Race Pace Training: 3*Ronde van Ernsthofen

Damit man nicht nur normal trainiert sondern auch mal eine Rennsimulation fährt, organisieren ein paar Darmstädter Rennradler ein Race Pace Training. Gefahren wurde eine 20km Runde ausgehend von Ernsthofen mit Anstieg nach Lützelbach. Aufgrund der Kälte (8 Grad) und des prognostizierten Regens wollte Daniel erst gar nicht mitfahren – aber wurde aufgrund des bevorstehenden Rennens am 1. Mai dann doch aktiv. Die Sonne schien zu anfangs, als einziger Starter wurde daher mit kurzer Hose gefahren, sollte ja Renntempo gefahren werden. Schon in der ersten Runde wurde die 14-Personengruppe auf 4 Leute reduziert, am Anstieg fuhren 2 Jungs vom Rough Cycling Team eine sehr schnelle Pace. Der erste Rundenschnitt betrug dann auch 33,5km/h.
3 2 Auf der zweiten Runde kam ein wenig Wasser von unten, es hatte bei Start-Ziel wohl geregnet. Die Gruppe wurde temporär auf 3 Fahrer reduziert, Daniel konnte am Berg jetzt die Pace einfacher mitgehen – wie immer musste sich erst gut eingefahren werden, dass die Beine kamen. Am Schlussanstieg, Runde 4 kam es dann weiß, von oben und es war kein Blütenstaub sondern große, viele Schneeflocken. Der Anstieg wurde daher nicht auf Attacke sondern auf ankommen erklommen. Lob ob der luftigen Beinbekleidung von Rough Cycling Fahrer zu bekommen war das Highlight des Anstieges. Oben wurden die Regenjacken angezogen und bei fast keiner Sicht die Abfahrt nach Brandau gefahren. Am Ziel war es dann wieder sonnig – kurz vor Darmstadt gab es aber zum Ausklang einen kurzen Hagelschauer. 1Insgesamt war die Form trotz der Kälte überraschend gut, nur das Wetter sollte am 1. Mai etwas besser werden. Daten der Gesamttour 100km, 30er Schnitt 1200Hm.

Trainingslager Mallorca 2016 Tag 5: Detlef und Moritz

Wie bereits im Vorfeld geplant sollte der Donnerstag der Königsetappentag werden. Auf Malle heißt das: Küstenklassiker. Der Bus trudelte leicht verspätet gegen 9:15 am Alcudi mar ein, um das von einem Magen-Darmvirus (siehe auch Daniels Bericht, Übeltäter war höchstwahrscheinlich eine Kürbissuppe) dezimierte Fahrerfeld ans andere Ende der Insel zu transportieren.

Bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Radfahrtemperaturen starteten Detlef und ich in Andratx gemütlich in den ersten Anstieg des Tages. Um trotz unterschiedlichem Renntempo in etwa zur gleichen Zeit zum Mittagessen in Soller einzutreffen baute ich den üblichen Abstecher an den Port de Valldemossa in meine Strecke mit ein.

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Und siehe da, die zusätzlichen 10km und 400Hm sorgten dafür, dass ich nur wenige Sekunden nach dem Bergfloh den Marktplatz von Soller erreichte. Der war wiederum deutlich schneller als im Vorjahr unterwegs (meine „Zwischenzeit“ hatte ich vergessen) und verzichtete folgerichtig auch auf den ultimativen Energy-Boost (Thunfischsalat). Bis dahin waren bereits 1700 Höhenmeter absolviert, die Höchstschwierigkeit des Tages stand aber mit dem Puig Major noch bevor.

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Der ursprüngliche Plan gemütlich zu fahren wurde dank eines sehr angriffslustigen Belgiers sofort ad acta gelegt. Zu meiner Überraschung gaben die Beine trotz deutlich reduziertem Training im Winter einiges her und so konnte trotz Gegenwind die Passhöhe fast so schnell wie 2014 erreicht werden. Nur der Zielsprint ging leider verloren 🙂

Danach waren sowieso alle guten Vorsätze vergessen und neben schweren Beine sorgte das einsame Tempogebolze dafür, dass ich alleine genauso schnell war, wie 2015 im Tandem mit Daniel. Alles in allem 145km, 3000Hm, 27er Schnitt bei Gegenwind. Auch Detlef zog richtig durch und steigerte seine Vorjahreszeit klar (20,4er Schnitt)

Danach stand Regeneration, Buffet und Fußball auf dem Programm. Dass der heutige Freitag eher verregnet war störte dann eigentlich gar nicht. Zum einen bot sich so die Gelegenheit, die spektakulären Drachenhöhlen in Porto Christo zu besichtigen. Zum anderen hatten wir 4 äußerst effiziente Trainingseinheiten mit 500km und 6600Hm absolviert und so dem diesjährigen Motto „Qualität statt Quantität“ ganz klar Rechnung getragen!

Trainingslager Mallorca 2016: Tag 5 Daniel

Aufgrund einer kleineren Magenverstimmung beschloss Daniel den Küstenklassiker auszulassen. Als die touristische Schifffahrt nach Cap de Formentor zusammen mit Heidrun ausfiel schwang sich Daniel aufs Rad und fuhr gemütlich nach Port de Pollenca. Da sich die Beine gut anfühlten, wurde ein Zeitfahren aufs Cap Formentor durchgeführt. Leider war der Fahrrad- und Autoverkehr extrem, selbst bergan mussten Autos überholt werden, gerade in der Nähe des Leuchtturmes gab es lange Kollonnen.
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Rückzugs gab es nur einen Mietwagenfahrer, der meinte er müsste bei jedem entgegenkommenden Auto fast anhalten. Trotz der Zwangspausen wurde auf der insgesamt 37km langen Strecke mit gut 800Hm ein 26,2er Schnitt erreicht. Nach einer kurzen Stärkung am Hafen ging es dann noch in Richtung Kloster Lluc, den gleichen Berg wie am Vortag nur dieses Mal mit guten Beinen und Vollgas, auf den 7,7km mit 500Hm wurde ein 19er Schnitt erreicht.
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Aufgrund nur einer Trinkflasche ging es dann gemütlich zurück zum Hotel – immerhin 103km absolviert. Daten der Fahrt bis oben.

Trainingslager Mallorca 2016: Tag 4 Kloster Lluc bei Sturm

Weil es morgens schon so windig war, dass die Palmen am Hotel sich bogen wurde die Tour in Richtung Hinterland kurzerhand ad acta gelegt und es wurde in Richtung Berge geplant. Um wirklich zu testen wie stark der Nord-Ost Wind war, gab es eine kurze Passage direkt am Wasser. Der Winkel der Rennräder zum Boden war dementsprechend weit weg von normalen 90 Grad – begünstigt durch die leichten Laufräder musste auch entsprechend häufig nachgelenkt werden. Die Auffahrt von Pollenca zum Kloster Lluc war moderat, der Wind kam dort zum Glück von hinten. Nach einer Cola und einem Schokokuchen ging es – auf einem neuen Schleichweig zurück ins Hotel. Bevor das rettende Schilf kam, musste weiter gegen den Sturm gekämpft werden – teilweise bei Geschwindigkeiten knapp über 20 km/h. Daten: 69km, 25,4er Schnitt 850Hm

Trainingslager Mallorca 2016: Tag 3 Ruhetag

Aufgrund der Wetterverhältnisse (Regen am Morgen und Regenprognose am Nachmittag) entschied sich das DGD Racing Team den für Mittwoch geplanten Ruhetag auf Dienstag vorzuziehen. Weil die Straßen nass waren gab es auch kein gemütliches Rollen – dafür wurde das Mittelmeer getestet – es hatte immerhin 14 Grad plus.IMG_6594
Für Mittwoch ist die Wetterprognose deutlich besser – dann wird die für heute geplante Tour in Richtung Süden gefahren.