Man hatte schon beim Anstieg aufs Stilfser Joch einen schwarzen Van mit der Aufschrift „Foto Stelvio“ gesehen wo dann auch ein Fotograf stand der von allem was sich bewegte Fotos machte. Da wie schon beschrieben, die Kleidung vom Teamchef sehr unorthodox ausfiel, war klar dass man sich ein paar der Bilder sichern sollte. Ein Dank gilt an den Betreiber von fotostelvio.com der sehr kooperativ bei der Findung der Bilder war. (Klick aufs Bild startet wie immer die Diashow)
Autor: daniel
Fahrbericht Stevens Vuelta Ultegra triple
Nach einer Anfrage eines Bloglesers folgt hier ein kurzer Fahrbericht des Stevens Vuelta. Erstmal zum Entscheidungsprozess: Stevens steht seit jeher für faire Preise, niedriges Gewicht, gutes Design und bei den teureren Modellen auch gruppenreine Ausstattung. Klar war, es sollte ein Rennrad mit Ultegra 3-fach Gruppe werden. Damit kommt man die 25% zum Untermösslhof hoch und hat auf der Abfahrt immernoch einen dicken Gang zum pacen. Um keine Probleme mit dem Beladen auf dem Radträger zu haben, war Alurahmen angesagt. Das Stevens Vuelta ist somit optimal, denn die Kombination aus Rahmen und Carbongabel wiegt nur ca. 1400g. Farbe wurde aus gewichtsgründen (und auch aus optischen) schwarz/grau eloxiert gewählt. Ansonsten sollte man beim custom build keine Extras ankreuzen, sonst ist der vergleichsweise günstige Preis schnell dahin. Davon abgesehen, sind die Aufpreise recht teuer, aber das kennt man ja vom Neuwagenkauf. Gewogen hat das Bike mit den Mavic Aksium Laufrädern ab Werk 8,2kg inkl. der Ultegra A600 SPD Pedalen. Nachdem Jens Machacek (fahrradbiometrie.de) die Sitzposition optimal eingestellt hat, merkt man dass mir die Rahmengröße (56cm) und die Vorbaulänge 100mm perfekt passt. Der Fahrkomfort ist selbst bei 8bar überraschend gut, lediglich beim Bremsen auf schlechter Fahrbahn muss man eben rennradbedingt Abstriche machen. Die Wendigkeit mit den Serienlaufrädern ist nicht sondernlich gut, man muss in Kurven schon sehr weite Radien fahren. Der Umstieg auf leichte Laufräder von light-wolf die mal eben 1260g wiegen, und das ohne Carboneinsatz, machten das deutlich besser. Das Einlenkverhalten ist deutlich agiler, dafür ist der Geradeauslauf naturgemäß schlechter, was aber keinesfalls störend ist. Mit der Bereifung Conti Force und Attack hat man auch im Nassen und in Kurven jederzeit guten Grip. Die Wahl der Bremsbeläge ist noch nicht abgeschlossen, nicht überzeugt haben KoolStop Dual Compound, gerade sind die Triple Compound montiert aber noch ohne Fazit. Insgesamt ist das Stevens Vuelta ein super leichtes, schönes aber dennoch schlichtes Mittelklasse Rennrad, was mit den richtigen Laufrädern auch berghoch richtig Vortrieb liefert.
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Südtirol von oben
Im Rahmen des Trainingslagers in Südtirol vom Bergflo musste sich die Mutter des DGD Racing Teams zum Teil notgedrungen selbst beschäftigen, was dank der exzellenten Wandermöglichkeiten in Südtirol natürlich kein Problem darstellte. Zum letztjährigen Geburtstag bekam sie einen Gutschein, um Südtirol aus einer luftigen Perspektive zu erleben, als Mitflieger bei einem Tandemflug mit einem Gleitschirm. Trotz sonst ängstlichem Verhalten bei sehr hohen Gebäuden wurden die beiden Flüge vom Vigiljoch bei Lana und vom Jaufenpass bei St. Leonhard ein unvergesslich gutes Erlebnis. Damit die daran unbeteiligten auch einen kleinen Eindruck vom Fliegen bekommen gibt es hier 3 Videos zu beobachten – have a good flight: Flug vom Vigiljoch, Flug vom Jaufenpass Teil 1, und Teil 2. Da der Kurztrip ins Höhentrainingslager von den „Teameltern“ gesponsort wurde, darf auch mal zur Abwechslung Fahrradirrelevantes auf dem Teamblog erscheinen 🙂 (siehe auch www.fly2meran.info/deu/index.php)
Trainingslager Südtirol I: Gampenpass und Bilanz
Am letzten von nur vier Trainingstagen ging es auf den Hausberg Gampenpass. Dieser wird traditionell immer am Ankunftstag gefahren, daher sind die Zeiten dort vergleichsweise bescheiden. Dennoch trennte das DGD Racing Team nur 1:14 Minuten vom ersten Platz (1:07:11) der quaeldich.de Zeitenliste. Diese Lücke sollte geschlossen werden, auf dem Papier kein Problem nur man muss die Zeit auch ersteinmal fahren. Detlef blieb in seinem 2-Tagesrhythmus (bei 14 Tagen Südtirol auch sehr sinnvoll) und legte einen Ruhetag ein. Stefan lernte noch für seine bevorstehende Klausur. Wer mitgezählt hat, stellt fest, Daniel musste alleine los. Nach kurzem Warmfahren im Ort ging es dann los – alles oder nichts in den Anstieg. Während der Fahrt gab es dann das übliche Kopfrechnen mit Prognose der Zielzeit, die klassisch für den Gampenpass deutlich zu pessimistisch ausfiel. Durchschnittspuls 182 und am Ende stand eine Zeit von 59:55 auf dem Tacho. Beim Ausrollen auf der Abfahrt nach Fondo machten sich die Beine deutlich bemerkbar, die Fahrt zurück über den Mendelpass war keine Erholung sondern schon eine Quälerei. Nach 4 Tagen mit 7600 Höhenmetern auf 287km ist es jetzt Zeit mal zu Regenerieren. Die kurze Woche war traningstechnisch ein voller Erfolg, das Wetter war zwar ungewohnt kühl und feucht aber es wurde das wirklich beste draus gemacht.
(kleine Fotogalerie mit Klick aufs Bild, welches den Blick vom Balkon zeigt)
