Powerriegel selbst gemacht!

Dem einen oder anderen sind die traditionellen Riegel vielleicht zu klebrig, zu zäh oder schlichtweg zu teuer, um sie während des Trainings zu verdrücken, daher hier ein Vorschlag, wie ihr mit wenig Einsatz selbst zu eurer eigenen Powerriegelkreation kommt.

Zutaten:

Zutaten für ein kleines oder 3/4 eines großen Backblechs
500g zarte Haferflocken
2-3 reife Bananen
150g geschmolzene Butter
60g Invertzucker oder Honig
150 g Traubenzucker
150g Maltodextrin
ca. 7g Salz
Backzeit: ca. 25 min bei 180°C Ober und Unterhitze/ca. 20min bei Umluft

Zunächst alle Zutaten bis auf die Haferflocken gut verrühren und dann nach und nach die Haferflocken dazu geben. Die schön klebrige Masse in einem vorgefetteten Backblech 1-1,5cm dick gleichmäßig verteilen und glatt streichen und dann ab damit in den vorgeheizten Ofen.

Nachdem alles abgekühlt ist am besten in Portionsgröße schneiden und zum Beispiel einfrieren oder im Kühlschrank lagern und je nach Bedarf im kleinen Zipplock Beutel in der Trikottasche verstauen. Über Tipps für Variationen als Kommentar würden wir uns natürlich freuen.

Und so in etwa sollten die Riegel dann Aussehen:

 

 

 

 

Ostertour mit Goodies

Nicht jede Radtour im Odenwald ist es unbedingt wert veröffentlicht zu werden, meist plant man einfach drauf los, ggf. gibt es ein konkretes Ziel wo sich An- und Rückfahrt von selbst planen. Es gibt aber auch Strecken, bei denen man ein paar verkehrsfreie, versteckte Schmankerl einbaut, so geschehen am Ostermontag:

Startpunkt ist Reichelsheim (Odw), dann gehts kurz auf der B38 nach Beerfurth wo es vor einer hölzernen Scheune rechts ab geht. Bei der Weggabelung hält man sich dann rechts (>10% kurzzeitig) und man kommt auf der B47 unterhalb von Vierstöck raus. Weiter gehts auf der B47 nach Michelstadt, nach dem Bahnübergang links und am McDonalds wieder rechts. Im Wohngebiet fahren wir links ab nach Weiten-Gesäß. Dort folgt man der Hauptstraße bis man an eine Weggabelung kommt, dort links (ist ein Ortsausgangschild) fahren und man kommt direkt oben auf der Kimbacher Höhe raus. Über Vielbrunn geht es nach Weilbach/Amorbach und dann übers Industrie-Gebiet nach Miltenberg. Dort fährt man auf der Straße Richtung Walldürn, bis man oben auf dem Berg rechts abbiegt nach Wenschdorf. Mitten im Ort (auf Kopfsteinpflaster) biegt man links ab, scheinbar ins nirgendwo. Doch ein gut asphaltierter Feldweg führt direkt nach Reichardtshausen, von wo man durch Neudorf runter nach Amorbach fährt. Amorbach kreuzt man dann kurz und bei der abknickenden Vorfahrtsstraße fährt man links ab nach Beuchen. Die Straße dort ist überraschend breit, es gibt aber nur Wald und einen permanenten Anstieg bis nach Beuchen. Bevor man dort in den Ort fährt, gleich rechts ab nach Steinbach (wieder 2m breite „Straße“, von wo man schließlich über Mudau nach Schlossau fährt und dann auf dem Limesweg nach Hesselbach. Die Abfahrt am Eutersee vorbei nach Schöllenbach ist fast vollständig neu gemacht man kann es also rollen lassen. Zurück gehts über den Krähberg (Sa.-So.-Feiertags mit Motorradverbot) und dann nach Hüttental. Je nach Gutdünken/Wind gehts dann über Hiltersklingen oder über Mossautal zum Startpunkt.


Eckdaten: 127km 1900Hm

Mallorca 2014: Die Sattelstütze

Wie bereits mehrfach angekündigt kommt der Bericht der geraden Sattelstütze. Nach dem Einrollen war bereits klar, dass Stefan mit der vorhanden gekröpften Stütze (370g Blei) vom Leihrad (Müsing Onroad Race) nicht wirklich fahren konnte, die weiteren Schritte in Stichpunkten und auf Google Maps

  1. Nachfragen beim Verleiher: „Noi, mir henn‘ koi anner Stütze, mir henn auch koi anner Fahrrad“.
  2. Im Hauptstützpunkt im Hotel Dourada gab es auch keine andere Sattelstütze
  3. Direkt nebem dem Hotel im Radladen wurde die alte Stütze per Schiebelehre fachmännisch vermessen und es wurde eine gerade Stütze gekauft. Die OVP auf dem Heimweg entsorgt, und beim Montieren festgestellt, dass es eine 30,9mm Stütze war, gebraucht hätte man eine 31,6er.
  4. Zurück zum Laden, OVP wieder eingesammelt, Geld zurück.
  5. Nächster Tag, vor der Etappe: beim größten Radladen in Alcudia eine gerade Stütze aus Palma bestellt für den nächsten Tag
  6. Beim zweitgrößten Radladen gab es nichts passendes.
  7. Bei Wheelsports in Alcudia telefonisch eine gerade Stütze (31,6) in Playa de Muro zurücklegen lassen.
  8. Diese Stütze dort gekauft, nicht 100% gerade aber mit geringerem Offset. War aber zu lang.
  9. Im Wheelsport direkt nebem unserem Hotel gekürzt. Nach der Etappe festgestellt: passt immernoch nicht.
  10. Vor der Sa Calobra Etappe die bestellte Stütze aus Palma (BB von oben nur in 31,6mm) gekauft, vor Ort gekürzt und montiert.

Fazit: Gerade Sattelstützen sind auf Mallorca echte Raritäten, die Ladenbetreiber sehr freundlich und kooperativ und die Preise sehr fair.

 

 

 

Mallorca 2014: Klosterberge

Nach der Königsetappe ging es auf eine kurze „gut 115km“ Runde ins Hinterland. Mit gemächlichem Tempo ging es, schön mit Gegenwind in Richtung San Salvador. Kurz bevors richtig los ging, drückte Steffen auf seinem Sigma-Sport Leihtacho eine Taste, was die neuartige Clickhalterung dazu bewegte, den Tacho auf die Straße zu befördern. Zwei Autos später, hatte Steffen die Brocken in der Hand. Beim traditionellen Zeitfahren auf den Klosterberg gab Daniel auf der Geraden Vollgas, um dann nach 200m festzustellen, dass die Beine komplett zugemacht haben (Kälte, Zwangspause wegen Tachoproblematik, zu übermütig). Dementsprechend ließ er Moritz, der die kurze Lücke schnell geschlossen hatte, von dannen ziehen. Der konnte die Bestzeit um 30 Sekunden unterbieten, trotz Gegenwind. Steffen hollte auf Daniel auf, der daraufhin nochmal verschärfte und „standesgemäß“ als 2. ankam. Stefan musste federn lassen und fuhr „alles was ging“.

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Das Mittagessen in Porreres war dann ein kulinarisches Highlight. Ein exquisites 3-Gänge Menü für gerade einmal 11 Euro. Das Wetterglück schien das DGD Racing Team kurz zu verlassen – während des Mittagessens gab es einen kurzen Regenschauer. Danach trennten sich die Wege, Stefan und Steffen fuhren flach und „gechillt“ zurück ins Hotel. Daniel und Moritz fuhren den geplanten Track auf den Puig de Randa, auf dem Rückweg wurde in der letzten Stunde 42 Kilometer zurückgelegt – Vollgas und teilweiser Rückenwind sei dank. Dabei stellte sich immer die Frage, wann die beiden „Abkürzer“ eingeholt werden würden. Aufgrund etwas unterschiedlicher Streckenführung kam es dazu nicht und Moritz und Daniel hatten eine halbe Stunde „Vorsprung“ Eckdaten: 134km, 1300Hm, 29er Schnitt.