Mallorca 2014: Puig Major (Königsetappe)

Auf den kurzen Dosenbier-Strandurlaub folgte heute das verdiente Kontrastprogramm – die Königsetappe über Coll de Orient, Coll de Soller und Puig Major mit 145km und 2300 Höhenmetern.

Am ersten Berg hielt Steffen das Hinterrad von Daniel und Moritz und zeigte damit wieder warum er, nicht nur dank seiner beeindruckenden Leistungen am abendlichen Buffet, die perfekte Besetzung der vierten Position im Racing Team ist 🙂 Nach der abwechslungsreichen Abfahrt nach Bunyola tat sich am Coll der Soller ein nie dagewesenes Zuschauerspektakel auf. Das motivierte Moritz die teaminterne Bestzeit am 5km langen Anstieg um 58sek auf 12:06 zu drücken. Der Rest des Teams ließ es eher gemütlich angehen und genoß die vielen Überholvorgänge. Chaos dann auf der Abfahrt: Während Steffen sich am Passschild noch als Fotograf betätigte war der Rest des Teams schon unbemerkt in die Abfahrt gestartet. Schließlich kam man aber doch vollständig in Soller an wo erstmals ein vernünftiges Restaurant angesteuert wurde: In der Nadal Bar kann man für 11€ pro Person eine 0,33er Cola, Spaghetti al Gambas oder eine Tortilla und einen Espresso oder ein Stück Kuchen verspeisen.

Das Dach der Tour, der Coll de Puig Major auf 890m ü.n.N. konnte dann bei strahlendem Sonnenschein und beeindruckender Fernsicht in Angriff genommen werden. Bei überraschend viel Radverkehr (im Vergleich zu den Vorjahren) fuhr jeder sein eigenes Tempo. Oben wurde dank Profifotografentipps das obligatorische Passfoto besonders actionreich.

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Die lange Abfahrt nach Pollenca wurde dann sehr abwechslungsreich voll auf Zug oder dank von Rucksacktouristen blockierten Autos auch sehr gemächlich gefahren. Danach noch Regeneratione in der Sauna und greeenzwäärdisches Überfressen am Buffet und der Tag klingt perfekt aus 😀

Für Statistikfans findet sich die Auswertung hier.

Mallorca 2014: Ruhetag

Wie man es vom DGD Racing Team bereits kennt, bedeutet Ruhetags keinesfalls radfreier Tag. Dennoch sollte es in Absprache mit allen Fahrern eine wirklich gemütliche Etappe werden. Dabei sollte für alle unbekanntes Terrain erkundet werden. Es ging durch schöne Nebenstraßen durchs Schilf nach Alcudia und von dort aus auf die Landzunge. Zur Freude von Stefan gab es einen kleinen Anstieg von 100 Hm, der aber dank der Aussicht auf Eis und dank Steffens Schlagermusik versüßt wurde. Nach dem Eis ging es gemütlich (50km 23er Schnitt) zurück zum Hotel. Dann kam die nächste Premiere, es ging an den Strand und ins Meer (geschätzt 16-17 Grad). In der Sonne ließ es sich jedoch gut aushalten.IMG_2904

Mallorca 2014: Sa Calobra completto

Nach unendlichen Irrungen und Wirrungen konnte Stefan am Dienstag Morgen endlich eine gerade Sattelstütze montieren (gesonderter Bericht folgt)  und so konnte man wieder in kompletter Teamstärke zum Training aufbrechen. Über den langgezogenen Anstieg zum Coll de Femenia führte Stefan das Team in gemächlicher Pace, konnte es sich aber wie immer nicht nehmen lassen, den einen oder anderen Antritt einzubauen – ein gutes Zeichen, denn endlich hat er den Müsing Carbongaul gezähmt und der Tritt stimmt wieder.

Höhepunkt der Tour war die Sa Calobra Stichstraße.  Auf der Abfahrt Richtung Hafen Sa Calobra konnte man dieses Jahr richtig laufen lassen und unzählige Radtouristen, Autos und einen Reisebus überholen.  Nachdem nach der Mittagspause der Platten an Moritz‘ Hinterrad gerade noch rechtzeitig entdeckt und Stefan den Dorn äußerst fachmännisch aus dem Mantel gezogen hatte ging es dann im Zeitfahrmodus die 9,5km auf den Coll dels Reis.  Moritz konnte mit 29:41 die 30-Minuten Schallmauer durchbrechen und sich in der quäldich-Rangliste auf Platz 2 schieben. Daniel blieb in 30:14 auch noch beeindruckende 2 Minuten unter der teaminternen Vorjahresbestzeit. Steffen brannte eine starke 36:00 in den Asphalt und Stefan fuhr trotz der Probleme der Vortage mit 37:40 genau seine 2012er Zeit.  Da Steffen schneller als Stefan war gewann Daniel dank einer spontanen Wette bei noch geringer Zurechnungsfähigkeit eine Runde Bier gegen Moritz 😉

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Auf der Rückfahrt verpulverte Steffen mit einigen Attacken im Flachen noch seine letzte Reserven, ließ damit aber auch die verdiente Abkühlung im Pool einige Minuten nach vorne rücken 🙂

Für Statistikfreunde die Eckdaten der Tour:  121km, 1950Hm

Mallorca 2014: Cap Formentor

Nach einer weiteren Sattelstützen-Odyssee (separater Bericht folgt) ging die heute Etappe erst 11:30 Uhr los. Leider musste Stefan wegen Schmerzen in den Oberschenkeln aufgrund falscher Sitzposition früh die Tour beenden, für morgen ist Besserung in Sicht. Die Tour verlief nach Inca und dann den recht gutmütigen Anstieg in Richtung Kloster Lluc hoch. Daniel und Moritz wollten eigentlich „nicht voll“ fahren, was aber nach der 2. Kurve bereits Geschichte war. Im Flachstück gab es einen kurzen Führungswechsel aus Fairnessgründen und dann war man auch in Rekordzeit oben an der Tankstelle. Steffen fuhr sein eigenes Tempo und überholte damit auch fast alle anderen Radtouristen. Auf der 20km Abfahrt nach Port Pollenca (= Mittagessen) wurde gute Pace gemacht, dann stand ein 32,4er Schnitt zu Buche. Nach dem Essen ging es dann gemütlich zum Leuchtturm auf Cap Formentor. Das Wetter war wieder sonnig, jedoch zogen aus dem Nordosten Nebelfetzen rein – sehr besonders. IMG_2880
Auf den letzten flachen Kilometern an der Küstenstraße wurde nochmals „Express“ gefahren mit 37km/h in Richtung Pool, dann war Steffen endgültig platt aber so isses halt. Eckdaten: 143km, 29er Schnitt, 1750Hm

Trainingslager Mallorca: Betlem

Sonntag ging es richtig los. Nachdem Stefan leider in den örtlichen Fahrradläden keine gerade Sattelstütze finden konnte, musste er die Tour auf halber Kraft fahren – Abhilfte wird morgen geschaffen wenn die Läden wieder geöffnet haben. Die Tour führte ins schöne Mallorquinische Hinterland in zügigem aber nicht übertriebenen Tempo. Auf den Serpentinen im Orangental wurde dann die Chance zu einem Action-Fotoshooting genutzt 🙂

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Das geplante Mittagessen in Sant Llorenc fiel wie im Vorjahr wegen geschlossenem Restaurant aus – im nächsten Ort, ins San Servara gab es an der Kirche aber ein nettes Bistro mit leckeren Baguettes. Im nächsten Ort, Arta, trennten sich die Wege. Stefan fuhr direkt zurück zum Hotel, seine Beine ließen aufgrund der falschen Sitzposition eh nicht viel zu. Die anderen drei Fahrer fuhren noch die Sackgasse zur Ermita Betlem. Auf dem einzigen Anstieg des Tages zog Daniel (verfrüht wie sich herausstellte) das Tempo an, musste Moritz dann ziehen lassen und Steffen kam mit kurzem Rückstand oben an. Dann gab es ein Foto am besten Fotospot der Insel.

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Auf dem Rückweg entlang der Küstenstraße ging es dann mit Highspeed (dank Rückenwind) zurück ins Hotel. Eckdaten 115km, 29er Schnitt, 1000Hm