Presseartikel: Auf dem Bike durch die ,,Grüne Hölle“

Im der heutigen Ausgabe des Starkenburger Echos (13.07.2010) erschien der zweite Zeitungsbericht mit Bild über das DGD Racing Team (schreibt man übrigens ohne Bindestriche). Leider gab es aus Sicht des Teams einige Mängel, die dem halbprofessionellen Redakteur unterlaufen sind. Vielleicht gibt es zumindest für die Onlineversion die Möglichkeit die Qualität etwas zu verbessern, auf totem Holz sind Hopfen und Malz bereits verloren.

Nur die Hälfte des Teams wohnt in Reichelsheim, Christian kommt aus Fürth/Odw. (dem Einzugsgebiet des Blattes) und Moritz aus Wixhausen/Darmstadt. Das Rennen Rad am Ring wird größtenteils auf der Nordschleife des Nürburgsring ausgetragen, aber das ist eine mehr als verzeihliche Feinheit, die auch vom Veranstalter selbst nicht wirklich beachtet wird. Ob bei zwei von vier Teammitgliedern mit gleichen Nachnamen die Nennung beim selbigen besonders elegant ist, sei aber mal dahingestellt. Der Spruch beim Trikotschließen nach der Ankunft am Bergpass „für den Sponsor“ stammt von Daniel und Moritz, aber das ist auch so eine schöne Anekdote. Daniel ist bis dato noch nie in die Uni nach Darmstadt mit dem Fahrrad gefahren und studiert entgegen der schon zweiten anders lautenden Spressemeldung immernoch Mathematik. Stefan befand sich letztes Jahr nur eine Woche, und nicht wie gemeldet ein Jahr, in Schweden, und zwar zu Besuch bei seinem Bruder Daniel. Die Mittsommernacht ist nicht wie impliziert beschrieben im Winter und tritt in Südschweden auch nicht sonderlich prägnant auf, wird zudem noch anders geschrieben – wenn’s läuft dann läuft’s. Die Idee des Selbstbaulichts entstand außerdem ganz am Anfang des Projektes. Stefan, dem Konstrukteur der Lichter, war von vorneherein klar, dass handelsübliche Halogenlichter nicht für die Nachtfahrt auf der Nordschleife taugen. Zudem wurde der Sponsor keineswegs aufmerksam auf das Team – trotz des halbprofessionellen Auftritts auf dem offiziellen Teamblog – sondern wurde von Daniel zwecks neuer LEDs (keine Lampen) kontaktiert. Den größten Fauxpas geht der professionelle Journalist im letzten Absatz. Zitat: „Grüne Hölle ist ein Synomym für die Nordschleife, weil die Kurve sehr gefährlich ist“. Gut dass die Nordschleife nicht nur eine, sondern offiziell 73 Kurven hat, sonst wäre das ganze nur halb so unterhaltsam.


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