Les Bosses de Provence

Parallel zur zweiten Etappe des Ridermans startete der französische Teil des DGD Racing Teams beim Jedermannrennen "Bosses de Provence" in Marseille. Die Anreise zum sonnigen Saisonabschluss im Süden Frankreichs gestaltete sich dank direktem TGV aus Paris sehr angenehm: Mit Radkoffer nach der Arbeit Abfahrt 19:40 und Ankunft 0:15 in Sylvies Gästezimmer. Danach hieß es erstmal Ausschlafen, Räder aufbauen und Startunterlagen abholen. All dies ging erstaunlich reibungslos vonstatten. Die in der Goodie-Bag enthalte Windstopperweste machte einen erfeulich leichten und hochwertigen Eindruck, nur der von den Veranstaltern vorgeschlagene Einsatz am Folgetag irritierte im Angesicht der bevorstehenden tropischen Nacht.

Am Renntag klingelte der Wecker um 5:50. Nachdem sich einer der 3 Fahrer mit einer beachtliche Menge Nudeln mit Zimtzucker vollgestopft hatte und die anderen beiden auch vernünftig gefrühstückt hatten, fand man sich gegen 7:30 im Bereich der Startblöcke ein. Alle 3 hatten sich im Vorfeld für die längste der 3 Strecken entschieden, 164km gespickt mit 2800Hm, obgleich ein Wechseln auf die 130km Strecke noch während des Rennens möglich ist. Per Default werden alle Damen, die sich auf die lange Strecke trauen, in den ersten VIP Startblock gesteckt, für den sich auch Moritz aufgrund seiner Vorleistungen qualifizierte. Das war auch zwingend notwendig, denn nach der neutralisierten Einrollphase ging es direkt "kalt" in den ersten Anstieg (3km, 170Hm) und vorne wurde von Anfang an voll gefahren.

In der Hektik am Start verloren sich Katie und Sylvie direkt aus den Augen und fuhren von Beginn an ihr eigenes Tempo um mit den den Kräften zu Haushalten — sehr vernünftig bei dieser Streckenlänge. Moritz Taktik war, wenig überraschend, genau das Gegenteil: Es sollte auf Teufel komm raus die Rennspitze gehalten werden, denn mit der absteigenden Form der letzten Wochen würde es hintenraus so oder so ein Debakel geben. Bereits an der ersten Kuppe nach nicht einmal 9 Rennminuten hatte sich eine ca. 80 Mann starke Gruppe aus Fahrern der 164er und der 130er Strecke abgesetzt und der Pulsmesser vor dem Racing Team Trikot in zweiter Reihe zeigte bedenkliche 187 Schläge an. Mit viel Tempo ging es im Feld durch die Abfahrt, provencalische Dörfer, über die nächste Schippe Sand (2,5km, 150hm) und erst am ersten längeren Anstieg des Tages, dem 11km langen Rollerberg Col du Grand Caunet kehrte etwas Ruhe ein. Die Ruhe vor dem Sturm. Direkt nach der Streckenteilung wurde das Tempo auf den ersten Metern des Col d'Espigulier (10,5km, 600Hm) an der Spitze brutalst verschärft und einzelne Grüppchen lösten sich. Moritz' Versuch mitzugehen scheiterte einigermaßen kläglich, aber da der Anstieg lang genug war und kein Wind von vorne kam, erschien das Kurbeln im eigenen Rhythmus die beste Antwort zu sein. Und siehe da: Fahrer um Fahrer wurde überholt und 3km vor dem Gipfel wurde eine 8er Gruppe eingeholt, die auch im folgenden Flachstück und der anschließenden Abfahrt gut harmonierte. Sogar so gut, dass die 12 Mann starke Spitzengruppe wieder in Sichtweite kam, mit Abstand im Sekundenbereich. Dann aber folgte der Anstieg zurück zum Espigulier (es wird also eine Art Strafrunde gefahren) mit einer hübschen 12%-Rampe gleich zu Beginn. Die abzusehende Tempoverschärfung quittierten Moritz' Beine mit einem Krampf, die Gruppe war weg, und um die Demotivation auf die Spitze zu treiben, passierten auch bald der Begleitwagen sowie 2 Motorräder des Veranstalters. Es mussten also Mineralstoffe her: Cola-Gel schmeckt, Salzkaramell-Gel schmeckt (zum Kotzen), viel Trinken ist gut, aber nicht wenn man der einzige in seiner Gruppe ist, der keine Freunde mit Flaschen an der Strecke platziert hat, und die Gruppe somit nie an den Verpflegungsstationen anhält. Zumindest zeigte das Wirkung, denn das nicht für möglich gehaltene passierte. Erst kamen die Begleitfahrezeuge wieder in Sichtweite und dann sogar die alte Gruppe. Oben angekommen, kam direkt Katie entgegen, die sich also auch für den langen Parcours entschieden hatte.

Die restlichen 50km waren die befürchtete Qual ohne Ende und der Rennverlauf aus Moritz' Sicht sehr einfach zusammen zu fassen: 0km Führungsarbeit im Flachen, immer der letzte in der Gruppe ohne Lücke, 40km ohne Trinken bei über 30 Grad, nur noch dicke Mühle am Berg um Krämpfe zu verhindern, angekommen auf Platz 18 in 4:58h. Im Zielbereich direkt 12 Becher Iso und 2 Becher Bier konsumiert (teilweise eine kluge Idee).

Dann hieß es warten auf die anderen, während die Temperaturen im Schatten bereits auf 32 Grad geklettert waren. Katie hatte sich das Rennen sehr gut eingeteilt und mit Schokolade und Banane an den diversen Verpflegungsstationen eine exzellente Motivationsquelle fürs immer weiter Fahren gefunden. Leider war das Teilnehmerfeld so zersplittert, dass sie viele zusätzliche Kräfte in den flachen Gegenwind Passagen lassen wusste, aber allem zum trotz kam sie als 11. Frau nach 7:08h Fahrzeit ins Ziel!

Die Saison 2018 hat damit für uns einen sehr würdigen Abschluss gefunden. Man sieht sich zum Start des Winterpokals in 1(!!!) Monat.

Trainingslager Südtirol 2018 – Finale am Gampenpass

Das Südtirolwetter schien sich für die morgige Abreise des DGD Racing Teams vorzubereiten, denn ab dem Nachmittag waren teils kräftige Schauer und Gewitter vorhergesagt. Um mit derartigen Kapriolen gar nichts zu tun zu haben, wurde ein relativ früher, gestaffelter Start gewählt: Um 8:48 startete Katie in Richtung Mendelpass, die anderen drei fuhren die Runde andersherum und stiegen um 9:05 (Sebastian) und 9:15 (Daniel und Moritz) ohne größeres Einrollen direkt in den Gampenpass ein.

An seinem Lieblingsanstieg bestimmte Daniel direkt den zügigen Rhythmus während Moritz am Hinterrad zu kämpfen hatte. Die Rennsituation änderte sich erst nach dem jährlich steiler werdenden Flachstück: Nun ging Moritz in die Offensive und riss eine Lücke, die dank eines rückwärts durch eine Baustelle fahrenden Lasters aber erst kleiner wurde und einen Kilometer vor der Passhöhe von Daniel wieder zugefahren wurde. Moritz konnte aber noch mit einer finale Zündstufe aufwarten und in 1:04:15 nach 10 Jahren Pässefahren in Südtirol erstmals den Gampenpass knapp vor dem Teamchef bezwingen.  Zum Bergpreis reichte all das trotzdem nicht, denn Sebastian war direkt am Ortsausgang Lanas "all in" gegangen und konnte mit einem bravourösen Ritt seinen Vorsprung durchbringen.

Die Abfahrt nach Fondo wurde von einem rasant durch die Baustelle rasenden Italiener geprägt, der dann auf freier Straße das Racing Team Trio großzügig vorbeiwinkte. Auf der Passhöhe des Mendelpass wartete dann schon Katie, die den Anstieg von Eppan in wieder sehr starken 1:17 hochgekurbelt war. Die angekündigte Wetterstörung war bereits im Begriff aufzuziehen und es stellte sich die Frage, welche Rückfahrtsvariante wohl die Trockene sein würde. (Antwort: Keine, aber während das Trio erst ganz knapp vor Lana nass wurde, hing Katie im Gewitter auf der Rückseite des Gampenpasses, kam aber auch gut durch.) Auf der endlich komplett sanierten Mendelpassabfahrt investierten Sebastian und Moritz deutlich mehr beim Raussprinten aus den Kehren und schafften einen 56er Schnitt. Das würde zu P4/3337 auf strava reichen, wenn, ja wenn die beiden ein Aufzeichnungsgerät benutzen würden, dass nicht unmotivierte Lopings in Gebirgshänge zaubern würden. (Kein Edge 810 also, aber vielleicht hilft ja noch der Strava Support.)

Eckdaten der Tour: 83,5km / 1700Hm / 28er Schnitt und 84km / 1800Hm / 20er Schnitt für Katie

Trainingslager Südtirol 2018 – Königsetappe(n)

Joa da schau her – pünktlich zu den geplanten Königsetappen am Mittwoch ging der Bozener Ofen an und legte Südtirol unter stabiles Hochsommerwetter. Der Wecker klingelte pünktlich um 6:50 (einiger Fahrer waren überrascht, dass es um diese Zeit schon hell ist), und nach etwas mehr Frühstück als sonst brachen Sebastian, Daniel und Moritz in Richtung St. Leonard im Passeiertal auf. Der Tourenplaner Dr. Egert hatte direkt in Meran ein paar unnötige Zusatzhöhenmeter über Obermais eingeplant. So konnten sich alle schon mal daran gewöhnen, was noch kommen sollte. Nach dem ausgiebigen Einrollen, meist leicht ansteigend, durchs schöne Passeiertal übernahm Sebastian die Tempokontrolle am Jaufenpass. Dies hat zur Folge, dass alle den wunderschönen Anstieg (1411Hm) genießen konnten und nicht unnötig Körner liegen ließen. Nach 1:39 Kletterzeit konnte der erste Apfelstrudel des Tages genossen werden.

Auf eine holprige Abfahrt folgte dann ohne größeres Geeier der Anstieg zum Penserjoch, mit 2211m ü.n.N. das Dach des diesjährigen Trainingslagers. Vermöge einer präzisen Dreisatzrechnung hatte Daniel ermittelt, dass Sebastian mit 12min Vorsprung in den 14km langen Anstieg (1219Hm) geschickt werden müsse, damit alle oben ungefähr gleichzeitig ankommen. Zur Überraschung aller drei ging der Plan nicht auf: Sebastian hatte einen Sahnetag erwischt und verlor nur 6 Minuten auf den Teamchef, der eben falls deutlich schneller als 2015 war. Dass es trotzdem nicht den ersten Bergpreis für Sebastian zu bejubeln gab lag daran, dass Moritz mit 59:25 einen neuen teaminternen Rekord in den Asphalt brennen konnte. Der wohlverdiente Apfelstrudel fiel dann wie schon am Jaufenpass sehr mächtig aus — was bitter nötig war, denn der Trainingscomputer zeigte trotz gefahrenen 82km bereits 3100 Höhenmeter an.

Das Restprogramm hatte dann das von Sebastian bevorzugte Steigungsvorzeichen: Es ging fast 50km auf freien Straßen und neuen Tunneln bergab nach Bozen, wo den drei die Hitze entgegen schlug. Die Mur von Bolzano wurde diesmal fachmännisch ausgelassen, aber zur Umsetzung des ursprünglichen Plans, auch auf dem Fahrradweg zu „pimmeln“ konnte sich dann die für die Führungsarbeit verantwortlichen Fahrer doch nicht durchringen. Das hatte zur Folge, dass mit deutlich cleverer Renneinteilung fast das Tempo von 2015 gematcht werden konnte. Die Eckdaten: 152km / 3360Hm / 26er Schnitt.

Katies Königsetappe war die harte Auffahrt durchs malerische Ultental bis zum Weißbrunnsee und Rückfahrt auf der selben Strecke: 76km / 1900Hm / 18er Schnitt. Dank top Rennradform in diesem Sommer war sogar noch genug Power vorhanden, um nicht wie der Rest des Teams direkt bei der erstbesten Knödlmoidl einzukehren, sondern in der leicht höher gelegenen Weissbrunner Almhüttl, wo ein toller Blick auf den See und ein leckerer Strudel warteten:

Heidrun kletterte auf ihrer zweiten Bergtour ebenfalls durchs Ultental bis zum Stausee auf über 1100m ü.n.N. und hatte mit Weg zurück nach Lana 40km auf dem Tacho. Der Bergfloh war im Grundlagenbereich auf den spektakulären Highspeed-Radwegen im Etschtal unterwegs (69km / 452Hm).

Überraschung am Reiterjoch

Um die Tour vor dem traditionellen Thermentag in Meran nicht unnötig leicht zu gestalten, hatte der Teamchef am Vorabend höchstpersönlich eine Passentjungferung ins Spiel gebracht. Die Passbeschreibung des Reiterjochs auf quäldich liest sich grausam und Sebastians Angstzustände ob der bevorstehenden Strapazen nahmen während des Abendessens bedenkliche Ausmaße an. Es sollte sich aber herausstellen, dass überraschenderweise gar nicht die steilste Variante über Eggen geplant war. Von Bozen (262m) geht es durch ein 3km langes Tunnelnetzwerk ins wunderschöne Eggental entlang der Karerpassstraße bis nach Birchabruck (860m) und dann in aller Ruhe bei 8% Durchschnittssteigung teilweise auf Almwegen bis zur Passhöhe (1996m). Der Gesamtanstieg kann es somit mit den ganz großen Alpenpässen aufnehmen.

Um den zweiten Weltmeistertitel der Franzosen nicht zu verpassen wurde die Abfahrtszeit mit 8:30 recht früh gewählt. Auf der Fahrradautobahn nach Bozen konnten die Beine mit einem 37er Schnitt warmgefahren werden (es beteiligten sich 2 von 3 Fahrern in der Führung) ehe oben beschriebener Anstieg begann. Moritz und Daniel fuhren fernab des roten Bereichs, denn beide glaubten fälschlicherweise, dass die Horrorrampen aus Sebastians Bericht noch auftauchen würden. Dieser wiederum war überrascht, dass die beiden anderen nicht auf die Mörderrampe nach Eggen abbogen. So kamen alle drei entweder einigermaßen entspannt oder positiv überrascht oben an. Und da die Straße ein Geheimtipp, die strava Rangliste also nicht zu prominent besetzt ist, konnte sich Moritz für den Hauptanstieg ab Birchabruck mit 58:24 sogar den KOM sichernlaugh

Nach einer Stärkung im Skiort Pampeago im obersten Teil der Abfahrt auf der anderen Bergflanke fuhr man auf teils überraschendem Belag (Schotter im Tunnel) in Richtung Val die Fiemme ab — ein kurzer Abstecher ins Revier der letzten Woche also, denn unweit entfernt beginnt ja schon die Nordauffahrt des Passo Manghens. Alles was am Reiterjoch an Steilstücken eingespart wurde, lieferte die etwas unterschätzte Gegenrampe (500Hm) zum Passo Lavaze nach.

Dort wurden die Flaschen mit dem "juten Pulwwer" aufgefüllt, der gepante Espresso Stop aber ans Ende der folgenden Abfahrt verlegt, da auf der Passhütte offenbar niemand daran Interesse hatte, Geld zu verdienen. Bei bestem Sonnenschein zog der unterer Teil der Abfahrt richtig runter und in Moritz Windschatten stellte Sebastian mit 96,8km/h einen neuen Topspeed Rekord fürs diesjährige Trainingslager auf. Bergab waren die Tunnel zu Beginn des Eggentals weniger eintönig und auf der Hügelstraße von Bozen nach Lana wurden die letzten Körner verpulvert.

Eckdaten der Tour: 118km / 2500Hm / 25,6er Schnitt.

In der Wohnung angekommen, konnten dann die Heldentaten der anderen bewundert werden. Heidrun nutzte das angenehm kühle Wetter am morgen für ihre Erstbefahrung eines Alpenpass. Schon in Mallorca wurde das große Ziel "Gampenpass" ausgegeben und mit Bravour bestanden: Ohne Pause direkt mit einer starken Zeit und dem Bergfloh als Begleiter für die letzten Kilometer vor der Kuppe.

Oben wartete bereits Katie, die den Gampenpass in starken 1:36 hochgekurbelt war und sich danach noch den Mendelpass als Nachschlag gönnte. Die Eckdaten ihrer Variante Due Passi: 86km / 1800Hm / 20,2er Schnitt.

Trainingslager Südtirol 2018 – Passo Manghen

Der letzte Tag in Calceranica ließ sich mit den profesionellen Praktikanten des öffentlich rechtlichen Fernsehens sowie der Erkenntnis, dass offenbar Larissa Marolt bei "Sturm der LIebe" angeheuert hat, sehr gemütlich an. Sowieso empfahl es sich nach den nächtlichen Gewittern nicht unnötig früh on track zu sein. Daniel, Sebastian und Moritz hatten sich einen der härtesten Pässe der Alpen bis zum Schluss aufgehoben, den Passo Manghen, samt Vorberg über Roncegno. Katie hatte eine etwas kürzere Runde mit Vorberg und zurück von Borgo auf dem Highspeed-Radweg auf ihr Gerät geladen. Davon, dass jener Vorberg zu flach sei, konnten alle vier Fahrer dann schnell Abstand nehmen. Drei Kilometer mit konstant 10% sprachen für sich. Man hätte natürlich auch einfach vorher den Bericht von Anno 2015 lesen können

Im 20km langen Hauptanstieg (1450Hm) angekommen wechselte Sebastian sofort in seinen eigenen Rhythmus. Die anderen beiden konnten sich, topographisch aufgeteilt, gut abwechseln: Daniel übernahm die Rampen, Moritz die Flachstücke. Dazwischen gab es sowieso nix. In der spektakulären Schlussrampe (8km, 800Hm) konnte nur noch Moritz einen hochfrequenten Rhythmus aufs Pedal bringen und blieb mit  1:16:42 nur eine Minuten über der 2015er Bestzeit. Daniel musste notgedrungen eine dicke Mühle treten, aber die Zeit von 1:19:40 war deutlich besser, als es sich angefühlt hatte. Sebastian kam nach 1:39:00 über die Kuppe, hatte aber als einziger ein Selfie mit einer der Kühe neben/auf der Strecke mit im Gepäck:

Nach den üblichen Ritualen stürzten sich alle drei in die Abfahrt zurück nach Borgo.

Diese nahm für den Teamchef schon in Kehre 3 ein jähes Ende: Ohne jegliches Anzeichen brachen beim Anbremsen gleich 4 Speichen aus der Nabe. An ein Weiterfahren war nicht zu denken. Zum Glück gab es keine weiteren Schäden und der Bus eines lokalen Nachwuchsteams transportierte Daniel ohne größe Wartezeit nach unten.

Dort wartete schon Katie mit dem Fabia. Die anderen beiden bekamen trotz mehrfachem Rufens von all dem nichts mit. Zu sehr hatten sie sich schon dem Rausch der Geschwindigkeit in der vollkommen freien Abfahrt hingegeben.

Eckdaten der Tour: 87km/2100Hm/26er Schnitt und 48km/700Hm/22,5er Schnitt für Katie.

Um für Rad am Ring optimales Material zur Verfügung zu haben, wurde direkt nach der Ankunft ein Laufradkarton organisiert. Bei Cicli Ghesla in Caldonazzo lag zwar gut sichtbar ein solcher rum, allerdings hielt man es nicht mal für nötig, sich danach umzudrehen. Freundlich und kostenlos Abhilfe geschaffen wurde bei Bici in Valsugana in Levico.