Trainingslager Südtirol 2026 – Mölten Jenesien

Bei sehr dankbaren Temperaturen und leichter Bewölkung ging es gemütlich auf der kleinen Straße nach Terlan, von dort aus führen knapp 8 Kilometer bei fast konstanten 10 % Steigung in Richtung Mölten. Heiko gab Gas (kein Vollgas) und Stefan fuhr im Bereich Fatmax. Daniel wollte nur 200 W fahren, was in einstelliger Durchschnittsgeschwindigkeit mündete. Am Ende des Segmentes wurde dann Google Maps befragt, da ein kleines Hinweisschild eine Streckensperrung auf dem Abschnitt Hafling nach Meran vermuten lies. Es gab dort wohl eine schwere Mure, daher war das Schild berechtigt und die Tour wurde per Komoot kurzerhand umgeplant über Jenesien. Es ging über einen sehr gut asphaltierten Feldweg recht steil direkt weiter berghoch – bis zum Gravel Abschnitt. Daniel und Heiko versuchten möglichst elegant wieder auf die Straße zu navigieren, aber es musste trotzdem einmal umgedreht werden. Ohne Platten ging es wieder auf die Straße nach Jenesien. Der nächste Task, eine geöffnete Gaststätte zu finden schlug mindestens 5 mal fehl. Im gesamten oberen Abschnitt (Gemeinde Jenesien) hatte alles zu. Also ging es die sehr zügig zu fahrende Abfahrt (inkl. 360 Grad Kurve im Tunnel) hinunter und auf den Etschtal Radweg. In Bozen mussten weitere 3 Lokale angefahren werden (die Urlaub hatten / zu waren) bis endlich eine kleine Pizzeria auf war – es hatte sich gelohnt. Zurück nach Lana ging es dann wieder auf Daniels lieblichs Flachstrecke, dem Schnellweg Meran-Bozen. Mit knapp über 200 W und gut 37 km/h wurde das neu erkundete Café in Lana dann erreicht, dort wartete Wilco Kelderman wohl auf seine Mitfahrer oder Familie. Erst auf ebendiesen Kilometer heizte dann doch die Bozner Hitze kurz durch, sodass nebst dem Stelvio Espresso noch reichlich kühles Nass bestellt wurde. Stravalink