Die von allen damals beteiligten Fahrern beliebte Steigung (Einrollen 2021) kam Moritz heuer wieder mal ins Gedächtnis. Mit ausreichend warmen Beinen und gänzlich ohne Verkehr ging es eine steile Seitenstraße hoch um im Vergleich zum Hausberg gut 100 Zusatzhöhenmeter zu erklimmen. Als Ausgleich gab es den ersten Espresso schon nach 15 km, zum Teil wurden noch Brioche dazu gegessen. Im Etschtal war wieder der Schnellradweg bis Rovereto im Programm bis es dann eine alternative Anfahrt zum Monte Bondone ging – lediglich deren Abfahrt war Teilen der Teilnehmer bekannt. Daniel und Moritz versuchten sich erfolgreich an zwei je 8 Minuten Intervallen; Heiko und Stefan fuhren ein gleichmäßiges Tempo die 700 Hm zum Lago di Cei hoch. Dort wurden die internen und externen Getränkespeicher aufgefüllt, trotz der frühen Abfahrtszeit (kurz nach 7) war es ordentlich warm. Es ging wieder 400 Hm abwärts in Richtung Aldeno sodass man ab Passkilometer 4 auf dem südlichen Anstieg des Monte Bondone stieß. Stefan ließ sich erst zurückfallen, fiel dann mit einem zackigen Überholmanöver auf und fuhr schließlich sein Tempo – Heiko und er waren zeitgleich am Gipfel. Katie bekam jeweils den direkteren Weg aber den gleichen Hauptanstieg als Plan und war vor den vier Herren am Treffpunkt am Bondone. Daniel und Moritz hatten wieder zwei 8 Minuten Intervalle auf dem Plan – mitten im Steilstück wollte Moritz herausfinden, ob die Wattvorgabe nicht vielleicht zu niedrig war, was dann in einem 6 Minuten Intervall für beide endete. Coach Michas Vorgabe war eben doch sehr akkurat.
Nach diversen Süß- und Salzspeisen ging es die verkehrsarme und kurvenreiche Abfahrt ins heiße Trento, dort war dann Eis angesagt. Zur Erheiterung der jetzt fünf Fahrer hatte Moritz einen neuen Weg aus der Stadt gefunden, ohne Autos dafür mit mehr Prozenten. Den Sprint am letzten Hügel entschied Stefan vor Moritz, während Daniel zusammen mit Katie fuhr. Als letztes Highlight der Tour folgte kurz vor Pergine eine Passage des neu gebauten Radweges neben einem sehr schönen Fluss bis es dann die klassische Seerunde zurück zum Lago und kurz danach auch in den Lago ging.
Für Technikfreunde ein Schmankerl: Stefans Ritzel bekam eine Diät, Dura-Ace wurde montiert, und bei der Gelegenheit ein falsch verbauter Spacer entfernt – damit lief das Rad mehrere Tausend Kilometer 😉 Strava
Schreibe einen Kommentar