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Rad am Ring 2012: Ankunft

Mit 2 Wohnmobilen und einem Auto sind Teile des DGD Racing Teams und der Bergfloh 14 Uhr Ortsszeit an der Nordschleife angekommen. Einfahrt ist zwar erst ab 16 Uhr möglich, aber in der Startaufstellung hat man immerhin einen sehr guten Platz. Das Wetter ist eifeltypisch sehr regnerisch. Allerdings soll das Rennen trocken stattfinden. Daniel K. und der Rest vom EMS Racing Team werden gegen Abend eintreffen. Auf der Hinfahrt gab es außer einem aufgehenden Kühlschrank am Kreisel Wembach keinerlei Auffälligkeiten. Jetzt ist erstmal Abwarten und Kaffeetrinken angesagt.

In 16:47 auf den Melibokus

Ok, ein bisschen historisches Gebabbel zu Anfang muss schon sein. Als ich 2006 mit dem Radsport anfing, brauchte ich für die 4,6km/390Hm auf den Melibokus knapp unter 25 Minuten. Entsprechend dumm guckte ich, als mir die Bestenliste von quäldich.de verriet, dass so ziemlich jeder, der überhaupt eine Zeit an diesem Anstieg misst, mindestens so schnell wie ich war.

Zwei Jahre später benötigte ich dann zwar nur noch 21:30 aber das Entsetzen über die quäldich-Bestzeit von 16:58 war eigentlich sogar größer geworden. Im Jahre 2010 folgte dann eine brutale Zeitenschlacht gegen den Teamchef, die ich um 5 Sekunden verlor. Da der Spaß dabei längst auf der Strecke geblieben war, folgte ein Gentlemens Agreement. Von der damaligen teaminternen Bestzeit von 18:14 waren eigentlich alle ziemlich begeistert, nur die Technikabteilung faselte irgendetwas von „richtig gut wäre ja eine tiefe 17er Zeit“. Fortan geisterte dieses unsägliche „17tief“ in meinem Kopf herum. 2011 war das noch deutlich außer Reichweite, aber immerhin wurde die 18 Minuten Marke durchbrochen.

In diesem Jahr hielt sich die Motivation, einen erneuten Angriff auf „17tief“ zu wagen sehr in Grenzen. Nachdem im Trainingslager Südtirol aber an so ziemlich jedem Anstieg die 2011er Zeiten um mehr als eine Minute verbessert werden konnten war aber klar: Zumindest eine Zeit muss man auch 2012 in den Asphalt brennen. So wurde in klassischer „Alles oder Nichts“-Manier mit 34km/h in den Anstieg gefeuert. Für weitere Zwischensprints war keinerlei Kraft aber irgendwie schaffte ich es schlussendlich „17tief“ klar zu verfehlen – im positiven Sinne. Die bei 16:47 stehen gebliebene Uhr sichert mir die quäldich-Bestzeit, eine Steigleistung von 1420Hm/h und einen wirklich guten Grund, dieses Jahr definitiv nicht nochmal ein Zeitfahren auf den Melibokus zu veranstalten. Komme was wolle 🙂

LED-Lichter V3

Zum Rennen 2012 gibt es zum ersten mal keine neuen Trikots, sondern auch keine neue Ausbaustufe der LED-Fahrradlichter. Viel mehr wird auf die Technik der letzten beiden Jahre gesetzt. Ein Artikel zum 2011er Licht folgt mit einem Jahr Verspätung. Gut Ding will Weile haben.
Der Hersteller Cree hat im Winter 2010 neue LEDs vorgestellt, die deutlich effizienter sein sollten, als das was wir davor benutzt haben. Nachdem ich mit Daniel eine einzelne dieser light emitter dioden mit Optik/Linse ausgestattet zum obligatorischen Test am Rande unsrer Wohngebietes ausführte, teilte sich der Entwicklungszweig.
„Och eine davon reicht mir ja locker als Tunnellicht“. Auch wenn die bisherigen Modell zuverlässig und extrem hell waren (oder noch sind), sind die Scheinwerfer mit 580g einfach kein Leichtgewicht. Zum Pass fahren oder für kurze Touren eigentlich zu schwer.

Da mein Licht inzwischen an den Supporter Detlef gewandert war, musste ich mir ein neues bauen und Daniel ein Leichtgewicht mit ausreichend Helligkeit (gibt es das?) konstruieren.

Ziele für den High-Power Nachfolger – in Version 3:
→ leichter
→ noch bessere Ausleuchtung
→ mehr Effizienz
→ kleinere Abmaße
→ heller?

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Trainingslager Südtirol: Highlights Olang

Aufgrund des Sturzes und der verfrühten Abreise von Daniel K. kann das Trainingslager natürlich nicht als Erfolg gewertet werden. Die gefahrenen Pässe zeigten jedoch aufsteigende Form des neuen Teammitgliedes und auch abseits des Trainings war die teaminterne Stimmung allzeit gut. Für die Leser des offiziellen Blogs des DGD Racing Teams gibt es noch ein paar mediale Highlights der 7 Sonnentage in Südtirol. Angefangen wird mit der eigens verschuldeten Wanderung des Tourplaners vom ersten Tag:

Weiter geht es mit der wirklich guten Leistung mit formidablem Endspurt am Passo di Pordoi auf der Sellaronda von Daniel K.:

Auf dem Grödnerjoch nahm Stefan die Gelegenheit am Schopf, die Panoramafunktion seines Androiden Smartphones zu testen, mit folgendem Ergebnis: Klick mich(mit der Maus kann man sich innerhalb des Bildes bewegen)

Was beim Trainingslager natürlich nicht zu kurz kommen darf, ist das Essen. Wie letztes Jahr teilten sich die Pizzeria Christl und der „Profi“ (extremst zu empfehlen) die Abende, unterbrochen vom Olanger Standlschmaus, einem Essensmarkt mit Spanferkelhaxen, Strauben (Megaportion als Nachtisch), Kartoffelpfannkuchen mit Sauerkraut und natürlich Bier vom Fass sowie musikalischer Untermahlung:

Zum Abschluss gibt es natürlich wieder die Vollbildgalerie der besten Aufnahmen beim Radfahren.

Eckdaten der 7 Tage: 8700Hm verteilt auf nichtmal 300km machen klar, dass die Woche vor Rad am Ring hauptsächlich zur Regeneration genutzt wird, neben den zahlreichen organisatorischen Vorbereitungen.

Trainingslager Südtirol: Prato Piazza

Zum Abschluss des einwöchigen Trainingslager Südtirol ließ das Team es heute gemütlich angehen. Auf dem Programm stand der Anstieg auf die Plätzwiesen – dank einer frisch aus dem Hut gezauberten asphaltierten Straße direkt von der Pension in Olang aus. Zu Stefans größter Freude wurden direkt nach dem Start ein paar Zusatzhöhenmeter eingebaut. Da halfen die halbherzigen Beruhigungsversuche („Keine Angst, die fahren wir ja auch gleich wieder runter, bevor der eigentliche Anstieg beginnt“) der beiden anderen Teammitglieder natürlich auch nicht wirklich…

Der 14,6km lange, mit 870 Höhenmeter gespickte Anstieg wurde dann in knapp 54 Minuten ohne größere Ambitionen bewältigt. Nach einer Woche merkt man eben auch irgendwann seine Beine. Dem Apfelstrudelführer konnte noch ein neuer Eintrag hinzugefügt werden. Freunde der fruchtigen Süßspeise können auf den Plätzwiesen daher künftig dank des DGD Apfelstrudelführers ganz gezielt entscheiden, ob in der Plätzwiesenhütte oder dem Hotel „Hohe Gaisl“ gespeist wird.