Giro Dolomiti 2021 – Teamcrono

Am letzten Girotag stand das Mannschaftszeitfahren auf dem Programm. Wegen der vermeidlich starken Besetzung und des Platz 3 bei der letzten Teilnahme war das Podium wieder das Ziel. Die Räder wurden noch optimiert, einige Flaschenhalter wurden abmontiert und Daniel konnte mit Aeroüberschuhen glänzen. Was auch glänzte, war die nasse Straße bei der Fahrt zum Start – Ölspur auf über einem Kilometer war die Ursache, aber dank sehr behutsamer Fahrweise war das kein Problem. Martijn fuhr noch den Girosprint, der direkt am Hotel Sigmundskron vorbeiführte, aber das sollte seiner starken Form keinen Abbruch tun. Direkt hinter dem Quintett des DGD Racing Teams mit Abel und Martijn als Gastfahrer war das favorisierte Team der Sponsoren aufgestellt (20 Sekunden Abstand), es hieß also nicht überholt zu werden. Der Start lief gut, Martijn fuhr lediglich die erste Kurve etwas zu zügig, sodass eine kleine Lücke entstand. Bereits auf der ersten langen Geraden mit Rückenwind wurde das erste Team kassiert, aus deren Fahrerfeld man den Ausspruch „das ist schon bitter“ hörte. Nach dem Richtungswechsel in den Gegenwind gab es am Kreisel eine weitere Lücke, die für Abel trotz 800W Sprint nicht zu schließen war und das Team war nur noch zu viert – die Mindestanzahl für die Wertung. Wie erwartet, konnten Moritz und Martijn die längsten Führungen fahren, aber auch Sebastian und Daniel wechselten sich ein. Richtig knapp war es bei einer Rechtskurve, denn vorausfuhren zwei unbeteiligte Radfahrer gerade, sodass alle Fahrer ab Position 2 sehr überrascht von der plötzlichen Richtungsänderungen waren. Es gab keinen Crash, aber wieder ein Lücke, die Daniel dieses Mal zufahren musste. Aufgrund von der besseren Form gab es auf den letzten 2 Wechseln nur Moritz-Martijns Wechsel, erst auf der Ziellinie beschleunigten Daniel und Sebastian damit der letzte Fahrer des Quartetts möglichst weit vorne durchfuhr. Das Resultat war dann trotz stärkeren Windes und einem Fahrer ab der Hälfte weniger, eine 3 Sekunden schnellere Zeit und Platz 3, obwohl die Mannschaften stärker waren. (15,6km 46,5km/h Schnitt).

Der Veranstalter hielt es leider im Gegensatz zum letzten Mal nicht für nötig P2/3 zu ehren, stattdessen wurden die zwei besten „Firmenteams“ (beide dahinter) geehrt, und die größte Mannschaft. Für Moritz gab es dennoch eine Siegerehrung, seinen stark erkämpften 2. Platz in der Altersklasse wurde von allen Teilnehmern beklatscht.

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