Schwächen bekämpfen

Der Titel klingt ein wenig nach einer Binsenweisheit. Aber wie es eben so ist, mir liegen lange gleichmäßige Anstiege am besten. Und was fährt man am liebsten, genau das. Richtig Zeit verliert man aber meistens wegen seinen Schwächen, auch Begrenzer genannt. Natürlich muss man auch überlegen inwiefern die Begrenzer im jeweiligen Kontext relevant sind. Beim Langstreckenrennen ist eine Sprintschwäche natürlich nicht so entscheident wie bei kurzen Rennen. Ein Kletterer muss aber beispielsweise an seiner Zeitfahrfähigkeit arbeiten und umgekehrt. Man kann nie in allen Punkten gleich gut sein, aber man sollte sich stets fragen und Testen was man besonders gut oder nicht ganz so gut kann. Es nützt der beste Zielsprint nichts wenn einem die Kraft am Berg fehlt.

Also beim Planen des Trainings, gerade etwas später in der Saison immer dieses Konzept erinnern, auch wenn das mehr Qual bedeutet 😉

Wohnmobil gesichert

Es ist soweit, ein weiterer Baustein des Puzzles ist am Start. Habe soeben den Mietvertrag für dieses tolle Mobil erhalten: Transit Rimor NG8. Mit über 7m Länge und 6 Schlafplätzen ist das das größte Modell was noch unter 3,5t zul. Gesamtmasse liegt. Gesamtpreis für 4 Tage Mietdauer inkl. allem sind 471€. Daher ist gerade jetzt Sponsoring gefragt 🙂

Ernährung

Ich befasse mich ein wenig mit der Theorie des perfekten Trainings und möchte ein paar verstreute „Weisheiten“ hier veröffentlichen.

Bei der Ernährung kommt es natürlich auf viele Dinge an, und man kann ganze Bücher lesen. Hier sind mal ein paar Schlagworte:

– Eiweiße sind wichtig, und die Gefahr zuviel Proteine zu sich zu nehmen ist eher zu vernachlässigen.

– Fett komplett zu verteufeln ist Unsinn, ungesund sind ungesättigte Fettsäuren und „gehärtetes“ Fett, also das sichtbare Fett am Fleisch zum Beispiel. Fette aus Oliven oder magerem Rindfleisch sind durchaus gesund und führen dazu, dass beim Ausdauersport auch mehr Fett als Kohlenhydrate verbrannt werden. Selbst bei einem nicht gerade übergewichtigem Sportler reichen die Fettreserven 10mal länger als der Kohlenhydratspeicher.

– Genug trinken ist wichtig, Wasser ist dabei gerade im Sommer optimal. Viel hilft viel stimmt in diesem Fall auch nicht, am Tag unnötig viel zu trinken senkt den Elektrolytgehalt im Blut. Das Durstgefühl ist durchaus sinnvoll und kommt nicht oft behauptet viel zu spät (gerade wenn man gerade kein Sport treibt). Ältere Leute verspüren oft weniger Durst und müssen sich daher evtl. zu einer höheren Wasseraufnahme zwingen.

– Der Mensch hat ganz früher sich von Obst/Gemüse und Fleisch ernährt. Darauf ist der Körper immernoch am besten vorbereitet, daher sind Getreide/Milch-Produkte noch in der „Entwicklungsphase“, d.h. der Körper braucht etwas mehr Energie diese zu verarbeiten. Gerade vor einem harten Wettkampf ist nichts gegen Pasta zu sagen, nur eine zu einseitige Ernährung (habe das nicht gerne gelesen 😉 ) in diese Richtung ist eben nicht optimal.

Gerade Vegetarier müssen extrem darauf achten genügend Proteine und Eisen zu sich zu nehmen, sonst drohen ein geschwächtes Immunsystem sowie längere Regenerationsphasen.

Anmeldung

Soeben ist das DGD Racing Team angemeldet, Termin ist der 21./22. August. Wir haben uns entschlossen einen Platz im G-Bereich (Lageplan, G034) der Strecke zu mieten, das scheint ein guter Kompromiss zwischen Nähe und „Ruhe“ zu sein. Ausmaße sind mindestens 3,5 mal 12 Meter, das heißt wir haben genügend Platz für ein Wohnmobil mit Vorzelt. Anmeldegebühren sind für das Team 250€, die wir durch Sponsoren hoffentlich abmildern können. Unsere Startnummer wird voraussichtlich die 2128 sein. Seltsam war bei der Anmendung, dass mein Name (Daniel) schon angemeldet sei, Stefan Günzel war wohl noch zu haben 🙂