzungen an Unterarm und Oberschenkel kein spürbarer Nachteil entstanden war. Nochmal Glück im Unglück gehabt.

Wie zu erwarten ging es in den ersten Runden vor allem darum, heil durch die schnellen Abfahrten im Pulk zu kommen und bei den gnadenlosen Ausscheidungsfahrten auf die Hohe Acht nicht zu schnell den Anschluss zu verlieren. Die erste Runde legten beide DGD Racing Team Fahrer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36km/h in der noch ca. 80 Mann starken Führungsgruppe zurück. Als sich in der 2. Runde Richtung Hohe Acht das Feld teilte, beschloss Daniel die vorher ausgetüftelte Renntaktik zu befolgen und bis zur letzten Runde der wie immer taktisch klug fahrenden Beate Zanner zu folgen. Moritz versuchte um jeden Preis die erste Gruppe zu halten – ein Plan der leider (oder besser immerhin) bis zur 4. Überquerung der Hohen Acht funktionierte. Danach galt es dann die vereinzelt auftauchenden Kleingruppen von Fahrern, die sich das Rennen offenbar besser eingeteilt hatten so lange wie möglich zu halten und die überrundeten 24h Fahrer als kurzzeitigen Windschatten zu missbrauchen.

Für etwas Abwechslung sorgte noch der zu Beginn der 5. Runde einsetzende leichte Regen bevor dann beide DGD Racing Team Fahrer in der 6. Runde realisieren mussten, dass das Rennen wohl genau eine Runde zu lang war. Sowohl Daniel als auch Moritz konnten auf den letzten Kilometern ihre Gruppe nicht mehr halten und retteten sich mit einer Rundenzeit von knapp über 47 Minuten ins Ziel (zum Vergleich, die ersten 4 Runden wurden alle unter 43:30 gefahren). Angesichts dieses „Sich ins Ziel Schleppens“ sorgte das Gesamtergebnis dann aber für eine sehr positive Überraschung: Gesamtplatz 35 (Moritz) und 54 (Daniel) sowie die Plätze 15 und 18 in der Altersklasse.

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