Ernährung

Ich befasse mich ein wenig mit der Theorie des perfekten Trainings und möchte ein paar verstreute „Weisheiten“ hier veröffentlichen.

Bei der Ernährung kommt es natürlich auf viele Dinge an, und man kann ganze Bücher lesen. Hier sind mal ein paar Schlagworte:

– Eiweiße sind wichtig, und die Gefahr zuviel Proteine zu sich zu nehmen ist eher zu vernachlässigen.

– Fett komplett zu verteufeln ist Unsinn, ungesund sind ungesättigte Fettsäuren und „gehärtetes“ Fett, also das sichtbare Fett am Fleisch zum Beispiel. Fette aus Oliven oder magerem Rindfleisch sind durchaus gesund und führen dazu, dass beim Ausdauersport auch mehr Fett als Kohlenhydrate verbrannt werden. Selbst bei einem nicht gerade übergewichtigem Sportler reichen die Fettreserven 10mal länger als der Kohlenhydratspeicher.

– Genug trinken ist wichtig, Wasser ist dabei gerade im Sommer optimal. Viel hilft viel stimmt in diesem Fall auch nicht, am Tag unnötig viel zu trinken senkt den Elektrolytgehalt im Blut. Das Durstgefühl ist durchaus sinnvoll und kommt nicht oft behauptet viel zu spät (gerade wenn man gerade kein Sport treibt). Ältere Leute verspüren oft weniger Durst und müssen sich daher evtl. zu einer höheren Wasseraufnahme zwingen.

– Der Mensch hat ganz früher sich von Obst/Gemüse und Fleisch ernährt. Darauf ist der Körper immernoch am besten vorbereitet, daher sind Getreide/Milch-Produkte noch in der „Entwicklungsphase“, d.h. der Körper braucht etwas mehr Energie diese zu verarbeiten. Gerade vor einem harten Wettkampf ist nichts gegen Pasta zu sagen, nur eine zu einseitige Ernährung (habe das nicht gerne gelesen 😉 ) in diese Richtung ist eben nicht optimal.

Gerade Vegetarier müssen extrem darauf achten genügend Proteine und Eisen zu sich zu nehmen, sonst drohen ein geschwächtes Immunsystem sowie längere Regenerationsphasen.

Rund um Erbach


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Streckenlänge: 123,2 km (2029 Höhenmeter!)
Streckenrekord: 4:52:10 (25,2 km/h)

Wir starten am Bahnhof Erbach und folgen den Beschilderungen in Richtung Bullau. Die nicht all zu breite Straße führt gleichmäßig mit ca. 5% nach oben und die 300 Höhenmeter, die wir bis Bullau zurücklegen, dienen als solide Vorbereitung für das, was noch kommt. Im Ortsinneren biegen wir scharf nach rechts auf die einzigen nennenswerten Straße ab und folgen dem Wegweiser zur Gerhardtshütte auf dem nun recht schmalen Asphaltband. Entgegen aller Befürchtungen bleibt der Weg schön asphaltiert, sodass auch die Nicht-Mountainbiker eine erholsame Abfahrt nach Hetzbach erleben dürfen. Wir gelangen auf dem einzigen ordentlichen Weg nach Hetzbach und biegen an der ersten Kreuzung links ab.

Nach einem kurzen Stück durch Hetzbach stoßen wir auf die Straße zum Krehberg, auf die wir links abbiegen. Den netten Anstieg zum Krehberg drücken wir locker hoch und genießen die Abfahrt nach Hesseneck. Wir folgen der größeren Straße leicht abfallend über Kailbach und Friedrichsdorf nach Gaimühle. Wir bleiben so lange auf der Bundesstraße, bis links eine Bushaltestelle auftaucht und es ein paar Meter weiter rechts ins Sensbachtal geht. Wir fahren direkt hinter der Bushaltestelle links (hier haben mich dankenswerterweise ein paar Schulkinder darauf hingewiesen, dass es da bergauf geht und das anstregend sei) unter einer Eisenbahnbrücke hindurch und folgen der Straße nach Waldkatzenbach. Die ersten 3km mit durchschnittlich über 10% haben es in sich, wozu auch der rauhe Straßenbelag beiträgt. In Waldkatzenbach folgen wir der Beschilderung zum Katzenbuckel, nehmen am Aussichtsrestaurant die Zeit und rollen zurück nach Waldkatzenbach – diesmal folgen wir der Straße rechts in Richtung Oberdielbach und fahren ab nach Eberbach. Dort biegen wir an einer großen Kreuzung links ab und folgen dem Schild „alle Richtungen“ bis wir Schilder in Richtung Heidelberg und Hirschhorn finden. Wir fahren die Straße (nicht durch den Tunnel, der irgendwann angekündigt wird) nach Hirschhorn und biegen an der Beschilderung in Richtung Langenthal/Heddesbach ab. Die mit höchsten 2% ansteigende Straße nervt etwas, wir nutzen sie also zur Erholung anstatt sinnlos aufs Tempo zu drücken. Durch Heddesbach fahren wir hindurch bis irgendwann auf der rechten Seite der Abzweig nach Brombach auftaucht. Besonders gut ausgeschildert ist der nicht, allerdings gibts auch keine weiteren Straßen, die nach rechts abbiegen.

Uns erwartet nun ein ziemlich bescheidener Straßenbelag, zum Ausgleich gibts aber auch schöne zweistellige Steigungsprozente bis Brombach. Durch Brombach hindurch fahren wir ab, bis wir auf eine größe Straße treffen. Diese überqueren wir und nehmen uns gleich den Anstieg nach Rothenberg vor. Bis Korthelshütte gehts mäßig bergauf, der Rest ist geschenkt. Durch Rothenberg hindurch erwarten uns auf einer netten, unbefahrenen Straße 10 flache Kilometer bis Beerfelden. In Beerfelden ist es auch nach über 100 harten Kilometern kaum möglich, den Abzweig rechts nach Airlenbach zu verpassen. Den kurzen Anstieg nehmen wir mit, dann gibts eine ganz nette Abfahrt nach Airlenbach. Durch den Ort hindurch gehts bis zum Waldrand bergan – dann biegen wir rechts ab und fahren über Güttersbach nach Hüttenthal ab. Hier lockt der Abzweig „Erbach 11km“ (flach) aber weil wir uns unbedingt ein Loch ins Knie bohren wollen, folgen wir dieser Straße nur bis es links ab ins Mossautal geht. Leicht ansteigend gehts in Richtung Unter-Mossau, bis zwischen den ersten Häusern ein Fahrradweg-Schild nach Erbach auftaucht. Wir folgen dem schmalen asphaltierten Weg, der uns die letzte, eigentlich harmlose aber in meinem jetzigen Zustand ziemlich knackige, Steigung vorsetzt. Immer geradeaus kommen wir dann durch einen kleinen Ortsteil von Erbach und folgen dem jetzt zur Straße gewachsenen Radweg. Eine Abfahrt gibts noch umsonst, bevor wir uns wieder am Bahnhof Erbach wiederfinden. 2029 Höhenmeter und 2 längere Anstiege im zweistelligen Bereich hauen ganz schön rein – so wie sich das gehört 🙂

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Odenwald-Runde (Höchst-Neunkirchen-DA)


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Streckenlänge: 127,6 km

Streckenrekord: 4:41:50 (27,2 km/h)

Am Böllenfaltor folgen wir der Straße durch den Unicampus Lichtwiese bis zum Abzweig Ober-Ramstadt. Wir bleiben kurz auf der großen Straße un biegen an einer Ampel rechts nach Rossdorf ab. In Rossdorf folgen wir der Hauptstraße; der Abzweig nach Gundernhausen ist nicht zu verfehlen. Nicht verwirren lassen, dass an der Kreuzung in Groß-Zimmern kein Hinweis über Klein-Zimmern zu finden ist – einfach geradeaus über die Kreuzung fahren, bis am Ortsausgang ein Schild zu finden ist. Bis Klein-Umstadt ist alles leicht zu finden.

Hinter Klein-Umstadt drücken wir den nur für Flachlandfahrer beeindruckenden Anstieg mit höchstens 7% locker hoch. Bis Mühlhausen erwartet belont uns eine schöne Abfahrt mit kurzem Gegenghang und ein Flachstück zum Auflockern. Hinter Mühlhausen dann der erste ernsthafte Anstieg nach Rimhorn, der in den Spitzen 11,4% erreicht. Locker rollen wir über Höchst auf der Bundeststraße, bevor die Tour beim Abzweig nach Etzen-Gesäß so richtig losgeht. Leicht ansteigend durch Nieder-Kinzig biegen wir links in Richtung Kirchbrmobach ab. Am Ortsausgang folgen wir der Straße und nehmen den ersten Abzweig nach links, der uns ein paar ansteigende Meter und eine kurze Abfahrt nach Hembach schickt. In Hembach folgen wir dem einzigen asphaltierten Weg (auf dem wir uns im Idealfall schon befinden), der mit 9% ansteigt bis wir auf eine größere Straße kommen, auf die wir nach links einbiegen. Jetzt folgen wir dem Straßenverlauf mit leichten auf und ab ins Mossautal. Vor Ober-Mossau nicht den beschilderten Abzweig nach Rohrbach verpassen! Den Berg hinauf kann man schön drücken und die Abfahrt nach Unter-Ostern zeigt, dass man den Weg eingentlich andersherum fährt 😉 In Unter-Ostern links und dann der Straße nach Weschnitz folgen. Auf großer Bundesstraße fahren wir nach Krumbach ab und geben uns als krönenden Abschluss den Anstieg zur Neunkircher Höhe über Winterkasten, den ja wohl jeder Leser hier kennt. Von Neunkirchen in Richtung Brandau abfahren und die leicht abfallende Straße Richtung Ernsthofen bis kurz vor Nieder-Modau runterbolzen. Der Anstieg nach Frankenhausen zaubert einem auch nach 110km nur ein müdes Lächeln ins Gesicht, dafür ist die Abfahrt über Waschenbach nach Nider-Ramstadt ganz nett. Von Nieder-Ramstadt lassen wir es auf der Straße nach Eberstadt bis nach Darmstadt ausrollen und haben immerhin 1800 Hm bewältigt.

HowTo: Routen veröffentlichen

Als erstes benötigt man einen Track (Format: .gpx) den man optimalerweise schon gefahren ist. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten:

  1. Direkt vom mobilen GPS aufgezeichnetet Track, Download per EasyGps oder ähnlicher Software
  2. Geplante Touren mit einer Topografischen Karte (magicmaps.de) oder dem Tourenplaner von quaeldich.de
  3. Sonstige .gpx Dateien, die kein Copyright verletzen

Die entsprechende Datei falls nötig ins .gpx-Format konvertieren, das geht bei GPSies.com. Dort den Track zusätzlich ins KML-Format wandeln, das ist für die Visualisierung hilfreich.
Als nächstes beide Dateien hochladen und die entsprechende URL des .kml Files merken (Strg+C). Auf Google Maps gehen, in das Suchfeld die URL einfügen und bestätigen. Als letzten Schritt auf „Link“ klicken und dann „eingebettete Karte anpassen“. Dort die Größe anpassen, gut ist hier z.B. 700x450px, und den HTML-Code kopieren. Dann sollte sowas in der Art auf der Seite erscheinen:

Original .gpx-Datei

Download des .kmz


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Testfahrt Nordschleife 2009

Als erste Vorbereitung für das Event 24h-Rennen auf der Nordschleife 2010 ist das Team am 24.08. in die Eifel gefahren um sich einen ersten Eindruck von der Rennstrecke zu machen. Leider gibt es von Moritz kein Bild vom Sportografen. Die Strecke ist ca. 22km lang und beinhaltet knapp 500 Höhenmeter, davon ca. 350 an einem Stück (Hohe Acht). Es ist eine extrem Berg- und Talbahn, man hat nirgends Zeit sich zu erholen. Das Fahren auf solch einer legendären Piste als solches war auf jeden Fall ein Erlebnis. Weitere Infos zur Technik, Team und Vorbereitungen und ein überarbeitetes Layout wird mal bald hier finden.

Daniel @ Nordschleife Christian @ Nordschleife Stefan @ Nordschleife