Neue Streckenführung -> Big Trouble

Soeben kam bei mir eine Mail vom Veranstalter des Rad am Rings 2010 an, die noch für einige Aufruhr sorgen wird. Man habe aufgrund des großen Teilnehmerfeldes die Streckenführung des Rennradrennens auf den GP-Kurs verlegt. Nur die Jedermänner und die MTBler fahren noch durchs Fahrerlager. Den ca. einen Zusatzkilometer kann man in Kauf nehmen, aber die frühzeitige und auch strategische Wahl unserer Parzelle im G-Bereich wird somit ad absurdum geführt. Direkt an der Strecke, nahe an den Boxen wir jetzt zu folgender Situation: (obere WZ = ca. G-Bereich)

Uns wird angeboten auf einen der neuen gelben Bereiche zu wechseln, welche natürlich fernab vom Geschehen aber immerhin an der Strecke liegen, oder auf der gebuchten Parzelle zu verbleiben. Nach derzeitigem Stand muss man dafür jedoch jede Runde einen Umweg in Kauf nehmen, was natürlich vollkommen inakzeptabel ist. Ob es z.B. festen Boden oder Strom an den neuen Plätzen gibt, wurde ebenfalls nicht bekannt gegeben. Insgesamt ist das für das gesamte Team eine herbe Enttäuschung, dass es dem Veranstaltung erstrangig um maximalen Profit und zweitrangig um die Teilnehmer geht.

Sobald es News gibt, werde ich sie an dieser Stelle bekannt geben.

Start beim Circuit Cycling auf dem Hockenheimring

Um schon mal ein wenig Rennluft zu schnuppern, wird das DGD Racing Team am 10. Juli am 60km Rennen auf dem Hockenheimring teilnehmen, das ganze nennt sich Circuit Cycling. Höhenmeter sind dort keine zu absolvieren, das heißt unser Materialdefizit wird sich deutlicher bemerkbar machen als auf der Nordschleife. Aber fahren im Pulk, mit Windschatten und etlichen Kurven unter sehr hoher körperlicher Belastung kann man wunderbar üben. Mein Ziel ist einen Schnitt von 35km/h zu erreichen, was ohne gröberen Wind wohl zu erreichen sein müsste. Ansonsten ist es eine gute Übung ein gleichmäßig hohes Tempo durchzuziehen, denn wer zu langsam ist, wird überrundet.

Bild in Schwedischer Zeitung

Diesmal leider ohne Nennung des Rennteams, aber immerhin ist auch der Teamchef mal im Bild (mitte, weiße Windjacke). Ich hoffe gleich mal einen Scan liefern zu können. Gestern beim Training bin ich zum ersten Mal dieses Jahr mit der „langsameren“ Gruppe gefahren, trotz des Sturms war das eine recht relaxte Angelegenheim. Am Ende sind ein Teil der Gruppe noch einen kleinen Berg zweimal gefahren, und trotz pushen waren wir bergab langsamer als bergauf, so stark war der Wind. Ok, es waren vl. nur 4-5% Steigung aber dennoch. Jetzt ist absolutes DGD-Wetter, aber aufgrund Besuchs wird es nur eingeschränktes Training geben.

Hier erstmal der LINK

Neuer Sponsor: Fahrradbiometrie.de

Wir bekommen vom renommierten Anbieter Fahrradbiometrie.de ein sehr gutes Angebot für eine biometrische Komplettanalyse. Dabei werden u.a. unterschiedliche Beinlängen festgestellt und ausgeglichen sowie die optimale Sitzposition auf dem Rad ermitteln. Also eine sehr gute Methode um nochmal ein paar Prozent Mehrleistung auf legalem Weg zu bekommen. Am 24.6. werden wir berichten, wieviel Optimierungspotential bei uns noch gefunden wurde.

Trainingslager in Ängelholm

Letztes Wochenende war es soweit, das dreitägige Trainingslager mit dem örtlichen Rennradverein cklunedi fand statt. Da ich seit April regelmäßig zu den Trainings gehe, bin ich für dieses Jahr mal Mitglied geworden. Aufgrund der erwartet starken Belastungen für meine Beine beschloss ich einige Stunden vor Abfahrt, einen Satz Conti SportContact 1,6“ aufzuziehen. Das ist der Reifen der für Rad am Ring eingeplant ist, und einen wirklich niedrigen Rollwiderstand für MTB-Verhältnisse bietet.

Unser Quartier war eine Art Feriendorf in Ängelholm, ca. 80km nördlich von Lund. Freitag gegen 14 Uhr startete die erste Tour, gefahren wurde in gesamter Mannschaftsstärke (15) und es gab durchgehend leichten Regen. Also wunderbares DGD-Wetter. Die Reifen konnte ich somit für wettkampftauglich selbst bei Regen erklären. Mit nur einer Zwangspause aufgrund einer Panne fuhren wir 90km durch die Nebelsuppe, dabei waren es ca. 540Hm mit einem Schnitt von 31km/h. (Eckdaten dazu: GarminConnect) Da auch die wirklich guten Wettkampffahrer im Feld waren, wurde es gegen Ende im Flachen sehr hart, teilweise musste ich bei 90% Maximalpuls kämpfen um den Windschatten zu halten, bevor sich die Gruppe ca. 5km vor dem Ziel aufspaltete. Abends wurde lustig zusammengesessen und Bier/Wein getrunken, ein richtiges Trainingslager eben 🙂

Samstags fuhren dann glücklicherweise zwei Gruppen auf Tour. Dank des nun deutlich angenehmeren Niveaus konnte ich auch im Flachen gut mithalten, es gab einen richtigen Anstieg, dort war dann MTB-Zeit angesagt und ich kam als erster oben an. Nach ca. 45km begann es dann zu regnen, dieses Mal allerdings sehr kräftig, sodass sich trotz Neoprenüberschuhen das Wasser im Schuh sammelte. Die Sicht war nahe Null, denn man muss auch bei Regen Windschatten fahren. Aufgrund dieser Wetterbedingungen ging die Tour nur 70km, geplant war ein Treffen mit der anderen Gruppe zum Mittagessen. Technisch waren die meisten extremst gut ausgerüstet, Carbonräder von Cervelo, Canyon und sogar ein Cervélo mit ca. 6kg waren zu finden. Deren Vorteil ist nicht nur das Gewicht, sondern die extrem aerodynamische Sitzposition.

Sonntag war dann tatsächlich schönes Wetter, wenngleich es mit ca. 10 Grad nicht sonderlich warm war. Diesmal konnten wir eine 100km Tour mit kleinem Mittagsessen im „Cafe Utsikten“ machen, ein wirklich toller Aussichtspunkt auf einem Berg mit Blick aufs Meer. Dieses Mal gab es mehrere „Bergwertungen“ die ich allesamt für mich entscheiden konnte. Es waren zwar nur 700Hm aber der Schnitt war mit 30,5 km/h ganz ordentlich. (Daten: GarminConnect)

Insgesamt war es ein super Wochenende, und für den Verein auch ein historisches, denn so schnell wird sich im Teilnehmerfeld eines Trainingslager wohl kein MTB mehr verirren.