Trainingslager Mallorca 2015: Abschluss mit Kulinarik in Porreres

Nachdem die Königsetappe bei konstant starkem Gegenwind allen einiges abverlangt hatte (Daniel fuhr einen 5:30 Leggendaria-Test mit 155bpm Durchschnitt), wurde die geplante Klosterrunde zum Abschluss etwas entschärft. Für die Speerspitze und Stefan hieß das „gar keine Klosterrunde und stattdessen Roadbike Festival in Playa de Muro“, während Daniel und Moritz nur das Bergzeitfahren auf den Puig de San Salvador ausließen. Bei äußerst windigen Verhältnissen schafften die beiden es daher deutlich früher als gewohnt in die wie immer fantastische Escrivania in Porreres – zu früh, denn Mittagstisch gibt’s abseits der Touristenhochburgen nur von 13-16 Uhr. Nach etwas Betteln kam das 3 Gänge Menü für unschlagbare 11€ dann aber doch schon um 12:15 und es blieb genügend Zeit, eine ganze Armada von verrosteten Renault Kangoos durch die Fußgängerzone rangieren zu sehen.

Verdächtig flott lief es dann bis Llucmayor und der Preis für die 60km zurück war klar – Gegenwind vom feinsten. Der Puig de Randa wurde über die Serpentinenstrecke noch locker „hochgeleiert“ (der 18,4er Schnitt ist dafür umso bemerkenswerter), bevor sich das DGD Racing Team Duo entgegen aller Vorsätze bis nach C’an Picafort in ein richtiges Geholze im großen Blatt hineinsteigerte. Am letzten Trainingslager Tag konnte so nochmal richtig die Tempohärte im Flachen trainiert werden und der 31,3er Schnitt auf 118km zur Belohnung ist auch nicht schlecht :- )

Am Ende gibt es noch eine Fotoshow:

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Trainingslager Mallorca 2015: Küstenklassiker

Donnerstag ist Königsetappen-Tag, so auch 2015, allerdings mit neuer anspruchsvollerer Strecke. Auf dem Tagesplan stand die Teampremiere beim Küstenklassiker von Port d’Andratx über Pollenca nach C’an Picafor: 140km Gegenwindkilometer, 2600 Höhenmeter und noch 400 Zusatzhöhenmeter für Daniel und Moritz. Stefan musste mit Knieschmerzen heute passen und attackierte stattdessen die Bestzeiten auf Mallorcas Bergstraßen mit dem Auto.
Um ans andere Ende der Insel zu kommen wurden 20€ in ein Ticket für einen spanischen Bus investiert, der aber kurzfristik mit Defekt (beim Wecker des Busfahrers?) ausfiel. So rückte der Easy Tours Chef persönlich mit seinem Sprinter an,  der von Willy („der lässt sich aber Zeit, bestimmt ein Spanier auf dem Weg zur Arbeit“) schnell und souverän ans Ziel manövriert wurde. Punkt 10:10 Uhr startete man auf die wunderschöner wellige Küstenstraße, die den Fahrern schon bis zum Mittagessen einiges abverlangte. Als besonderes Schmankerl nahmen Daniel und Moritz noch den Abstecher zum Hafen von Valdemossa – eine absolute Traumstraße mit durchgehendem Mittelstreifen, zum Teil aber nur 30cm breiten Spuren. Viva Espana! 😀 Dank Zusatzhöhenmetern konnte das tolle 11€-Menü in der Bar Nadal in Soller gemeinsam eingenommen. Zu neuen Kräfte zu kommen war auch dringend notwendig, schließlich führte die Strecke gleich auf den höchsten Begr der Insel. Auf den letzten 10km bis zum Col schlug Moritz überraschend ein sehr hohes Tempo an,  dem Daniel im Windschatten folgen konnte. Die Zeit von 32:01 (33:43 im Vorjahr) spricht für sich und vor allem für die rasante Formsteigerung beim Teamchef (der aus unerklärlichen Gründen bei Garmin 1Sek schneller war :-p).
IMG_4266Auf der Reststrecke lief es dann viel besser als zu erwarten war und im Flachen konnten sogar ein paar Drücke aus dem Windschatten geballert werden. Als Belohnung wartete noch das klassische Wassereis in Pollenca (Vergleich 2015/2011 kommt in den Fotohighlights) und die Sauna im Hotel. Trotz konstantem Gegenwind kam ein starker 27er Schnitt raus. Bemerkenswert auch die sau starke Leistung der Speerspitze, die die komplette Strecke in 7:02 und einem glatten 20er Schnitt absolvierte.

Trainingslager Mallorca 2015: Ruhetag

Nachdem das DGD Racing Team anno 2014 den Ruhetag „erfunden“ hatte, war klar, dass die trainingstechnisch äußerst sinnvolle aktive Regenerationsrunde (45km/290Hm) auch dieses Jahr zur Mitte der Woche in den Trainingsplan aufgenommen wurde. Locker kurbelte man zu fünft die Runde durchs Schilf ehe mit dem kurzen Stich zum Ermita de la Victoria die einzige Belastungsspitze des heutigen Tages auf dem Programm stand. Natürlich wunderte es niemand, dass sich Daniel und Moritz sowohl mit den Höhenmetern als auch den Steigungsprozenten sowie der Gesamtlänge leicht (nach unten) verschätzt hatten. Dennoch war auch genug Zeit um ein paar Actionfotos der Speerspitze zu machen und bei leckerem Kalise Eis aus wahlweise einer Kokosnuss oder einer Ananas die traumhafte Aussicht Richtung Port de Pollenca zu genießen.IMG_4250Entspannt ging’s auf kürzestem Weg zurück ins Hotel und nach einem kurzen Abstecher ans/ins Meer kann man den Tag in Sauna, Whirlpool und am Tapas Buffet ausklingen lassen, bevor morgen die Königsetappe Küstenklassiker auf dem Programm steht. Übrigens: Der Babbler aus San Llorenc hatte recht. Heute kam der Wetterumschwung und ab jetzt wird es jeden Tag ein wenig wärmer 😀

Trainingslager Mallorca 2015: Sa Calobra

Erstmals gab es kein Erbarmen mit Katie und dem Bergfloh – 1:1 die gleiche Strecke wurde von allen fünf (Rennrad)-Teilnehmern des Trainingslagers Mallorca 2015 gefahren. Die dunklen Wolken am Morgen schreckten nicht ab, der Wind blies günstig von hinten und man fuhr ja nicht in Richtung der Wolken (Stichwort: Geradenschnittpunkte in der Ebene 😀 ). Kloster Lluc wurde sehr verhalten hochgeleiert, die Kraft war fürs Bergzeitfahren Sa Calobra reserviert. Die mit Abstand beste Abfahrt Mallorcas war heute frei von Verkehr, sodass man es richtig laufen lassen konnte. Das Timing war auch perfekt, die Speerspitze wurde knapp auf der Abfahrt vorm Mittagessen eingeholt. Aufgrund des recht frischen Windes wurde das zum ersten Mal drinnen eingenommen. Um oben etwa gleichzeit anzukommen wurde die Speerspitze ihrem Namen gerecht und fuhr vor, gefolgt von Stefan und Daniel und Moritz. Katie und der Bergfloh lieferten sich (leider 😉 ) kein Duell, beide kamen sehr zügig oben an. Moritz und Stefan wurden von Daniel, der mit kalten Beinen sich erst warmfuhr, unerwartet gleichzeitig eingeholt – Bus vs. Auto vs. Mauern lautete das Thema des Stillstandes. Danach wurde Moritz mehrmals von der Autokollonne blockiert. Somit zwar Hauptdarsteller in einem Handyvideo aber die 3 kalten Neustarts nach den Staus kosteten die neue Bestzeit (29:41 im Vorjahr), die heute sicher drin gewesen wäre. Daniel hatte nach knapp 2km einen jungen Dänen am Hinterrad, der ordentlich Pace machte und dann, ganz klassisch, kurz vorm Ziel vorbeiging. 197 Puls reichten nicht um dranzubleiben. Nachdem Stefan und die Speerspitze fast zeitgleich oben ankamen gab es erstmals das obligatorische Passfoto mit fünf DGD Trikots.
IMG_4246Die Rückfahrt über Pollenca verlief recht ereignisarm, die Abfahrt und das darauffolgende Flachstück wurde noch auf Zug gefahren, danach wurde gebummelt. So kamen Katie und der Bergfloh nur ca. 30 Minuten nach dem Trio am Hotel an und es gab genug Zeit für die Sauna vor dem Abendessen. Eckdaten: 1950Hm 121km 27er Schnitt

 

Trainingslager Mallorca 2015: Cap Formentor

Der zweite Tag begann mit wolkenlosen Himmel. Leicht verspätet (+ 40 anstatt der geplanten + 30 Minuten) fuhr das Trio der Speerspitze der Küstenstraße entlang nach Port Pollenca hinterher. Erstmalig wurde die wunderschöne Stichstraße zum Leuchturm Formentor vor dem Mittagessen absolviert. Dieses Jahr war die gesamte Straße komplett neu aspaltiert – ein Traum im Vergleich zum doch sehr rauen Belag der Vorjahre. Am Leuchtturm war es extrem voll, ein paar Bergziegen (nicht die DGD Racing Team Fahrer) standen bei allen Touristen die etwas essbares in der Hand hatten. Nachdem Katie und Bergfloh bereits 3 km vor dem Leuchtturm entgegenkamen, war klar dass die beiden wieder zu erst am Mittagstreffpunkt sein werden.IMG_4241Es gab am Strand von Port Pollenca wirklich 1a Paella (bzw. Burger für den Kulinariker unter den Fahrer bzw2. nicht wie immer für den Bergfloh). Nach dem Essen kämpften die beiden noch 32km gegen den Gegenwind zurück nach Can Picafort. Die anderen nahmen den Hauptanstieg hoch zur Tankstelle oberhalb vom Kloster Lluc. Zwischendurch gab es für ein weiteres Trio Windschatten auf der Rückenwindgeraden. Als es mit dem Berg los ging, hörte man nur Keuchen und verzweifeltes Keuchen und dann sah man nichts mehr. Daniel kämpfte mit recht hohem Puls die Beine liefen aber anständig. An der Tanke gabs Wassereis und das Sonderangebot einen Schlauchreifen für 75€ zu erwerben. Die Abfahrt nach Inca verlief sehr gut, es gab ein wenig Rückenwind. Auf dem Teilstück Inca-Muro, was nur 8km umfasste, fuhren die Fahrer des DGD Racing Teams gegen extremen Front/Seitenwind die letzten Körner heraus – kamen aber pünktlich zur Sauna an. 125km 1700Hm, 27er Schnitt