Teambilanz 2013

Die Vorbereitung auf die Rennsaison 2013 begann wie inzwischen üblich in der ersten Novemberwoche mit dem Startschuss zum Winterpokal. Da Stefan bereits angekündigt hatte, 2013 eine Rennpause einzulegen und sich stärker auf sein Studium konzentrieren zu wollen, trainierte man nur in der Besetzung Bergflo, Moritz, Daniel und Katie um die vom auch 2013 unbesiegbaren Rollenkönig gesponsorten Pokale. Als Saisonhöhepunkt wurde „La Leggendaria Charly Gaul“ in Trient ausgegeben – ein schweres Rennen mit 4000 Höhenmetern verteilt auf 140km im Rahmen der UCI Worldtour. Neben den German Cycling Cup Klassikern in Göttingen und Frankfurt wurde das harte 150km Rennen auf der Nordschleife ins Programm aufgenommmen.

Das übliche News-Loch gegen Winterende nutzte Moritz dann um seine neue Rennmaschine zu präsentieren. Damit war dann eingetreten, was zum Zeitpunkt der Teamgründung völlig undenkbar gewesen war: Alle Fahrer ab jetzt auf Rennrad unterwegs!

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In der letzten Märzwoche starteten Daniel und Moritz dann ins gewohnte Trainingslager nach Mallorca. Dort zeigte sich vor allem bei Moritz eine nie dagewesene Frühform. Daniel kämpfte mit einer besonders hartnäckigen Erkältung, war aber gegen Ende des Trainingslagers trotzdem auf Vorjahresniveau. Das ließ für die GCC Rennen Anfang Mai einiges erhoffen!

Wieder zurück in Deutschland musste zunächst noch ein erstaunlich später Wintereinbruch überstanden werden, bevor die Rennvorbereitungen für Göttingen und Frankfurt in ihre letzte Phase gehen konnte. Bei der „Tour d’Energie“ fuhr Stefan ohne jegliche Art von Training aber mit viel guter Laune sein einziges Rennen in diesem Jahr und unterbot sein Ergebnis von 2012 deutlich.

Daniel und Moritz kamen noch weiter vorne in den ersten beiden Verfolgergruppen auf die Plätze 76 und 46. Wenige Tage später hätte das Team im Stau beinahe den Startschuss für „Rund um den Finanzplatz Eschborn“ verpasst. Aber zum Glück nur beinahe, sodass Moritz den Höhepunkt seiner Frühjahresform nutzen konnte, um dem Team das bis dato bester Ergebnis im German Cycling Cup zu bescheren: Platz 11 unter 2060 gewerteten Fahrern.

Der mit reichlich schlechtem Wetter bestückte Mai wurde dann zur Erholung und langsamen Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt „La Leggendaria Charly Gaul“ genutzt. Um dort mit Bestform an den Start zu gehen, fuhren Daniel und Moritz in der ersten Juliwoche zu einem zweiwöchigen Trainingslager nach Südtirol. Dort wurden etliche teaminterne Passrekorde gebrochen und die Form sukzessive gesteigert und in Sachen Regeneration auf absolute Hightech Massages vertraut.

Nachdem sich am Wettkampftag dann doch das übliche DGD Wetter eingestellt hatte, konnte beide Fahrer auch 100% ihres Leistungsvermögens abrufen und die 140km und 4000Hm in 5:24h bewältigen. Der im Trainingslager als völlig unrealistisch eingestufte 26er Schnitt wurde damit sogar übertroffen. Einziger Wermutstropfen ist und bleibt, dass beide Racing Team Fahrer aufgrund einer technischen Panne nicht in den offiziellen Ergebnislisten auftauchen.

Im August standen dann als Ausgleichsprogramm zum vielen Fahrradfahren Radwanderungen nach München bzw. an die Nordsee an 🙂 Mit einer Woche hartem Training wurde dann für das Saisonfinale Nürburgring alle noch vorhandene Form herausgekitzelt. In einem hektischen Rennen schafften man es dann auf die Plätze 35 und 54, sowie die 15 und 18 in der Altersklasse. Als besonderes Schmankerl durchbrach Daniel in der Fuchsröhre die 100km/h Marke.

Bergslalom Zotzenbach: Profi-Bilder

Wie bereits in den Kommentaren gefordert, gibt es jetzt auch professionelle Bilder vom Bergslalom Zotzenbach 2013. Trotz widriger Bedingungen und bereits verschickten Primärkameras konnte Christian Sledz die Fahrt von Stefan auf den 85. Gesamtplatz mit Klassensieg und 14-ter Platzierung bei 28 G-Klasse-Fahrzeugen gut in Szene setzen. Die offizielle Ergebnisliste gibt es hier zum Download.

  • Fabia (2 von 8)
  • Fabia (1 von 8)
  • Fabia (3 von 8)
  • Fabia (4 von 8)
  • Fabia (5 von 8)
  • Fabia (7 von 8)
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Bergslalom Zotzenbach

Wie die langjährigen Leser des Blogs bereits bemerkt haben, hat Stefan dieses Jahr eine Rennrad-Rennpause eingelegt. Nächstes Jahr wird aber wieder angegriffen. Ganz ohne Rennen ging es natürlich nicht (siehe Göttingen), aber es gab auch noch ein Rennevent mit vier Rädern. So ähnlich wie beim DGD Racing Team entstand die Idee sehr spontan. Ein paar Kumpels stachelten Stefan an, doch mit seinem Fabia Kombi (TDI) beim Bergslalom in Zotzenbach zu starten, wo sonst fast ausschließlich extrem getunte, vor allem jedoch laute Autos (und Rennwagen ohne Straßenzulassung) starteten. Nach einigen (last-minute) Modifikationen an Hard und Software des Boliden ging es dann am frühen Sonntagmorgen nach Zotzenbach. Die Strecke war nass, gefahren wurde zwei Wertungsläufe deren Zeiten addiert wurden. Die, zugegebenermaßen kleine, Fahrzeugklasse wurde souverän gewonnen, aber auch die Gesamt 88. von 120 Startern Platzierung war sehr stark. Fast alle schnelleren Teilnehmer hatten zudem Semislickreifen montiert, die man jedoch nicht im Alltag verwenden kann – ganz im Gegensatz zu den von Stefan eingesetzten Pirellis 🙂IMG_4730

Professionelle Bilder folgen noch 🙂

 

150km Rennen Rad am Ring 2013: Racefotos

Einen weiteren Vorteil hatte die Teilnahme bei dem kurzen 150km Rennen auf der Nordschleife, außer natürlich nicht wirklich nass zu werden: es gab sehr viele Bilder vom Sportografen. Insgesamt gibt es von beiden Fahrern des DGD Racing Teams 160 Fotos, selbst diese ausführliche Bildershow ist also als „Best-Of“ zu betrachten. Man sieht deutlich den Unterschied zu den 24h Bildern, man fährt meistens im Pulk. Dass für Daniel das Rennen hart war ist auch für nicht-Radsportexperten anhand der Bilder ersichtlich. Genug der Einleitung hier gehts los mit der Bildershow:

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(Klick aufs Bild)

Rad am Ring 2013: 150km Rennen (in einfacher Sprache)

Am Samstag sind Daniel und Moritz ganz schnell mit dem Fahrrad gefahren. Sie mussten 6 Runden auf einer Straße für Rennautos fahren. Diese Straße heißt Nordschleife. Das ist eine gefährliche Kurve. Das Wetter am Start war gut. Aber Moritz ist von einem anderen Mann geschubst worden und von seinem Fahrrad gefallen. Die anderen Männer fanden das nicht gut und haben mit Moritz geschimpft. Das fand Moritz nicht gut und er hat sich aufgeregt. Als er sich wieder auf sein Fahrrad gesetzt hat wollte er die anderen Männer einholen. Das hat er geschafft aber es war anstrengend.

In der erste Runde mussten Daniel und Moritz besonders aufpassen. Zum Beispiel: Nicht auf die Straße fallen und die anderen Männer nicht wegfahren lassen. Als die Straße bergauf ging sind alle besonders schnell gefahren. Die erste Runde sind alle immer sehr schnell gefahren und es waren 80 Leute gleich schnell. In der zweiten Runde sind wieder alle schnell bergauf gefahren aber nicht alle konnten so schnell fahren wie die ganz schnellen. Das schwierige Wort dafür ist „Ausscheidungsfahren“. Vor dem Rennen haben Daniel und Moritz darüber nachgedacht was sie dann tun sollen. Das nennt man Renntaktik. Zum Beispiel: Nicht ganz so schnell fahren und Kraft sparen. Daniel hat das sehr gut gemacht und ist mit einer Frau gefahren die trotzdem immer ganz schnell ins Ziel kommt. Moritz hatte das vergessen und wollte noch schneller fahren. Das hat auch erstmal geklappt aber dann nicht mehr. Dann sind die anderen Männer weggefahren und Moritz musste neue Männer finden denen er hinterher fahren kann. Das schwierige Wort für hinterher fahren ist „Windschatten fahren“. Das finden Moritz und Daniel gut.

In der 5. Runde hat es angefangen zu regnen. Das war aber nicht schlimm. Zum Beispiel weil Daniel und Moritz da nicht mehr lange mit dem Fahrrad fahren mussten oder weil es auch gleich wieder aufgehört hat zu regnen. Als die letzte Runde angefangen hat haben Daniel und Moritz gemerkt dass sich nicht mehr schnell fahren können. Das nennt man Einbruch und das finden Daniel und Moritz nicht gut. Sie wollen: Immer schnell fahren und niemand soll vorbeifahren.

Im Ziel wird dann alles aufgeschrieben. Zum Beispiel: wer wie schnell war und wie viele andere Männer schneller waren. Das schwierige Wort dafür ist „Platzierung“. Die Platzierung von Moritz ist 35 und die von Daniel 54. Das finden beide sehr gut. Zum Beispiel: Weil es sehr gut ist und sehr viele gute Fahrradfahrer langsamer waren. Wenn man nur die Männer die genauso alt wie Daniel und Moritz sind aufschreibt, dann ist die Platzierung 15 und 18. Das schwierige Wort dafür ist „Altersklasse“.

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