Spinning in Darmstadt

Nachdem sich das Headquarter des Teamchefs seit Juni in Darmstadt befindet, sollte das Wintertraining dieses Jahr nicht wie sonst fast ausschließlich auf der Rolle, sondern bei regelmäßigem Spinning in Darmstadt stattfinden. Zusammen mit Moritz und Stefan testeten wir bei zwei Probetrainings das Bodyculture – Haardtring. Im Vergleich zum anderen Fitnessstudio in Darmstadt, welches Spinning anbietet sind die Spinningbikes dort neuer (und damit besser einstellbar), es gibt deutlich häufigere Trainings und die ersten Eindrücke beim Probetraining waren ebenfalls sehr gut. Auch die Saunalandschaft darf sich wirklich so nennen, es gibt sogar einen Aufgussmeister.

Dankenswerterweise kommt uns das Bodyculture im Rahmen eines Trikotsponsorings beim Preis ein großes Stück entgegen, sodass einem guten Wintertraining nichts mehr im Wege steht.

Teambilanz 2013

Die Vorbereitung auf die Rennsaison 2013 begann wie inzwischen üblich in der ersten Novemberwoche mit dem Startschuss zum Winterpokal. Da Stefan bereits angekündigt hatte, 2013 eine Rennpause einzulegen und sich stärker auf sein Studium konzentrieren zu wollen, trainierte man nur in der Besetzung Bergflo, Moritz, Daniel und Katie um die vom auch 2013 unbesiegbaren Rollenkönig gesponsorten Pokale. Als Saisonhöhepunkt wurde „La Leggendaria Charly Gaul“ in Trient ausgegeben – ein schweres Rennen mit 4000 Höhenmetern verteilt auf 140km im Rahmen der UCI Worldtour. Neben den German Cycling Cup Klassikern in Göttingen und Frankfurt wurde das harte 150km Rennen auf der Nordschleife ins Programm aufgenommmen.

Das übliche News-Loch gegen Winterende nutzte Moritz dann um seine neue Rennmaschine zu präsentieren. Damit war dann eingetreten, was zum Zeitpunkt der Teamgründung völlig undenkbar gewesen war: Alle Fahrer ab jetzt auf Rennrad unterwegs!

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In der letzten Märzwoche starteten Daniel und Moritz dann ins gewohnte Trainingslager nach Mallorca. Dort zeigte sich vor allem bei Moritz eine nie dagewesene Frühform. Daniel kämpfte mit einer besonders hartnäckigen Erkältung, war aber gegen Ende des Trainingslagers trotzdem auf Vorjahresniveau. Das ließ für die GCC Rennen Anfang Mai einiges erhoffen!

Wieder zurück in Deutschland musste zunächst noch ein erstaunlich später Wintereinbruch überstanden werden, bevor die Rennvorbereitungen für Göttingen und Frankfurt in ihre letzte Phase gehen konnte. Bei der „Tour d’Energie“ fuhr Stefan ohne jegliche Art von Training aber mit viel guter Laune sein einziges Rennen in diesem Jahr und unterbot sein Ergebnis von 2012 deutlich.

Daniel und Moritz kamen noch weiter vorne in den ersten beiden Verfolgergruppen auf die Plätze 76 und 46. Wenige Tage später hätte das Team im Stau beinahe den Startschuss für „Rund um den Finanzplatz Eschborn“ verpasst. Aber zum Glück nur beinahe, sodass Moritz den Höhepunkt seiner Frühjahresform nutzen konnte, um dem Team das bis dato bester Ergebnis im German Cycling Cup zu bescheren: Platz 11 unter 2060 gewerteten Fahrern.

Der mit reichlich schlechtem Wetter bestückte Mai wurde dann zur Erholung und langsamen Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt „La Leggendaria Charly Gaul“ genutzt. Um dort mit Bestform an den Start zu gehen, fuhren Daniel und Moritz in der ersten Juliwoche zu einem zweiwöchigen Trainingslager nach Südtirol. Dort wurden etliche teaminterne Passrekorde gebrochen und die Form sukzessive gesteigert und in Sachen Regeneration auf absolute Hightech Massages vertraut.

Nachdem sich am Wettkampftag dann doch das übliche DGD Wetter eingestellt hatte, konnte beide Fahrer auch 100% ihres Leistungsvermögens abrufen und die 140km und 4000Hm in 5:24h bewältigen. Der im Trainingslager als völlig unrealistisch eingestufte 26er Schnitt wurde damit sogar übertroffen. Einziger Wermutstropfen ist und bleibt, dass beide Racing Team Fahrer aufgrund einer technischen Panne nicht in den offiziellen Ergebnislisten auftauchen.

Im August standen dann als Ausgleichsprogramm zum vielen Fahrradfahren Radwanderungen nach München bzw. an die Nordsee an 🙂 Mit einer Woche hartem Training wurde dann für das Saisonfinale Nürburgring alle noch vorhandene Form herausgekitzelt. In einem hektischen Rennen schafften man es dann auf die Plätze 35 und 54, sowie die 15 und 18 in der Altersklasse. Als besonderes Schmankerl durchbrach Daniel in der Fuchsröhre die 100km/h Marke.