Trainingslager Südtirol 2026 – Martelltal

Schon lange war klar, dass sich heute 2 Gruppen auf die Rennräder schwingen würden. Daniel ist, im Gegensatz zu Heiko, Stefan und Moritz nicht beim Ötzi gemeldet, und entschied sich daher für eine deutlich kürzere Runde. Mit Airpods bewaffnet ging es ganz entspannt über den Radweg ins Vinschgau. Die Stadtdurchfahrt Meran hat sich nicht wirklich verbessert, aber die ehemalige Ampelüberquerung der Hauptstraße nach den Miniserpentinen ist jetzt passé – eine nette Unterführung macht es möglich. Kurz bevor es ernst wurde, gab es noch eine warme Cola für 4,50 und einen Flaschenrefill. Das Martelltal hoch blies ein leichter Rückenwind, der tagsüber weiter auffrischen sollte. Oben am Zufallssee war es sehr angenehm kühl, Wolken waren nämlich Mangelware. Auf der Abfahrt gab es vier sehr freundliche Autofahrer, die netterweise Platz machten – ggf. hat das Mini-Vorderlicht dabei geholfen. Der Verkehr ist dort weiterhin sehr moderat, die Fahrbahnqualität wurde nur sehr punktuell durch F1 Belag aufgewertet. Mit modernem Reifensetup ist die Straße aber problemlos zu befahren. Die Rückfahrt auf dem Radweg ging mit Gegenwind bergab und die Hitze kam mehr und mehr zur Geltung. Ein netter Plausch mit einem lokalen Rennradler, der sehr höflich erst gar nicht im Windschatten war, verkürzte die Zeit dabei. In Lana wurde die schöne Runde mit Mineralwasser und Eiscafé abgerundet und das Finale der Tour Etappe (diesmal hier kein Spoiler) konnte noch live erwischt werden. Stravalink