“Das kannste keinem erzählen” – Bilanz Rad am Ring 2010

Zu allererst bedankt sich das DGD Racing Team bei ihrem 5. Mann Harald, der Onkel der Günzel-Brüder. Selbstlos war er der optimale Betreuer, nach jeder Runde war ein warmer Teller Nudeln da und lange nachdem die Gehirnfunktion der Teammitglieder aussetzte, liefen alle Fahrerwechsel optimal ab. Jeder wurde zur perfekten Zeit geweckt und zur Nahrungsaufnahme überredet. Kurzum, nur durch diese super Unterstützung konnte das Team ein perfektes Rennen hinlegen. Keine Zeit wurde über einer Stunde gefahren, und selbst auf der Schlussrunde wurden von Daniel und Moritz noch zwei Plätze rausgeholt, insgesamt ist das Team damit 55/664. geworden, eine Platzierung die selbst die sonst sehr optimistischen Prognosen des Teamchefs bei weitem übertraf. Aussagen wie „wenns hell ist fahren wir schneller“, trafen zur großen Überraschung aller tatsächlich ein, denn die 50 Minuten wurden hintenraus noch einmal deutlich unterboten.

Ein Dank gilt auch an alle Fahrer anderer Teams, die nicht bei Windschattenfahren/-kreiseln dumme Sprüche geklopft haben, sondern sich professionell verhalten haben. Ein 5000+€ Rennradler beschwerte sich nach der Abfahrt bei Daniel, er solle sich doch ein schnelleres Rad zulegen. Leider konnte er nicht mehr antworten, denn am Anstieg war unser Carbon-Freund bereits weit zurückgefallen.

Was bleibt ist der Dank an alle Fans daheim, die das Team per Blogkommentar unterstützt haben. Ebenfalls bedankt sich das Team beim benachbarten EMS Racing-Team, die alle Sprüche hinnahmen und das Team stets moralisch unterstützen. Auch deren Leistung von 23 gefahrenen Runden und einer Platzierung von 409/664 ist überragend, immerhin waren drei Viertel der Fahrer >40 Jahre alt.

Der Engineering-Abteilung ist ebenfalls zu danken, denn ohne die brachiale Leistung der LED-Lichter hätte man die super Zeiten auf der Abfahrt nachts nie und nimmer fahren können. Wo die meisten nur einen kleinen Lichtkegel sahen, wurde vor den Fahrern des DGD Racing Teams die gesamte Streckenbreit optimalst (kann man nicht steigern, ist hier aber eine Ausnahme) ausgeleuchtet. Christians Performance muss ebenso hervorgehoben werden, jedes Mal unter einer Stunde geblieben, trotz schwerem Fully und nicht ganz so vielen Trainingskilometern immer massig Parker am Berg stehen lassen, einfach top. Jeder Trainingskilometer hat sich gelohnt, denn mit einem Pensum von 8 Runden hätten Daniel und Moritz auch im Siegerteam fahren können (die 32 Runden fuhren).

Ein Kommentar

  1. Hey Jungs,

    Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung. Klasse, dass ihr so gut durchgehalten habt trotz der Hitze. Wir haben beim MiMaLauf mal an euch gedacht!! 🙂 Hoffe ihr habt euren Erfolg dann ausgiebig gefeiert!! 🙂

    LG

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