SportTracks Pausenzeiten

Für alle Leute die gerne ein Trainingstagebuch digital führen, und die Software Sporttracks noch nicht kennen wird es Zeit. Das Programm ist 100% Freeware und kann Daten von gängigen GPS Geräten empfangen, bei meinem Edge 705 ohne Probleme. Der einzige kleine Nachteil zur Garmin Software, die im Vergleich sehr spartanisch ist, ist das Einrechnen der Pausenzeit in die Gesamtzeit und dadurch auch in den Schnitt.

Jetzt habe ich dazu jedoch eine Lösung erarbeitet:

1) Einstellungen: Anzeige – Analyse: Haken bei den ersten beiden Punkten rausnehmen bei den „Pausen“ Optionen

2) Dann auf Ansicht wählen: Kategorien. Bei Radfahren bzw. Meine Aktivitäten bei Pausen: sowas wie 1 oder 2 km/h einstellen und jetzt passt das und man hat endlich eine korrekte Durchschnittsgeschwindigkeit.

Noch ein Tipp: Der Höhenmesser vom Garmin ist, aufgrund des sich ändernden Luftdrucks „semiakkurat“. Mir ist das aufgefallen, als ich häufig die gleiche Strecke gefahren bin. Um die aufgezeichneten Höhendaten zu berichtigen, gibt es hier ein Plugin: Elevation Correction. Die Datei einfach ins Plugin Verzeichnis des Programms kopieren. Bei Einstellungen gibt es jetzt eine neue Sektion für das Plugin. Bei Analyse-Datenglättung sollte man dann die Höhenglättung minimieren, da jetzt die Daten direkt vom Nasa-Satellitenscan kommen, gegeben die Aufzeichnung des Tracks ist einigermaßen korrekt.


neue LEDs von www.leds.de Lumitronix

Kurze News aus der Technik und Sponsoren Abteilung

Der Mensch ist ein Gewöhnungstier – man gewöhnt sich also auch an 600 Lumen Lichtleistung. Durch einen dummen Zufall, schickte der Team-Chef mir ein Link von einem China-Licht für ca. 100 € , was laut Datenblatt 900 Lumen bei 18 Watt fabriziert. Das konnte ich als Technik-Chef nicht so stehen lassen, und machte mich auf die Suche nach besseren LEDs. Auch sollten die neuen LEDs nicht länger mit maximal Strom betrieben werden, da der Wirkungsgrad dann stark sinkt.

Dank besser passender Ansteuerung (nur 50 % des max. Chip-Strom) und neuer 4-Chip Cree LEDs, erhöhen wir die Lichtleistung von 600 auf 860 Lumen – und das bei 10 Watt an Stelle der alten 12 Watt-LEDs. So haben wir den Wirkungsgrad bei maximal Leistung fast verdoppelt. Bei vollen 860 Lumen heißt das 2.5 Stunden Akkulaufzeit. Was Effizienz angeht – können nun auch sämtliche Kauf-Lampen einpacken.

Der größte Dank geht an den Shop „Lumitronix“ www.leds.de, die in letzter Zeit schon immer durch brillianten Service und großer Auswahl dem Lichtprojekt zum Erfolg verholfen haben. Die benötigten LEDs werden uns zur Verfügung gestellt.

Ich freue mich offizieller Partner von Lumitronix zu sein. Das Logo wird sich zuerst auf der Homepage, später auch auf den Trikots zusehen sein.

Bilder vom Highpower Licht

Unglaublicherweise gibt es bis dato keine Bilder des bereits im Einsatz befindlichen Prototyps. Der zweite Schalter ist fürs stufenlose dimmen, der Haken dient als Hilfe zum Öffnen des Deckels, der nun wesentlich fester an seinem Platz sitzt. Zudem wurde auf der Unterseite eine Gummimatte befestigt, damit der Akkupack keine Chance mehr hat sich zu bewegen. Sowohl die Plexiglasscheibe als auch der Deckel sind mit Teflonband abgedichtet, bei Regen/Schnee hat man also keine Probleme zu befürchten. Gewicht inkl. Akkupack: 653g

Checkliste

Sehr verfrüht, aber irgendwann muss man anfangen:

Bekleidung:

  • kurze, lange Radhosen
  • genügend Unterwäsche
  • kurze, lange Handschuhe
  • Überschuhe
  • Regenjacke, Windjacke
  • kurze, lange Trikots
  • Dicke Jacke
  • Fahrrad/Sonnenbrille
  • Handtücher
  • Bettwäsche / Schlafsack

Technik:

  • Pumpe (klein/groß)
  • Schläuche
  • Reifen
  • Werkzeug, Kabelbinder
  • Panzertape
  • Rolle + Fahrrad
  • Pulsmesser
  • Laptop mit UMTS und Router
  • Licht, Akkus + Ladegeräte
  • 2. Ersatzlicht <- (Anm. Engineering: „Q U A T S C H“), Toolflasche
  • Rücklicht + Batterien
  • Turbospray, Reiniger, Öl, Fett
  • Blaues Tuch, Lumpen
  • Wäscheständer + Trockner
  • Stromverlängerungskabel
  • Multimeter, Isolierband, Lötkolben
  • Aktiv Monitore
  • USB-Verlängerung
  • Rad am Ring Tool (PC)
  • Fahrradständer
  • Kompaktmontageständer

Sonstiges:

  • genügend Bargeld
  • Getränke (Bier, Wasser, Apfelsaft), Powerzeug
  • Riegel aller Art
  • Koffein, Mate
  • bisschen Verbandszeug
  • Nudel, Topf, Soße, Geschirr
  • Klopapier
  • Ohropax
  • Beleuchtung für Team-Facilities
  • Bierdeckel
  • Asthmaspray (Engineering 🙁 )
  • Gelbe Säcke
  • Handwaschpaste
  • Campinggeschirr
  • Wasser fürs Rennen
  • löslicher Kaffee
  • Stühle/Tisch/Zelt+Backsteine

ich bitte um zahlreiche Ergänzungen 🙂

Praxistest: Licht

Meine Aufgabe ist es, den ersten Prototypen des Lichtes im Alltag zu testen. Als erstes stand ein Test der Akkupacks auf dem Plan. Bei Zimmertemparatur hielt der Sanyo-Akkupack 4,5 Stunden durch, die durch sehr geringe Selbstentladung als „Immer-dabei“-Akku liefen immerhin 3 Stunden 45 Minuten. Das war schon eine sehr positive Überraschung, wir hatte eher in Richtung 2,5 Stunden kalkuliert.
Die Haltung von Cateye erweist sich als super stabil, dank der guten Positionierung am Licht (Schwerpunkt genau in der Mitte) hat man im Fahrverhalten keinerlei Nachteile. Über die gute Helligkeit, die fast das Niveau eines schlechten Autoscheinwerfers erreicht, muss man nicht mehr viel sagen. Äußerst angenehm ist die sehr homogene Ausleuchtung, es gibt eine Schatten, Muster oder seltsame Helligkeitsunterschiede. Einige Fahrten im Regen bewiesen, dass auch das Ziel des Spritzwasserschutzes weitestgehend erreicht wurde.
Kommen wir zu den Verbesserungsmöglichkeiten, die schon in den Entwicklungsprozess für die „finale“ Version eingeflossen sind: Die Abdeckung hinten wird derzeit nur durch die Reibung von Tape zum Gehäuse gehalten. Beim Fahren über Bordsteinkannten wird der Akkupack nach Hinten geschoben, und die Abdeckung kommt einem entgegen. Ein weiteres Feature, das Abdimmen ist auch in Planung, gerade im beleuchteten Stadtverkehr kommt das nicht nur der Akkulaufzeit zur Gute sondern auch dem Gegenverkehr.

Hier ein kleiner Vergleich zum „Cateye HL-EL 010 LED Licht„, man muss beachten dass die Aufnahmen nur einen relativen Eindruck verschaffen können, das menschliche Auge ist eben viel lichtempfindlicher als meine kleine Ixus:

Cateye Licht

Selbstbaulicht