Trainingslager Mallorca 2015: Betlemtour ohne Betlem

Am ersten echten Tag des Trainingslager Mallorca 2015 fuhr die erste Gruppe bestehend aus Bergfloh und Katie viertel vor zehn los. Sie erreichten den vom Planungsteam angepeilten 24er Schnitt genau und alle fünf trafen sich beim Mittagessen am Kirchenplatz – ein Ort zu früh, aber jo mei. Nachdem dem Quintett Regen in 20 Minuten vorausgesagt wurde von einem Radler am Nachbartisch, zogen tatsächlich Wolken auf. Um die Spannung rauszunehmen, beide Gruppen wurden nicht nass. Das Essen war sehr üppig, Brot mit Oliven, Tomaten und drei ordentlichen Stücken Hähnchenbrust (inkl. Cola 6 Euro) und es wurde recht zügig weitergefahren, der Wind vom Meer war zum sitzen schon frisch. (Anmerkung vom Teamchef: das geplante Lokal hätte eine windgeschützte Terrasse gehabt).

IMG_4214Katie und Bergfloh nahmen einen Shortcut über Arta nach Can Picafort, die anderen drei fuhren noch die Sackgasse auf den Berg kurz vorm Kloster Betlem. Moritz fuhr wie im Vorjahr alles was ging, Daniel konnte seine ersten Vollgaskilometer sammeln und Stefan fuhr die Strecke zum ersten Mal und wie zu erwarten gemütlich. Oben gab es von Felix ein kurzes Foto auf dem Fotofelsen bevor es dann direkt zurück nach Arta ging – den Abstecher zum Kloser schenkte man sich. Auf der Küstenstraße war der Wind wieder gutmütig, und so konnte man nochmal richtig Gas geben. IMG_4231

113km 30er Schnitt 1300Hm

Vor dem Trainingslager ist nach dem Trainingslager

Nicht nur, aber auch um diesem bauernschlauen Motto gerecht zu werden, wollte ich die einzige frühlingshafte Woche im März für eine intensive Trainingswoche im Odenwald nutzen. Natürlich sollte auch das neue Equipment schon vor Mallorca auf Herz und Nieren getestet werden – am Rennrad selbst gab es leider nichts zu tunen, aber immerhin konnten ein neues Garmine Edge 810 sowie eine richtig geile Sonnenbrille made in Italia den Kontostand zurecht rücken 😀

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Los gings am Sonntag, 15.3., mit einer kurzen Installationsrunde. Bei 10° Außentemperatur stand am Montag gleich eine 150km Einheit mit Pizza in Wilhelmsfeld an. Der Schnitt von 26,7km/h war dennoch überraschend schlecht, was aber auch sicher dem Lang-Lang Outfit geschuldet war. Dass die Form nämlich schon vor Mallorca stimmt, zeigte sich dann bei diversen Bergsprints am Dienstag (91km) und am Mittwoch zusammen mit dem Teamchef (97km). Schließlich gönnte ich mir einen Ruhetag um bei bestem Wetter am Freitag mal fast in die vollen zu gehen: 157km, 2300Hm, 30,2er Schnitt. Form also mindestens genauso gut wie letztes Jahr. Glücklicherweise steht dank Body Culture Mitgliedschaft auch noch die Sauna für Rigenerazione zu Verfügung. Die 630km-Woche ließ ich dann mit eienr Regenerationsrunde zusammen mit Katie ausklingen.

Trainingslager Südtirol 2014

Nach einer sehr entspannten Rückreise rückt Rad am Ring unaufhaltsam näher, dennoch sollte man das Trainingslager bilanzieren. Die nackten Zahlen: 484km, 11,6Hkm, 20h Fahrzeit an 7 Tagen plus ein Ruhetag. Es gab kurze Touren, harte Touren, schnelle Touren, schöne Touren – neue Bestzeiten und neue Strecken ließen das Trainingslager für alle Beteiligten zu einem Erfolg werden. Die Form konnte in den Alpen gesteigert werden, bei optimalen äußeren Bedingungen und der sehr guten südtiroler Küche war es auch ein leichtes sich aufs Radfahren und auf die anschließende Regeneration zu fokussieren. Und das ganze geht als Fußballweltmeister natürlich noch besser. Hier nochmal ein paar Fotos (Klick aufs Bild):

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Trainingslager Südtirol 2014 – Jenesien Runde

Zum Abschluss des 8-tägigen Trainingslagers in Südtirol stand heute nochmal eine Rundtour an. Höchstschwierigkeit war die neue Jenesier Straße, die von Bozen ausgehend auf 10,7 km knapp über 900 Höhenmeter überwindet. Daniel  hatte sich seinen stärksten Tag bis zum Abschluss des Trainingslagers aufgehoben und drückte von Beginn an mit viel Kraft einen hohen Gang bergan. Der daraus resultierende Rhythmus brachte Moritz am Hinterrad zum Verzweifeln aber abreißen lassen wollte er natürlich auch nicht. So kam es wie es kommen musste und nach 42 Minuten und einer durchschnittlichen Steigleistung von 1300Hm/h kamen beide zeitgleich und völlig erschöpft oben an.  Auch Stefan gönnte sich keine Schonung und verlor inklusive Pinkelpause nur knappe 10 Minuten.

Der Rest der Tour hielt dann neben einigen zum Teil extrem giftigen Rampen noch den Lieblingsapfelstrudel des Racing Teams in St. Ulrich und einen komplett unbeleuchteten Tunnel auf der Abfahrt nach Meran bereit.

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Rechtzeitig zum Formel 1 Qualifying erreichte das Team dann wieder das Quartier in Lana. Heute abend noch eine Weltklasse-Pizza im Alpen und dann ist ein weiteres Trainingslager schon wieder vorbei.