Nachdem der Frühjahrsklassiker am 1. Mai Eschborn-Frankfurt kurzfristig wegen Terrorgefahr abgesagt wurde, entschieden sich Daniel und Moritz dennoch Rad zu fahren. Aufgrund der Wetterprognose wurde der Odenwald ausgeschlossen und es wurde in Bad Homburg gestartet. Sebastian Bechtel, der auch am Radrennen teilgenommen hätte – Supporter des DGD Racing Teams – kam auch mit. Die Strecke ging zum recht neu eröffneten Stoppomat am Feldberg dort wurde dann Vollgas bei sehr frischen 7 Grad gegeben. 
Dann ging es ohne Flachstück durch den Taunus und am letzten Anstieg auf den Feldberg warten Daniel und Moritz verdächtlich lange auf Sebastian, er hatte fast ganz unten einen Platten. Da er keinen Schlauch dabei hatte (und die mit kurzem Ventil nicht passen), musste er bei 8 Grad zurückgelassen werden und die anderen beiden fuhren zum 3. mal über den Feldberg nach Bad Homburg. Daniel holte ihn dann mit dem Auto ab, die Sitzheizung wurde dann so lange wie noch nie eingeschaltet, so durchfroren war der Herr Bechtel. Zuhause wurde der doch recht lange und harte Tag (110km, 2000Hm, 29er Schnitt) dann bei Käsespätzle ausklingen gelassen.
Tour d’Energie Göttingen 2015 – Rennbilder
Dieses Mal gibt es nicht so viele Bilder, wohl u.a. aufgrund des dichten Feldes, indem sich alle drei Fahrer des DGD Racing Teams die meiste Zeit befanden. Besonders eindrucksvoll ist das Bild auf der letzten Abfahrt wo man erahnen kann wie nass Stefan wurde 🙂
Tour d’Energie Göttingen 2015 – Rennbericht
Pünktlich zum ersten Rennen der Saison 2015 wurde das Wetter wie in den Vorjahren etwas mau, zum Start gab es nur ein paar Tropfen – es war immerhin mit gut 13-14 Grad nicht kalt. Daniel und Moritz nahmen aus Block A das Rennen in Angriff. Bis zum ersten Anstieg ging alles gut und die vereinzelten Stürze konnten gut umgangen werden. Als erfreulichste Neuerung hatte Martin ein DGD Banner am Straßenrand in Jühnde platziert. 😀
Am ersten großen Anstieg wurde das Feuer eröffnet und vor allem Fahrer des Team Strassacker sowie Jonas Leefmann vom Team Drinkuth Multipower fuhren Attacken. Moritz konnte wie im Vorjahr am Berg alle Antritte mitgehen und kam in einer sehr kleinen Gruppe oben an. Die Hoffnung war natürlich, dass sich die kleine Gruppe auch im weiteren Rennverlauf weiter behaupten kann aber dazu kam es leider nicht (Anmerkung Moritz: Zugegebenermaßen habe ich dazu auch nichts beitragen können). Daniel fuhr den Berg verhalten an und konnte auf der zweiten Hälfte Plätze gut machen und sich eine gute Position im Feld sichern. Am Hohen Hagen mobilisierte Moritz nochmal alles und kam wieder sehr weit oben drüber (Bergwertung Platz 20). Dann der Schreck – absoluter Worstcase, ein kurzer aber heftiger Krampf (woher auch immer, zu wenig getrunken, oder einfach keinen Sahnetag erwischt?) und keine Chance, die Spitze zu halten. Auch danach war an Attacke leider nicht mehr zu denken. Daniel konnte am letzten Anstieg auch keine Attacken setzen – um mit einigen der starken Merkur Fahrer über den Berg zu kommen reichte es oben aber trotzdem. Im Flachen kreiselte Daniel nach einer Erholungsphase mit 12 Leuten um das erste Feld zu erreichen. Als der Wind auf Rückenwind drehte, brachte der Windschatten kaum etwas und die Akkus waren leer, er musste die anderen Fahrer ziehen lassen. So fuhren Moritz und Daniel im aufkommenden leichten Regen gemeinsam auf den Plätzen 70 und 71 durchs Ziel.
Fazit: Die Form war zwar auf Vorjahresniveau aber die Renndramaturgie war diesmal nicht für die Bergspezialisten des DGD Racing Teams gestrickt. Ergebnisse erwarten wir bald und nächste Freitag wartet auch schon das nächste GCC Rennen in Frankfurt! 🙂
Stefan konnte sich ebenfalls gut in Szene setzen, an den Anstiegen gab es kaum Fahrer die ihn (startend aus C) überholten. Bei ihm setzte am Hohen Hagen ein Gewitter mit Starkregen und Hagel ein, sodass die Fahrt ins Ziel (30km) eine ziemliche Quälerei war. Der Lohn war einer starker 375. Platz! Der Guss von oben wurde von Martin eindrucksvoll eingefangen.
Das übliche Schmucker-Afterace-Foto darf natürlich auch nicht fehlen.
Trainingslager Mallorca 2015: Abschluss mit Kulinarik in Porreres
Nachdem die Königsetappe bei konstant starkem Gegenwind allen einiges abverlangt hatte (Daniel fuhr einen 5:30 Leggendaria-Test mit 155bpm Durchschnitt), wurde die geplante Klosterrunde zum Abschluss etwas entschärft. Für die Speerspitze und Stefan hieß das „gar keine Klosterrunde und stattdessen Roadbike Festival in Playa de Muro“, während Daniel und Moritz nur das Bergzeitfahren auf den Puig de San Salvador ausließen. Bei äußerst windigen Verhältnissen schafften die beiden es daher deutlich früher als gewohnt in die wie immer fantastische Escrivania in Porreres – zu früh, denn Mittagstisch gibt’s abseits der Touristenhochburgen nur von 13-16 Uhr. Nach etwas Betteln kam das 3 Gänge Menü für unschlagbare 11€ dann aber doch schon um 12:15 und es blieb genügend Zeit, eine ganze Armada von verrosteten Renault Kangoos durch die Fußgängerzone rangieren zu sehen.
Verdächtig flott lief es dann bis Llucmayor und der Preis für die 60km zurück war klar – Gegenwind vom feinsten. Der Puig de Randa wurde über die Serpentinenstrecke noch locker „hochgeleiert“ (der 18,4er Schnitt ist dafür umso bemerkenswerter), bevor sich das DGD Racing Team Duo entgegen aller Vorsätze bis nach C’an Picafort in ein richtiges Geholze im großen Blatt hineinsteigerte. Am letzten Trainingslager Tag konnte so nochmal richtig die Tempohärte im Flachen trainiert werden und der 31,3er Schnitt auf 118km zur Belohnung ist auch nicht schlecht :- )
Am Ende gibt es noch eine Fotoshow:
Trainingslager Mallorca 2015: Küstenklassiker
Donnerstag ist Königsetappen-Tag, so auch 2015, allerdings mit neuer anspruchsvollerer Strecke. Auf dem Tagesplan stand die Teampremiere beim Küstenklassiker von Port d’Andratx über Pollenca nach C’an Picafor: 140km Gegenwindkilometer, 2600 Höhenmeter und noch 400 Zusatzhöhenmeter für Daniel und Moritz. Stefan musste mit Knieschmerzen heute passen und attackierte stattdessen die Bestzeiten auf Mallorcas Bergstraßen mit dem Auto.
Um ans andere Ende der Insel zu kommen wurden 20€ in ein Ticket für einen spanischen Bus investiert, der aber kurzfristik mit Defekt (beim Wecker des Busfahrers?) ausfiel. So rückte der Easy Tours Chef persönlich mit seinem Sprinter an, der von Willy („der lässt sich aber Zeit, bestimmt ein Spanier auf dem Weg zur Arbeit“) schnell und souverän ans Ziel manövriert wurde. Punkt 10:10 Uhr startete man auf die wunderschöner wellige Küstenstraße, die den Fahrern schon bis zum Mittagessen einiges abverlangte. Als besonderes Schmankerl nahmen Daniel und Moritz noch den Abstecher zum Hafen von Valdemossa – eine absolute Traumstraße mit durchgehendem Mittelstreifen, zum Teil aber nur 30cm breiten Spuren. Viva Espana! 😀 Dank Zusatzhöhenmetern konnte das tolle 11€-Menü in der Bar Nadal in Soller gemeinsam eingenommen. Zu neuen Kräfte zu kommen war auch dringend notwendig, schließlich führte die Strecke gleich auf den höchsten Begr der Insel. Auf den letzten 10km bis zum Col schlug Moritz überraschend ein sehr hohes Tempo an, dem Daniel im Windschatten folgen konnte. Die Zeit von 32:01 (33:43 im Vorjahr) spricht für sich und vor allem für die rasante Formsteigerung beim Teamchef (der aus unerklärlichen Gründen bei Garmin 1Sek schneller war :-p).
Auf der Reststrecke lief es dann viel besser als zu erwarten war und im Flachen konnten sogar ein paar Drücke aus dem Windschatten geballert werden. Als Belohnung wartete noch das klassische Wassereis in Pollenca (Vergleich 2015/2011 kommt in den Fotohighlights) und die Sauna im Hotel. Trotz konstantem Gegenwind kam ein starker 27er Schnitt raus. Bemerkenswert auch die sau starke Leistung der Speerspitze, die die komplette Strecke in 7:02 und einem glatten 20er Schnitt absolvierte.

