Testfahrt SLR

Das Projekt wollte ich schon länger angehen, aber als in Olang eine Schraube des alten Gestühls inzwei brach, wurde Phase zwei eröffnet: ein neuer Sattel musste her. Nach etlichen langwierigen Recherchen stand fest, der Selle Italia SLR TT sollte es sein. Die Aufschrift 135g macht klar, dass es sich hier um ein absolutes Hightechprodukt handelt, kein Vergleich zum Noname Oxygen Speedline. Die 1g/€ Regel konnte auch klar eingehalten werden, satte 110g konnten eingespart werden.

Der Oberfläche ist aus einem Stück Echtleder und sehr glatt. Die Polsterung ist zwar recht hart aber keineswegs unangenehm, durch die sehr gute Formgebung hat man auch gefühlt weniger Widerstand beim in-die-Pedale-Treten. Als Testfahrt des guten SLR wurde eine dreistündige Vorbachelorarbeitabgabe-Tour durch die schöne Natur des Odenwalds durchgeführt. Garmin Daten hier. Beim Nachfahren ist zu beachten: Die Basis der Tour ist eine super Runde die auch von gpsies.com geklaut habe, die Anfahrt nach Bad König wurde selbst geplant, dementsprechend gab es bei Vierstöck auch ein unerwartetes Tragestück einen Steilhang hoch zurück zur Bundesstraße. Ansonsten gab es einige sehr schöne und nicht zu steile Trails, die man ohne GPS oder Ortskenntnis nicht gefunden hätte. Dank des nassen Boden war nach der Tour ein halbes Kilo Wald am Rad:

Die Testfahrt des SLR verlief wie bereits nach der Lektüre des anfänglichen Textes zu erahnen, äußerst positiv.

Frankenstein-Trophy: Letzte Bilder

Nochmal geht ein großes Dankeschön an den Veranstalter des kostenlosen Zeitfahrens. Die Bilder haben schon fast Sportograf Niveau. Titel der

könnte „dokumentierte Qual“ sein.

Frankenstein-Trophy: Bilder und Ergebnisse

Mit etwas Verspätung findet sich nun auch das offizielle Endergebnis online. Damit sind die gestern verkündeten Platzierungen des Racing-Teams bestätigt. Besonders hervorzuheben ist natürlich noch Stefans Leistung: Ohne überhaupt am Start zu erscheinen eine richtige Gurkenzeit vorlegen, die dennoch für Platz 87 reicht. Respekt 😉

Das Bild vom Teamchef ist auch auf der Action-Diashow des Veranstalters zu sehen, yes 🙂

Kaltstart bei der Frankenstein-Trophy

Direkt nach der Rückkehr aus Südtirol stand für Daniel und Moritz die Frankenstein-Trophy auf dem Programm. Bei Bilderbuchwetter (so hatten es die Veranstalter im Voraus ja sowieso versprochen) galt es die 3,1km mit 224Hm allein gegen die Uhr zu bezwingen. Sicher klingt das nicht besonders imposant aber neben der Tatsache dass man sich an so ziemlich jedem Berg bei hinreichend hohem Tempo kaputt-fahren kann machte den Teilnehmern vorallem die beinahe winterlichen Temperaturen zu schaffen. Den Puls in die Regionen über 180 zu treiben erwies sich als nahezu unmöglich und noch Minuten nach der Ankunft auf der Burg Frankenstein war die kalte Luft in der Lunge zu spüren.

Nun genug gemeckert und hinein ins Rennen. Gestartet wurde im Minutentakt. Moritz ging als erster DGD Racing-Team Fahrer um 10:40 auf die Strecke und konnte eine Zeit von 10:06 vorlegen. Daniel (Startzeit 10:42) hatte sich noch am Morgen einen Motivationspartner auf die 10:41-Startzeit gelegt und konnte eine Zeit von 10:17 herausfahren. Im Gesamtklassement bedeutete das die Plätze 19 bzw. 23 von 145. Auf diesem sicherlich 10km zu kurzen Anstieg stellt das ein äußerst respektable Ergebnis dar. Ergenislisten und Bilder kommen demnächst.

Abschließend gilt es auch noch einmal die Organisation der Frankenstein-Trophy durch die RSG Citybike zu loben: Startrampe, professionelle Zeitnahme, erstmals Zieleinlauf im Burgtor und all das umsonst. Top! 🙂

Garmin Daten Moritz, Daniel (Puls stimmt am Anfang nicht)

Grandioses Passfinale am Würzjoch

Das zweiwöchige Höhentrainingslager in Südtirol wurde vom DGD Racing Team standesgemäß beendet. Auf dem Plan stand bei sommerlichen 21 Grad (auf 1100m) das Würzjoch. 15km, davon 2,7km Abfahrt und eine Durchschnittsteigung von 8,5% bei 1054Hm sind die Eckdaten des landschaftlich herrlich eingebetteten Passes. Auf dem ersten Teilanstieg war die Pace verhältnismäßig gutmütig, keiner der beiden Bergspezialisten wollte sein Pulver zu früh verschießen. Am zweiten Teil wurde dann wieder einmal auf Zug gefahren und einige „Radwanderer“ stehen gelassen. Kurz vor Ankunft konnte der Teamchef 19 Sekunden herausfahren, wohl gemerkt nicht per Zielsprint 🙂 In der Gesamtwertung bedeutet dies Gleichstand bis auf die Sekunde genau. Das Fazit der zwei Wochen lautet: wie gut die Beine sind, kann man einfach keinem erzählen. Garmin Daten Daniel, Garmin Daten Moritz,