Pressearbeit trägt Früchte

Dank des Hinweises vom Vater des DGD Racing Teams, wurde der folgende Artikel von echo-online (dem Portal der größten Regionalzeitung Südhessens) erspäht:

Platz 35 beim „Rad am Ring

Dieses Mal gab es kein Interview, sondern das Team veröffentlichte eine Pressemeldung, für deren Publikation hiermit (leicht verspätet) seitens der Presseabteilung des DGD Racing Teams gedankt wird.

 

 

 

 

Radmarathon Odenwald

Nach dem Saisonhöhepunkt 24h-Rennen und einem Bergzeitfahren auf den Melibokus, bei dem die anvisierte „tiefe 17er Zeit“ zwar verfehlt wurde, mit 17:45 aber der teaminterne Rekord nochmals um wenige Sekunden unterboten werden konnte, stellte sich für mich die Frage: Wie motiviere ich mich für den Rest der Saison? Im Gegensatz zum Reichelsheimer Teil des Teams setze ich ja bekanntlich eher weniger auf Fahrten im Gelände. Nach kurzem Überlegen kam mir die Idee, mal eine Tagestour im Odenwald zu planen, bei der ich allein das Bewältigen der Strecke ohne außerplanmäßige Pausen (eine Mittagspause gestehe ich mir bei so etwas immer zu, außerdem darf zum Auffüllen der Trinkflaschen und Trikottaschen angehalten werden) als Erfolg sehe. Natürlich plant man so eine Strecke dann doch recht schnell und mutet sich immer mehr zu, als vielleicht gut wäre, aber sei es drum.

Äußerst zufrieden mit der geplanten Strecke machte ich mich am Mittwoch um 9:15 in Bensheim auf den Weg. 210km, die durchweg bergauf und bergab führen, standen auf dem Programm; eine Mittagspause war nach 140km in Finkenbach geplabt. Um bewusst nicht zu schnell zu fahren (an einem solch tollen Sommertag und einer derart langer Tour darf man ja auch mal die Umgebung genießen) gab ich mir vor, am Berg nicht über 160 Puls zu kommen. Und bitte vor der Dämmerung wieder in Bensheim sein wollte ich. Also: Besenwagen Ankunft um 19:03 Uhr in Bensheim (um die Regionalbahn nach Darmstadt zu erwischen). Es sollte knapp reichen 🙂

Eine detaillierte Streckenführung kann man der Aufzeichung auf garmin.connect oben entnehmen. Die insgesamt über 4400 Höhenmeter verteilen sich dabei auf folgende erwähnenswerten Anstiege (100 Hm und mehr):

Heppenheim – Krehberg 9,8km / 444Hm
Glattbach – Schöne Aussicht 1,4km / 134Hm
Unter Ostern – Hammelbach 7,7km / 218Hm
Wald-Michelbach – Siedelsbrunn 5,3km / 189Hm
Gorxheimertal – Ober-Kunzebacher Höhe 2,0km / 132Hm
Ritschweier – Ursenbacher Höhe 3,1km / 141Hm
Dossenheim – Weißer Stein 6,4km / 422Hm
Heiligenkreuzsteinach – Parkplatz Heddesbacher Weg 1,9km / 166Hm
Ulfenbachtal – Brombacher Höhe 2,8km / 230Hm
Finkenbachtal – Segelflugplatz Rothenberg 5,2km / 328Hm
Finkenbach – Falters Ruhe 5,3km / 209Hm
Straßburg – Seckenrainer Berg 2,5km /149Hm
Wald-Michelbach – Kreidacher Höhe 3,0km / 100Hm
Weiher – Vöckelsbach 2,5km / 168Hm
Nieder-Liebersbach – Watzenhof 2,2km / 101Hm
Laudenbach – Juhöhe 4,2km / 280Hm
Kirschhausen – Knoden 10,6km / 385Hm

Oberes Gersprenztal – by Karl-Heinz Bayer

An dieser Stelle kann sich der Leser davon überzeugen, dass es neben dem puren Fahrradtraining auch noch mehr Argumente gibt, warum es sich in Reichelsheim im Odenwald gut leben lässt. Der Fotograf des Team Fotoshootings 2011 Karl-Heinz Bayer betreibt eine häufig wachsende Galerie wo man viele schöne Landschaftsaufnahmen vom oberen Gersprenztal findet. Zudem gibt es News zu wichtigen Veranstaltungen im Gersprenztal.

Also alle die sich gerne ein paar Bilder anschauen sind herzlich eingeladen auf www.oberes-gersprenztal.de zu gehen, es lohnt sich 🙂

Alle Ziele erreicht – Racing Team beim 24h-Rennen auf Platz 35

Wie schon im letzten Jahr entschied sich der äußerst mittelmäßige Deutschland-Sommer fristgerecht zum Rennwochenende in der grünen Hölle zum Hochsommer zu mutieren – zum Startschuss (Samstag 13:15) boten ein wolkenloser Himmel, 25° Außentemperatur und nur wenig Wind perfekte Außenbedingungen. Das auf einer Position umbesetzte Racing Team, statt Christian Schmitt fuhr Jonas Sauer auf der vierten Position, hatte sich als Ziel einen Platz unter den Top 50 gesetzt. Die verblüffend einfache Teamtaktik dazu: Von Anfang an volles Rohr fahren und auf der um 650 m auf 26,00 km verlängerten Strecke in etwa die Rundenzeiten des Vorjahres in den Asphalt brennen.

Gut umgesetzt wurde diese Taktik von Anfang an. Der Teamchef wechselte nach einer sensationellen ersten Runde (34,6er Schnitt) auf Moritz, der dieses Tempo beibehalten konnte. Anschließend lieferten Stefan und Jonas ebenfalls Zauberrunden ab, sodass sich das Racing Team nach 4 Runden schon in den angepeilten Top 50 wiederfand. Schnell kristallisierte sich das Team „Tour der Hoffnung 1“ um den Ex-Querfeldeinweltmeister Klaus-Peter Thaler als Konkurrent auf Augenhöhe heraus. Zum Einbruch der Dunkelheit in der 10. Runde trauten die Fahrer des Racing Teams ihren Augen fast nicht: „Endlich mal deutlich vor ‚Tour der Hoffnung 1‘, jetzt schon Platz 37, und wer uns kennt, der weiß, dass wir in der Nacht fast keine Plätze verlieren“.

Auch ein leicht verpatzter Wechsel von Daniel auf Moritz und ein Einbruch von Jonas auf der Döttinger Höhe konnte das Team mit Hauptstandort Reichelsheim in den Nachtrunden nicht stoppen – nach 10 Nachtrunden befand man sich immer noch auf Platz 39 . Als neues Ziel wurde nun ein Platz in den Top 40 ausgegeben. Besonders in die Karten spielte dem Team der am Sonntag morgen einsetzende Regen. Während einige Team gar nicht mehr und andere wie auf rohen Eiern fuhren, verloren die Fahrer des Racing Teams nur weniger als 30 Sekunden auf der Abfahrt und nach nur 3 Runden war der Vorsprung auf den angepeilten Top40-Platz auf fast 10 Minuten angewachsen.

Überraschend bis dahin auch die Tatsache, dass teamintern noch keine Rechenfehler für Überraschungen gesorgt hatten. Dies sollte sich dann doch noch ändern, denn als Stefan auf seine letzte und 27. Runde für das Team ging war klar: Bis zur Deadline nach 23:30h noch einmal über Start und Ziel zu kommen ist nahezu unmöglich. Mit der Runde seines Lebens machte Stefan diese Angelegenheit noch einmal sehr spannend und Moritz, der für die letzte Runde eingeplant war, bereitete sich mental schon auf 26km pure Qual vor. Aber so sollte es nicht kommen. Stefan kassierte noch ein weiteres Team und sicherte mit einer Zeit 23:32:39 und 27 gefahrenen Runden einen sensationellen 35. Platz.

Der größte Dank des Teams geht an den „5. Mann“ Harald Plehn der in schon gewohnt souveräner Manier die Wechsel organisierte, jedes Teammitglied mit der nötigen Portion Nudeln nach gefahrener Runde versorgte und die Fahrer rechtzeitg zur neuen Runde aus den Federn holte. Großen Respekt auch an seine Zeit beim Nürburgring-Lauf! Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim benachbarten EMS Racing Team für die gute Stimmung während des Rennens und natürlich noch einmal Glückwünsche zu deren starken Platzierung und vor allem der wahnsinnigen Verbesserung im Gegensatz zum Vorjahr. Ein letzter Dank allen Supportern, die während des Rennens in unserem Blog mitgefiebert haben!

Mehr Bilder siehe Rad am Ring 2011 Impressionen

Rad am Ring 2011: Aufbau

Anders als im Vorjahr konnte man dieses Jahr schon kurz nach 16 Uhr auf die Strecke fahren. In gut 2 Stunden war der komplette Aufbau (inkl. Teambanner, Lichterkette, Wlan, Musikanlage, Rollenfahrrad und Sat-Schüssel vom Wohnmobil) aufgebaut. Startunterlagen wurden abgeholt und es kann gemütlich auf dem Gelände gegrillt werden, so muss das sein. Lediglich ein vergessener Lötkolben, Kaltgerätestecker und USB-Kabel sind zu bemängeln ansonsten ist das DGD Racing Team perfekt ausgestattet.