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MTB Rundstrecke Reichelsheim (inoffiziell)

Nachdem die odenwälder Großgemeinden Aschbasch (1400 Einwohner) und Hammelbach (1340 Einwohner) dieses Jahr ihre MTB Rundstrecken eröffnet haben, tut sich die zweitgrößte Gemeinde des Odenwalds – Reichelsheim schwer. Daniel hatte vor genau einem Jahr schon einen Vorstoß bei der Gemeindeverwaltung getätigt, wurde aber auf 2012 vertröstet, die neuen Wanderwege hätten Priorität. Diese sind leider auf der neuen Reichelsheimer Homepage nicht vertreten, man wird lediglich auf odenwald.de verlinkt – richtiges Marketing sieht ganz anders aus.

Genug der Schelte, wir fahren jetzt eine mögliche MTB Rundstrecke Reichelsheim. Die Markierung ist fast durchgehend (R6), gefahren am besten im Uhrzeigersinn. Startpunkt ist Reichelsheims historische Einkaufsstraße, die Bismarckstraße. Von dort geht es vorbei am Wasserreservoir und am Sendemasten auf den Heidenberg, knapp vorbei am Klößbuckel auf den Stotz wo es rasant hinunter zum Gumpener Kreuz geht. Achtung: auf der Abfahrt zum Gumpener Kreuz sollte man etwas vorsichtig fahren – es kommen eben doch mal Wanderer entgegen. Dort fahren wir weiter auf dem Nibelungensteig nach Lindenfels. Man zweigt nachdem man die B47 kreuzt rechts ab und folgt der Markierung Li(2) oder Li(6) bis man oben auf dem Schenkenberg wieder auf den R6 kommt. Vorbei am Bismarckturn geht es nach Winterkasten. Auf dem folgenden Winterkasten nach Laudenau hat man eine super Aussicht aufs Gersprenztal.
Trailtechnisch ist die Tour sicher nicht vergleichbar mit der Rundstrecke Führt, bietet aber einige Leckerbissen, konditionell und landschaftlich ist die Tour eine sehr gute Strecke. Oft wird der gerade verlaufende Weg verlassen um eine kleine Singletrailschleife einzubauen, sehr schön, zudem hat man in Lindenfels die Möglichkeit direkt auf die Rundstrecke Lindenfels abzuzweigen. Sehenswerte Punkte sind die Irrbachquelle oberhalb von Gumpen, der Bismarckturm in Lindenfels und die Ruine Rodenstein.

Einstiegsmöglichkeiten (Parkplatz markiert):
Reichelsheim Ortskern
Gumpener Kreuz
Lindenfels B47
Ruine Rodenstein


Eckdaten: 24km, knapp 1000 Höhenmeter

MTB Rundstrecke Gorxheimertal + Birkenau

Und weiter geht es in der Serie MTB Rundstrecken testen. Dieses Mal ging es zusammen mit Steffen K., wohnhaft in Mörlenbach, pünktlich um kurz nach 9 Uhr los, die gerade neu eingeweihte Rundstrecke Gorxheimertal zu befahren. Die Anfahrt verläuft über Birkenau-Reisen und ab Bahnhof Birkenau über die die Rundstrecke Birkenau. Dort geht es zum Aufwärmen schön bergauf und oben im Wald bei einer T-Kreuzung biegt man rechts ab (steht leider kein Schild) auf die Strecke mit der Markierung Go-1. Diese bietet schon bald eine schöne schmale und nicht zu steile (dafür direkt am Abgrund liegende) Abfahrt nach Steinklingen. Die meisten Anstiege sind moderat, die Beschilderung ist gut. Man muss nur in Gorxheimertal bei der T-Kreuzung auf asphaltiertem Belag nicht wie beschildert links fahren, sondern rechts, weil man sonst nur zum Parkplatz fährt und dann umkehren muss 🙂 In Trösel fehlt dann das Schild auf der Landstraße, dass es direkt wieder links ab geht berghoch durchs Wohngebiet. Es folgt eine weitere nette Abfahrt (wo Daniel einen ungewollten Abstieg in Anti-Slow-Motion vollzog – komplett folgenlos) und ohne das man es dieses Mal merkt, ist man wieder auf der Rundstrecke Birkenau. Deren Hightlight, die Abfahrt nach dem Ort Löhrbach, wird auch noch mitgenommen, eine perfekte Kombination der beiden Strecken.

Frankenstein Trophy 2012

Als würdiger Rennsaisonabschluss fungierte dieses Jahr wieder die Frankenstein Trophy, das Bergzeitfahren am Frankenstein. Veranstalter ist die RSG Citybike Darmstadt, die trotz Fotos und Zeitmessung mit Transpondern wieder kein Startgeld verlangten. Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite – trotz schattiger Lage waren die Temperaturen wirklich hoch, oben im Burghof konnte man dann ein Bad in der Sonne nehmen. Dieses Mal fuhren Daniel und Moritz mit konkurrenzfähigem Material, nicht wie im Vorjahr mit dem MTB und Geländebereifung. Dementsprechend war die Zielsetzung auch hoch. Daniel konnte sein Ziel (ca. 9 Minuten) sogar unterbieten und fuhr mit 8:51 Minuten (19,3er Schnitt) die 210 Hm auf knapp 3km mit einem 8. Platz nach oben. Moritz erwischte keinen so guten Tag, konnte sich aber dennoch um 30 Sekunden im Vergleich zum Vorjahr verbessern (9:05) und kam auf einen 11. Platz. (Hier die Ergebnisse) Anzumerken ist jedoch die deutliche Verbesserung des Starterfeldes, im letzten Jahr wären das Platz 5 und 6 gewesen.

Die Rennbilder Bilder folgen hoffentlich dieses Jahr noch vor Weihnachten 😉

MTB Rundstrecke Gras-Ellenbach

Mit dem Vorhaben möglichst viele neue Rundstrecken und Wanderwege im Odenwaldkreis abzufahren ging es weiter nach Gras-Ellenbach. Die Anfahrt führt durch Fronhofen, immer dem blauen Dreieck folgend in Richtung „Storz“. Oben im Wald geht es dann links, dann dem Nibelungensteig (rotes N) folgend bis nach Weschnitz. Nach Überqueren der B460 unterhalb der Walburgiskapelle verlassen wir den Nibelungensteig (zu steile Treppe) und fahren eine kleine Schleife – der gelben 3 folgend, Achtung bei einer Kreuzung geht es scharf rechts. Angekommen bei der Walburgiskapelle folgen wird dem „N“ bis runter nach Gras-Ellenbach, bis dorthin gibt es zahlreiche Varianten wir fahren einfach immer geradeaus. Dort fängt dann die MTB-Rundstrecke Gras-Ellenbach an. Zunächst verläuft sie durch den Wald auf Feldwegen, gerade auf dem Stück abwärts nach Güttersbach wird es aber doch „trailig“ und etwas technisch. Wenn man dann auf einer Lichtung ist und den Ort Güttersbach sieht, ist man ein Stück zu weit gefahren, der Rundweg geht links ab am Waldrand. Dann fährt man durch Gättersbach um dann links langsam in Richtung Gras-Ellenbach zu fahren, dort gibt es auch ein paar Trails, allerdings bergauf. Der Rückweg beginnt sehr abrupt nach rechts geht es einen sehr schönen Trail der in Richtung Sägewerk führt. Von dort fahren wir den „rotes Kreuz“ Weg auf die Wegscheide. Dort führt der Geopark-Lehrpfad (Nr. 6) in Richtung Lärmfeuer. Wenn man dem Track folgt, kommt man oberhalb von Rohrbach raus. Alternativ kann man rechts abbiegen, dem roten Kreuz weiter folgend Richtung Vierstöck fahren um dann über Bockenrod abzufahren. Insgesamt eine sehr schöne Tour mit 53km und 1200 Hm. Garmin Link

Es musste sein: Melibokus 2012

Nach Moritz‘ Sensationszeit am Melibokus war für Daniel das Thema Bestzeit erledigt. Die Motivation sich bei einem Zeitfahren auf 110% zu quälen ist seit dem Gentlmens Agreement auch nicht besonders hoch. Daher gab es dieses Jahr auch nur eine Session, kurz nach dem Trainingslager in Mallorca um die Form zu checken, die 18er Zeit war für die Jahreszeit wirklich gut. Die vielzietierte „17 tief“ war sowieso nur „Gelaber“, da dieses Ziel ja „extern“ gestellt war also kein relevantes Thema für den Teamchef. Das änderte sich natürlich, als die Sub-17 Zeit von Moritz gefahren wurde (16:47). Da war einigermaßen klar, dass die Uraltbestzeit (18:14) aus dem Jahr 2010 wohl ca. um eine Minute zu unterbieten sein müsste. Bei genug Aggressionspotential, gutem Wind und noch erträglichen Temperaturen sollte es also heute Zeit für eine neue Bestzeit sein. Mit minimalen Gewicht (nur Handy, Schlüssel, eine Flasche) ging es im Vollsprint nach oben, denn klar ist – unten wird die Zeit geholt. Oben gab es auch leichte Anzeichen von Blutgeschmack (wie auch unveröffentlicht bei Moritz 😀 ) und eine doch überraschend gute Zeit: 16:49. Jetzt kann sich die Bestenliste bei quaeldich.de doch sehen lassen.