Trainingslager Südtirol: Crazy Day

Am Montag sollte wie angekündigt Jonas das DGD Racing Team vervollständigen. Das lief auch soweit nach Plan, das war es aber auch schon. Stefan wurde 9:19 Uhr von Jonas aus dem Bett geklingelt, mit der Nachricht, er sei abfahrbereit, jedoch wurde sein Fahrrad gestohlen (aus dem Innenhof des Wohnhauses mit Haustür dazwischen), er müsse nur kurz noch zur Polizei. Diese denkbar schlechte Nachricht wurde beim Frühstück in Olang diskutiert, und die Option des Mietens eines Fahrrads wurde recht schnell verworfen. Der Besuch des einzigen Fahrradladens in Olang war ernüchternd, dort war man eher auf den Verleih recht runtergekommener Räder spezialisiert, zum Verkauf standen nur ein paar unmotivierte Mountainbikes. Per Onlinerecherche konnte das DGD Racing Team aber ein recht interessantes Fitnessbike der Marke Carver, vorrätig in Bruneck, ausfindig machen. Also ging es mit dem offiziellen Teamfahrzeug nach Bruneck. Dort konnte jedoch noch eine weitaus bessere Alternative, von Stevens – quasi der Hausmarke des Teams – gefunden werden. Nachdem der sehr kompetente Inhaber des Radladens das nichtbergtaugliche 11-25er Ritzel in ein gleichwertiges 11-32er Ritzel getauscht hatte, was zudem einen Schaltwerkswechsel von Tiagra auf Deore mit sich brachte, war das Kompetenzteam in Sachen Radkauf sich einig, dass es das Rad sein muss. (Technische Details siehe Teamseite von Jonas). Zum Mittagessen gab es Kekse auf einer Treppe in Bruneck.

Um die Wartezeit auf Jonas zu überbrücken kehrte das Trio den halben Parkplatz mit dem Handfeger, da das Teammobil aus Versehen auf einer zersplitterten Glasscheibe geparkt wurde. Als Jonas am Abend ankam, wurde der Deal mit dem Fahrrad perfekt gemacht, noch schnell wurden Flaschenhalter, Rücklichte und Klickpedale montiert, der Teamchef handelte einen für alle Beteiligten sehr fairen Kaufpreis raus und schon ging es los zur Teamunterkunft. Jonas reiste im übrigen im gemieteten Opel Astra Sports Tourer (Turbo 🙂 ) an, der sich bei der 11km kurzen Restfahrt einen unfairer Vorteil mit der Fahrt über den autofreien Rathausvorplatz verschaffte. Stefan hatte mit seinem hochtechnisierten Handy (Nokia 6310) auch seinen Spaß, er bekam ca. 48 Mal eine SMS von seinem Provider (maxxim), er möge doch bitte seinen Tarif wechseln, so behält man Kunden…

Ein Kommentar

  1. Wenn es läuft, dann läuft’s!
    Dann wird ja heute endlich wieder Fahrrad gefahren. Ich habe mein Training (7:00) bereits hinter mir. Gruß nach Südtirol!
    Detlef

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