LED-Lichter V3

Zum Rennen 2012 gibt es zum ersten mal keine neuen Trikots, sondern auch keine neue Ausbaustufe der LED-Fahrradlichter. Viel mehr wird auf die Technik der letzten beiden Jahre gesetzt. Ein Artikel zum 2011er Licht folgt mit einem Jahr Verspätung. Gut Ding will Weile haben.
Der Hersteller Cree hat im Winter 2010 neue LEDs vorgestellt, die deutlich effizienter sein sollten, als das was wir davor benutzt haben. Nachdem ich mit Daniel eine einzelne dieser light emitter dioden mit Optik/Linse ausgestattet zum obligatorischen Test am Rande unsrer Wohngebietes ausführte, teilte sich der Entwicklungszweig.
„Och eine davon reicht mir ja locker als Tunnellicht“. Auch wenn die bisherigen Modell zuverlässig und extrem hell waren (oder noch sind), sind die Scheinwerfer mit 580g einfach kein Leichtgewicht. Zum Pass fahren oder für kurze Touren eigentlich zu schwer.

Da mein Licht inzwischen an den Supporter Detlef gewandert war, musste ich mir ein neues bauen und Daniel ein Leichtgewicht mit ausreichend Helligkeit (gibt es das?) konstruieren.

Ziele für den High-Power Nachfolger – in Version 3:
→ leichter
→ noch bessere Ausleuchtung
→ mehr Effizienz
→ kleinere Abmaße
→ heller?

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Fahrbericht Stevens Vuelta Ultegra triple

Nach einer Anfrage eines Bloglesers folgt hier ein kurzer Fahrbericht des Stevens Vuelta. Erstmal zum Entscheidungsprozess: Stevens steht seit jeher für faire Preise, niedriges Gewicht, gutes Design und bei den teureren Modellen auch gruppenreine Ausstattung. Klar war, es sollte ein Rennrad mit Ultegra 3-fach Gruppe werden. Damit kommt man die 25% zum Untermösslhof hoch und hat auf der Abfahrt immernoch einen dicken Gang zum pacen. Um keine Probleme mit dem Beladen auf dem Radträger zu haben, war Alurahmen angesagt. Das Stevens Vuelta ist somit optimal, denn die Kombination aus Rahmen und Carbongabel wiegt nur ca. 1400g. Farbe wurde aus gewichtsgründen (und auch aus optischen) schwarz/grau eloxiert gewählt. Ansonsten sollte man beim custom build keine Extras ankreuzen, sonst ist der vergleichsweise günstige Preis schnell dahin. Davon abgesehen, sind die Aufpreise recht teuer, aber das kennt man ja vom Neuwagenkauf. Gewogen hat das Bike mit den Mavic Aksium Laufrädern ab Werk 8,2kg inkl. der Ultegra A600 SPD Pedalen. Nachdem Jens Machacek (fahrradbiometrie.de) die Sitzposition optimal eingestellt hat, merkt man dass mir die Rahmengröße (56cm) und die Vorbaulänge 100mm perfekt passt. Der Fahrkomfort ist selbst bei 8bar überraschend gut, lediglich beim Bremsen auf schlechter Fahrbahn muss man eben rennradbedingt Abstriche machen. Die Wendigkeit mit den Serienlaufrädern ist nicht sondernlich gut, man muss in Kurven schon sehr weite Radien fahren. Der Umstieg auf leichte Laufräder von light-wolf die mal eben 1260g wiegen, und das ohne Carboneinsatz, machten das deutlich besser. Das Einlenkverhalten ist deutlich agiler, dafür ist der Geradeauslauf naturgemäß schlechter, was aber keinesfalls störend ist. Mit der Bereifung Conti Force und Attack hat man auch im Nassen und in Kurven jederzeit guten Grip. Die Wahl der Bremsbeläge ist noch nicht abgeschlossen, nicht überzeugt haben KoolStop Dual Compound, gerade sind die Triple Compound montiert aber noch ohne Fazit. Insgesamt ist das Stevens Vuelta ein super leichtes, schönes aber dennoch schlichtes Mittelklasse Rennrad, was mit den richtigen Laufrädern auch berghoch richtig Vortrieb liefert.

Nochmal DGD Racing Team 3.0

Nachdem Daniel und Stefan nun doch auf Rennrad aufgerüstet haben und Stefan mein Rad nur noch als „Einkaufsrad“ bezeichnet hat (vor allem wegen dem zugegebenermaßen unschön riesigen Abstand der Räder zum Rahmen) wurde nun auch von meiner Seite auf Racing Team 3.0 aufgerüstet. Da der Nachteil meines Rads im Vergleich zu einem Rennrad auf ebener Strecke sicher nicht so dramatisch wie der eines 26“ MTB war, wurde aber keine neue Maschine angeschafft. Es wurde lediglich die uralte Kinesis Gabel mit MTB Einbauhöhe gegen eine Crossgabel von Ritchey getauscht und mit dem Schwalbe Ultremo ein richtiger Topreifen montiert. Die ersten Tests bei „Need for Ried“ konnten den erhofften signifikanten Vorteil in der Aerodynamik bereits bestätigen. Außerdem sieht das Rad nun deutlich stimmiger aus und kann mit einem äußerst akzeptablen Gesamtgewicht von 8,5kg aufwarten. Seht selbst:

Alle Details gibt’s auf meiner Fahrerseite.

DGD Racing Team 3.0

Wie schon in den vorangegangen News angekündigt, gibt es weitere Veränderungen im DGD Racing Team. Daniel Körnlein wird den vakant gewordenen Platz des 4. Fahrers einnehmen. Er ist früher viel Mountainbike gefahren, und bekommt für Rad am Ring 2012 Daniels umgebautes Manic. Jonas und Christian konnten das DGD Racing Team leider aus terminlichen Gründen dieses Jahr nicht unterstützen. Um beim Rad am Ring nicht zu Fuß zu starten, gab es beim Teamchef auch ein Materialupgrade. Ein Stevens Vuelta custom (Ultegra triple) mit Alurahmen wurde ausgewählt. Die genauen technischen Details findet man in kürze auf der Teamseite. Gewicht ist aktuell fahrfertig 8 kg.