Testfahrt Nordschleife 2012

Und wieder ist es soweit, es wird auf der Nordschleife getestet. Gleich in mehrfacher Hinsicht ist diese Testfahrt auf der Nordschleife eine Premiere. Erstmals ist das gesamte DGD Racing Team – außerhalb des Rad am Ring Rennen – vollzählig auf der Eifelachterbahn, begleitet vom Teamchef des EMS Racing Teams.

Das neue Material feiert auch bei ihm seine gelungene Nordschleifenpremiere. Für Daniel K., dem neuen Teammember ist es die erste Begegnung mit der einzigartigen Rennstrecke. Bei gewohnt gutem Wetter, 18 Grad und fast komplett trocken (5 Minuten leichter Nieselregen am Ende zählen eigentlich nicht) war es eine gelungene Testsession. Alle konnten ihre Vorjahreszeiten deutlich steigern bzw. eine erste Zeit setzen. Auch die Technik bot ein wenig Optimierungspotential, eine Aluschraube am Flaschenhalter hielt der Nordschleife nicht Stand -> wird natürlich umgehend gegen eine Edelstahlschraube ersetzt, Leichtbau ist eben doch nicht alles.

Stefan konnte die Pace von Moritz und Daniel erstaunlich lange mitgehen und fuhr eine 39er Rundenzeit auf der Nordschleife was von den anderen beiden mit einer 37er Zeit nur knapp unterboten wurde. Ebenfalls neu war die gemeinsame Tour durch die Berge der Eifel am darauffolgenden Samstag morgen, natürlich auch ohne nass zu werden 🙂

Attacke: das DGD Racing Team geht fremd

Stefan hat sich wie bereits angedeutet für besseres Material entschieden, jetzt heißt es bei Rad am Ring 2012: Angriff. Über den neu hinzugekommenen Fahrer wird in kürze berichtet und in Sachen Material ist auch noch Luft nach oben.

Eckdaten zu Stefans Rennmaschine: Link.

Racepix: Rund um den Finanzplatz 2012, Eschborn

Wie bei fast jedem Rennen des DGD Racing Teams gibt es wieder professionelle Bilder vom Renngeschehen. Fotopunkte waren: Start/Ziel, Alte Oper Frankfurt, Anfang und Ende des Feldberganstiegs. Die besten und meisten Bilder waren dieses mal von Daniel, daher gibt es hier eine etwas unausgewogene Sicht des Rennens zu sehen. Fotografen waren die Damen und Herren von www.rtf-fotos.de. Klick aufs Bild startet die Fotoshow:

Rund um den Finanzplatz, Eschborn 2012

Entgegen der eher verhalten optimistischen Wettervorhersage der verschiedenen Medien traf mal wieder die Vorhersage des Teamchefs ein: „Es wird gutes Wetter“. Bei perfekten Bedingungen 15-20 Grad ging es aus den Startblöcken B (Daniel und Moritz) und C (Stefan) 9 Uhr Ortszeit an den Start. Dieses Jahr wurde der Feldberg bis ganz oben gefahren, und dabei sogar noch eine gezeitete Bergwertung (10,8km 550Hm) angeboten. Auf diese Wertung wollten sich vor allem Daniel und Moritz konzentrieren. Stefan hingegen versuchte schon früh einige Platzierungen zu gewinnen, was dann eine gewisse Müdigkeit in den Beinen am Anstieg zur Folge hatte.

Moritz und Daniel konnten sich bis zum Berg verhältnismäßig „gemütlich“ im großen Hauptfeld verstecken. Am Berg gab es dann das übliche Bild: auf einen der von hinten vorbeikam, kamen ca. 100 von vorne nach hinten. Um eins vorweg zu nehmen: fast alle die im Endklassement vor den beiden gelandet sind, waren auch am Berg stärker was zeigt, dass im Flachen dieses Mal alles gut gepasst hat. Wie so oft, fuhr Moritz extrem scharf in den Berg hinein und hielt dieses Tempo bis nach oben. Heraus kam eine Fahrt am Limit (siehe Garmin-Link, 188er Puls im Schnitt) heraus (28 Minuten, 23er Schnitt), sowie eine Top100 Platzierung in der Bergwertung. Nach der Abfahrt verlor Daniel aus Nachlässigkeit die 10-Manngruppe in der Moritz positioniert war, jedoch konnte die >30-Mann Truppe kurz vorm Ziel den Zusammenschluss schaffen, sodass am Ende ein 124. bzw. 127. Platz herauskam. Die Zielzeit von 2:47h bei 103km bedeutete ein Traumschnitt von 36,6km/h. Stefans Aufholjagd war zwar beim Feldberganstieg vorbei, doch auch er konnte sich im Gegensatz zum Vorjahr enorm steigern und kam in 2:57h als 360. mit einem 34er Schnitt ans Ziel. Sein persönliches Highlight war das Anführen eines großen Feldes im Flachen, welches doch tatsächlich absichtlich abreißen lies, in Fachkreisen nennt man das auch „verhungern lassen“. Die Bilanz des DGD Racing Teams war jedoch ungetrübt positiv.

Tour d’Energie 2012: Sportograf

Bei der Bergwertung wurden sowohl bei Daniel als auch bei Stefan die Messungen nicht ausgelöst. Dank ausgefeilter Technik konnte jedoch die Zeit recht präzise bestimmt werden und die Bergpace des DGD Racing Teams wurde damit ein weiteres Mal belegt: Moritz (der nicht voll auf Angriff den Anstieg hoch fuhr) benötigte 8:07 Minuten und wurde 138., Daniel 7:53 was einem 108. Platz entsprochen hätte.

Auch dieses Jahr war der Sportograf an der Strecke und auch auf dem Motorrad unterwegs. Mit Klick aufs Bild gehts zur Bildershow.