Volvo DGD Racing: Rad am Ring 2026

Das Wetter ist top, das DGD Racing Team hat sich zur Rad am Ring Reunion beim Team Volvo in Box 10 eingefunden. Schonmal jetzt vielen Dank für die Gastfreundschaft. Das DGD in interne Wechseltool ist jetzt auch public:
https://www.dgd-racing-team.de/rad-am-ring-live/

Runde 1:

Nach über einer Stunde in der Eifelgluthitze im Startblock ging es nach mehrmaligem nach vorne schieben der Startzeit 12:35 Uhr los. Im Startblock konnte mit dem Nachbarteam Avia gefachsimpelt werden. Die beiden Ballerer sind allerdings im 8er Team unterwegs – bike & chill. Dann ging es im großen Feld die GP Strecke hoch. Dort waren leider schon die ersten Radler des 25km / 75km Rennens zu sehen. Auf der gesamten Abfahrt musste daher gebremst werden um keine riskanten Manöver zu fahren. Der Anstieg war dann mit Auge auf ca. 300W gepaced. Auf der hohen Acht bildete sich dann eine vierer Gruppe bis kurz vor der GP Strecke. Unter anderem war ein 2er Fahrer dabei, der eher zu schnell unterwegs war und dann bei Einfahrt GP weggezogen ist. Pacing und die Zeiten waren gut, alle weiteren Runden werden deutlich entspannter (aber auch langsamer 😉 ) sein. 1. Runde mit 2x GP Strecke 45:12.

Runde 2:

Technische Randnotiz, lieber auf der externe Livetiming verlassen.

Moritz hatte auf der Abfahrt auch noch viel Verkehr, konnte aber bereits im Anstieg eine Gruppe initieren. Es gab ein paar übermotivierte Leute die von ihm dazu gebracht werden konnten, sinnvoll zu pacen. Auch am Gipfel der Hohen Acht wurde sportlich gefahren, ab dann lief die Gruppe gut. Es wurde nicht überpaced und sich gut eingeteilt, das Rennen ist ja lang. Im jetzt noch nicht sinnvoll einzuschätzenden Klassement P11 – Rundenzeit 42:16.

Runde 3:

Heikos erste Rennrunde lief gut, Zeit 44:06 und es wurden Plätze gewonnen. In der dritten Runde hatte sich das Feld schon ein wenig sortiert und es war einfacher, sein eigenes Tempo kontrolliert zu fahren. Gegen Hälfte der Runde wurde ein Fahrer des 24-Stunden-Rennens eingeholt, mit dem die Runde sinnvoll zuende gefahren werden konnte. Im Fahrerlager mussten dabei nochmal gekonnt 2 sehr langsam links fahrende Fahrer*innen weggebrüllt werden aber ansonsten verlief die Runde schon ziemlich ereignislos.

Runde 4:

Wie erwartet hat Stefan einige Plätze verloren, allerdings lag das Hauptaugenmerk auf Energie sparen. Das Rennen ist noch lang. Es sind leider auch sehr viele langsame Radfahrer auf der Strecke, die nicht ein Eindruck vermitteln zu wissen, wo die Strecke lang geht…. also ist Vorsicht geboten. Auf der Döttinger Höhe gabs kurz einen Windschatten, sonst war es eher Einzelzeitfahren. P11- Rundenzeit 47:25

Runde 5:

Die erste echte Rennrunde ohne Feld für Daniel. Auf der Abfahrt kam ein zügig fahrernder Fahrer im weißen Gobik Trikot in die Führung. Dieser ging jedoch sehr hart in die Gegenhänge rein. Daniel konnte folgen aber musste dafür am Anstieg eine 100m lange Lücke lassen musste. Es war weiterhin warm und die ca. 200ml in der Flasche waren eher knapp bemessen. Am Anstieg waren die Beine nicht mehr so frisch aber die angepeilten Watt konnten gefahren werden. Nach der hohen Acht war erstmal selbst fahren angesagt, erst auf den letzten 5km gab es einen weiteren Fahrer eines 8er-Teams, mit dem sich abgewechselt werden konnte. Auf der GP Strecke zwickte die Wade, kostete keine Zeit aber deutet auf zu wenig Hydration hin.

P12 – Rundenzeit 44:13 

Runde 6:

Einzelzeitfahren ist angesagt — keine einzige Sekunde Windschatten abgesehen von deutlich langsameren Fahrerenden auf der Döttinger Höhe, die à la Rudi Altig („Ein Flugzeug ist das“) sehr aggressiv überholt wurden und dem Fahrer der Asphaltcowboys der mit einer 41:50 in einer anderen Liga fuhr. Dafür ein flüssiger, konstanter Rhythmus und eine sehr ordentliche Rundenzeit.

P13 – Rundenzeit 43:33

Runde 7:

Runde lief gut. Leider war der Wind zunehmend schlechter. Ansonsten zufrieden. Power war bis zum Schluss da. Lastspitzen etwas weniger als in der ersten Runde.
P12: Rundenzeit 45:14

Runde 8:

Der schnuggelige Stefan isst einen süßen Joghurt. Solide gefahren und fast nicht langsamer geworden!

Rundenzeit 47:46

Runde 9:

Bewölkt und ohne Sonne und ohne Fremdeinwirkung einfach eine Runde Ring ballern. Beine waren deutlich besser, eigenes Pacing und freie Abfahrt. Power war auch auf der GP Strecke noch da, bisher die beste Runde. Es konnte nach hinten etwas rausgeholt werden und die Recovery Boots haben sich auch schon bewährt.

P12: 44:11

Runde 10:

Contre-la-montre à nouveau. Même rythme, même watts, super controllé, 3 petites secondes plus vite qu’avant. Ça roule 😉

P12: 43:30

Runde 11:

Heikos Ziel: nicht vom führenden Team Strassacker überrundet zu werden. Wurde dank einer sehr starken Runde vom Wattmeister erreicht, mit einer 44:43 Zeit – die Position 12 festigt sich. Taktisch war es schneller gefahren und auch schlauer vor den Kurven gelupft.

Runde 12:

Stefan das Nordschleifentier hat einen raus, in der Dämmerung noch voller Optimismus mit Sonnenbrille gestartet hat er auf der Döttinger Höhe einen Express von 2 Achter Teams und fährt eine brutal gute Zeit: 46:36

Runde 13:

Es wird dunkel, auf der Abfahrt konnte man noch gut sehen. Es gab einen etwas übermotivierten Fahrer der zweimal am Gegenhang vorbeiging aber dann nichts mehr bieten konnte – also wieder alleine zügig fahren. Am Berg waren die Beine an sich noch gut, lediglich auf der Flachstücken war es schwerer die Watt zu halten. Auf der Döttinger Höhe konnte dann Express gefahren werden, der Strassacker Fahrer (P1) gab einen guten Windschatten, erst beim Schlussanstieg bei der GP Strecke fuhr er von dannen – krasse Pace! Zeit 44:28

Runde 14:

Moritz fährt die erste komplette Nachtrunde. Entgegen der Mutmaßungen vieler Mitfahrender werde die Kurven in der Nacht nicht enger. Moritz fährt die Abfahrt auf die Sekunde so schnell wie im Hellen. Nach der Hohen Acht konnte er das vorm DGD Racing Team liegende Schweizer A-Team einholen. Mit dem schon aus Runde 2 bekannten Kollegen konnte die Runde zu Ende gefahren werden und danach wurde sich an der Box über den Rennverlauf ausgetauscht. Fazit: Es wird nicht leichter.

P11: 44:24

Runde 15:

Heiko legt eine 45:05 nach und bringt das Team zurück in die Top 10. Jetzt wird es spannend: Heiko legt sich jetzt schlafen und ebenso Stefan nach seiner nächsten Runde. Derweil werden wir den Wechselrhythmus auf Daniel-Moritz-Daniel-Moritz umstellen um Heiko und Stefan knappe 3h Schlaf zu ermöglichen. Wenn die beiden wieder wach sind, gehen sie dann in den analogen Wechsel über während Daniel und Moritz die frühen Morgenstunden verschlafen dürfen.

Runde 16:

Bei allen früheren Starts Stefans Angstrunde aber diesmal nicht! In 48:00 fährt er genauso schnell wie die Teams auf den Positionen 7 und 8 und führt das DGD Racing Team am Lokalrivalen aus Rheinhessen vorbei auf den zwischenzeitlichen Platz 9.

Runde 17:

Der Plan war eine 47er-Zeit zu fahren und die anstehende sehr kurze Pause besser regenerieren zu können. Am Anstieg waren die Beine ganz ok. Kurz vor der Hohen Acht kam von hinten ein Fahrer eines Viererteams die nicht so homogen aufgestellt waren. Mit ihm zusammen wurde die Runde dann beendet, dafür musste ein wenig mehr als geplant investiert werden. Schienenbein zwickt weiter aber dafür war die Zeit mit 45:56 doch gut.

Runde 18:

Das nächste Einzelzeitfahren für Moritz und eine Runde, in der rein gar nichts Erwähnenswertes passiert ist, außer die Zeit von 45:27. Damit weiterhin P9. Allerdings hat sich dahinter mindestens ein Duo, wenn nicht gar kein Trio gebildet, wohingegen das DGD Racing Team wie die meisten Teams noch weiter vorne auf sich alleine gestellt ist.

Runde 19:

Abfahrt kontrollierter die Gegenhänge gefahren, damit knapp 100 km/h Topspeed dank gutem Windschatten. Am Anstieg waren die Beine platt +1min zu den vorherigen Runden. Ab Döttinger Höhe kam ein Schweizer Duo von hinten, zum Glück Fahrer die schon eine Runde Rückstand hatten. Die hatten gut Druck und es konnte ein wenig profitiert werden. Einer der Fahrer verlor noch sein Licht, der andere wartete und Daniel konnte ein wenig erholen bis dann auf der GP Strecke wieder Express angesagt war. Die Zeit war dennoch knapp über 47 Minuten. Jetzt geht es ins Bett.

Runde 20:

Moritz packt nach nur 47 Minuten Pause pünktlich um 2h55 die Zauberrunde aus: 45:55. Zu dieser Zeit fährt außer dem führenden Team Strassacker (fetten Respekt an dieser Stelle) überhaupt niemand schneller. Den Teams auf den nachfolgenden Plätzen wird zwischen 4 und 10 Minuten abgenommen. Jetzt heißts nach einem Teller Nudeln ‚Gute Nacht‘.

Runde 21:

Heiko fährt nach einer leider schlaflosen Pause eine solide 47er-Zeit. Die Müdigkeit macht sich durch etwas mehr Bremsen bemerkbar. Beine sind noch okay.

Stefan hat trotz Magenproblemen gute Runden gefahren und Platz 10 gehalten.

Runde 25:

Nach Schnarchpause in der Lounge ging es für Daniel auf die vorletzte Runde. Der Wind hat aufgefrischt aber die Sonne war da. Direkt ging deutlich mehr in den Beinen. Am Anstieg war ein Schweizer vom Team hinter dem DGD Racing Team, mit dem geplant war zu fahren. Allerdings konnte ebendieser Daniels Hinterrad nicht halten. Also alleine gegen den Wind, der aber erst ab der Döttinger Höhe wirklich stark wurde. Im Remco Style durchfahren und gut. 46:14

Runde 26:

Am Anstieg wurden taktisch Körner gespart um dem immer stärker werdenden Gegenwind auf der Döttinger Höhe genug entgegen setzen zu können. Das sollte sich auszahlen: bei 2% Steigung konnte Moritz das vor dem DGD Racing TEam platzierte Reboots Team (wir nutzen Blackroll ;-)) einholen. Weil deren Fahrer keine Führungsarbeit mehr leisten konnte, wurde eher vor Start und Ziel trocken aus dem Windschatten gesprintet.

P9: 46:16

Runde 27: Heiko wird an der Hohen Acht vom führenden Team Strassacker eingeholt. Dann geht er ganz ganz tief und bleibt dran. Sensationell! Mit einer unfassbaren 45:41 nimmt er der direkten Konkurrenz mehrere Minuten ab.

2 Kommentare

  1. Super macht ihr das, vor allem auch jetzt in der Nacht!👌👌 lch drücke euch weiter die Daumen!

  2. Mit eurer neuen Live- Zeit- und Wechselerfassung ist es besonders spannend. Gruß auch an den Bergfloh, der ohne Schlaf auskommt und alles bewacht! 😎

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