Winterpokal 15/16

Einige große Änderungen, wenn auch nicht sportlicher Natur, gibt es zum Start des neuen Winterpokals zu vermelden. Katie und ich haben dem Odenwald schweren Herzens den Rücken gekehrt und wohnen nun in einem Vorort von Paris. Dort ist in Sachen Rennrad einiges los auf den Straßen, als einziges Manko bleibt, dass der längste Anstieg weit und breit nur 120 Höhenmeter überwindet. Daniel ist zur Zeit beruflich sehr viel in Deutschland unterwegs; Stefan und Steffen konzentrieren sich aufs Studium (das stimmt doch, oder? :D) sodass – der aufmerksame Leser ahnt es schon – der Winterpokal dieses Jahr noch deutlicher als sonst vom Bergfloh angeführt wird. Wie sich der Rest im neuen beruflichen Umfeld schlägt, kann man wie immer hier verfolgen:

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Natürlich wird das DGD Racing Team auch 2016 bei diversen Events dabei sein und sich in den üblichen Trainingslagern vorbereiten. Auf gehts!

Frankenstein Trophy 2015

Dieses Jahr waren mit Daniel und Steffen wieder zwei Fahrer für das DGD Racing Team am Start der Frankenstein Trophy, bei der die  200Hm hinauf zur Burg Frankenstein möglichst zügig zurückzulegen sind. Die etwa 90 Teilnehmer konnten dieses Vorhaben zwar bei sonnigem aber mit 8° C recht kühlem Wetter angehen, wodurch aber die Vorjahreszeiten mit diesem Jahr  nur bedingt vergleichbar sind. Auch Daniel und Steffen konnten trotz einem guten Start am Fuß des Langenbergs nicht in die Bereiche ihrer Frankenstein-Bestzeit vordringen. So stoppten nach gefühlten Ewigkeiten die Uhren bei Daniel  nach 9:03 Minuten und bei Steffen nach 9:29. Die erreichten Platzierungen folgen mit der offiziellen Ergebnisliste. So erweißt sich die von RSG CItybike organisierte Veranstaltung wiedermal als schöner Saisonabschluss.
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10 Freunde Triathlon – Team Harte Hobbitze

Ja die Leser des offiziellen Teamblogs lesen richtig, es gab einen Gaststart in gleich zwei fremden Disziplinen. Vom Teamcaptain des neu gegründeten Teams „Harte Hobbitze“ wurde Daniel erfolgreich überredet beim Fun-Triathlon 10-Freunde in Darmstadt teilzunehmen. Man absolviert zu zehnt die Distanz des Ironmans und startet in unserem Fall 8:30 Uhr gemeinsam im beheizten Nordbad. Wie man auf dem Foto sieht, stand der Spaß im Vordergrund, dennoch war es ein Wettkampf und es gibt Zeiten – jeder gibt alles wobei nicht jeder im Besitz eines Rennrades ist und somit schon einen deutlichen Materialnachteil hat.OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnser Team belegte einen Platz im Mittelfeld in der Spaßwertung, alle Einzelzeiten sind hier zu finden. Zur Einordnung: Schwimmen 380m + 50m Laufen, Radfahren: 19km plus ca. 500m laufen und beide Wechsel, Laufen 4,2km. Danach gab es Bier und Haxe im bayrischen Biergarten sowie einen zweitätigen Muskelkater – nächstes Jahr wird wieder gestartet – denn Spaß hats gemacht 🙂

Rad Race Frankfurt – Bergzeitfahren

Nachdem im Vorjahr das Wetter ganz und garnicht gut war, und das DGD Racing Team in Personalunion von Moritz bei Nebel und Kälte am Feldberg am Start war, gab es 2015 ein richtiges Bergfest. Gleich zu dritt war das DGD Racing Team vor Ort, bei strahlendem Sonnenschein und gut 25 Grad am Start um 10 Uhr.

Gestartet wurde in 25er Gruppen, Frauen durften zu erst hoch. Und so ging es für Katie 10.10 Uhr los auf den Feldberg – sie führte ihre Gruppe zuerst an, musste ein paar Rennradlerinnen ziehen lassen und erzielte bei ihrem ersten Bergzeitfahren einen guten 32. Platz bei 60 Starterinnen (48min). Die Eckdaten des Anstieges waren: 11,5km 560Hm
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Moritz und Daniel starteten in der gleichen Gruppe, d.h. man konnte sich gegenseitig hochpushen. Bereits am Kreisel (es sollte neutralisiert durchfahren werden, wurde aber nicht wirklich gemacht) musste Daniel erstmal eine Lücke von 30m zufahren – die Beine waren also gleich richtig „dick“. Neben den beiden Fahrern vom DGD Racing Team übernahm noch ein anderen Fahrer Führungsarbeit – als es jedoch anfing steiler als 3% zu werden, musste dieser federn lassen und die beiden Fahrer wechselten sich ab. In der zweiten Rennhälfte kam Daniel langsam auch ins Rennen und konnte zusammen mit Moritz ein sehr zügiges Tempo gehen, Pulswerte knapp unter 190 waren angesagt. Am Ziel konnte Moritz den Zielsprint nicht ganz mitgehen – 2 Wochen Rennradfrei in Frankreich waren da sicher nicht hilfreich – es waren aber nur ein paar Sekunden und kein weiterer Fahrer schob sich dazwischen.

Last but not least – ein mega Erfolg, 24,6er Schnitt und eine Zeit von ganz knapp über 29 Minuten konnten sich mehr als sehen lassen. Die Plätze 7 und 8 bei 300 Startern sagen alles .

P.S.: für die Anfeuerungen an der Strecke geht an Diana ein Dankeschön.
Garmin Link, und offizielle Ergebnisliste.

Rad am Ring 2015: DGD Racing Team startet im Zeitfahren

Um sich vor dem geplanten Jedermannrennen über 150 km am Samstag noch einmal mit der Nordschleife vertraut zu machen, hatten Daniel und Moritz auch für das 22km-Zeitfahren am Freitag Abend gemeldet. Angesichts der Orkanwarnung (und dem der Ankündigung folgenden Orkan, der letztlich für eine Absage des Jedermannrennens sorgen sollte), wurde der Schlachtplan während der Anreise aber kurzerhand über den Haufen geworfen und so hieß es nun: „All in“ im Zeitfahren.

Noch in der Startaufstellung begannen beide Fahrer am selbst gesetzten Ziel klar unter die ersten 20 zu fahren, zu zweifeln. Da das eigene Niveau bei der Anmeldung natürlich als „superschnell“ angegeben wurde (zur Auswahl standen auch die erniedrigenden „schnell“ und „sehr schnell“) befand man sich in einer Startgruppe voller Zeitfahrspezialisten mit voller Zeitfahrausrüstung. Lediglich die Racing Team Fahrer glänzten mit klassischem Bergrennrad ohne ein einziges auf Aerodynamik optimiertes Teil und genossen ihre Underdog-Rolle sichtlich.

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Moritz ging mit der Startnummer 752 ins Rennen, 20 Sekunden vor Daniel und 20 weiteren Sekunden vor dem österreichischen „Drückerkönig“ Helmut Pitzl, der schon in der Startaufstellung als Favorit ausgemacht worden war. Letzterer flog an Daniel schon nach knappen 3 Minuten Rennzeit vorbei. Mit Moritz, der eine sehr gute Abfahrt erwischte und am tiefsten Punkt der Strecke bereits 36 Sekunden auf Daniel rausgeholt hatte, tat sich der Zeitfahrspezialist schwerer, bevor er im ersten Flachstück Richtung hohe Acht dann doch mit g’fiehlter Lichtg’schwindikoit davon zog. Bergauf teilten sich dann beide DGD Fahrer ihre Kräfte sehr gut ein, denn wer die Nordschleife kennt, der weiß, wie viel Zeit man nach der hohen Acht noch einbüßen/herausholen kann und das sollte sich auszahlen. Auf den Flachstücken und Gegenhängen konnten noch einige, stets in ihrer Aeroposition verharrenden vorher gestarteten Konkurrenten im für ein Zeitfahren natürlich optimalen Wiegetritt abkassiert werden.
Trotz harter Konkurrenz mit überlegenem Material konnten alle Ziele erreicht werden: Mit einer Zeit von 37:16 (35,1er Schnitt) reichte es für Moritz für Platz 15 und Daniel lag mit einer 38:15 (34,2er Schnitt) am Ende auf Platz 20.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass Helmut Pitzl mit einer riesen Zeit von 34:00 zwar der mit Abstand beste Jedermann im Teilnehmerfeld war, sich aber von zwei Profis vom Team Vorarlberg geschlagen geben musste, von denen einer 2011 im Zusammenhang mit einer internationalen Dopingaffäre von seinem damaligen Team suspendiert wurde. Die Frage, ob man solche Zugpferde unbedingt braucht, stellen wir einfach mal in den Raum…