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Winterchaos in Lund

Frohen Mutes ging es heute wieder auf die „Kleine Runde“ zum Training. Gefahren wurde sie aufgrund des Windes in mathematisch positiver Richtung. Die Steigung nach Dalby ließ sich optimal fahren, ein kleiner Zwischenstopp aufgrund eines entgegenkommenden Treckers der den Radweg vom Schnee befreit war das einzig Auffällige. Der Abschnitt kurz vom Ortseingang war durch einige Schneewehen blockiert (siehe erstes Bild). Aber auch kein Problem, genau daneben verläuft ja die gut geräumte Straße. Der schon Sonntag bedenkliche Straßenabschnitt war nochmals schlechter zu befahren, am Rand gab es kleinere Schneewehen und der starke Seitenwind erschwerte das extrem wichtige Stillhalten des Steuers. Nach einem Beinaheabstieg aufgrund von Glatteis beschloss ich diesen Streckenabschnitt vorerst nicht mehr zu befahren. Der letzte Teil der Runde ist ein schön gerader Radweg, aufgrund seiner wenigen Kurven „Highspeedweg“ genannt. Doch dieser setzte dem heutigen Tag die Krone auf. Fast ein Kilometer lang gab es fast ausschließlich kniehohe Schneewegen, vollkommen unbefahrbar. Nach der Fotopause begann also eine nicht geplante Schneewanderung. Beim abschließenden Betrachten meines Rads ist es ein Wunder, dass sich überhaupt noch etwas bewegt hat. Nur der Schaltzug des Umwerfers war so gefroren, dass nichts mehr ging. Alle anderen Eispanzer erhöhten nur das Gewicht.

Mit Einstein zu Rad am Ring oder mit Kennedy durch den Odenwald?

„Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr“. Dies soll Albert Einstein über die Relativitätstheorie gesagt haben … und unter diesem Motto stand heute meine erste größere Tour nach dem großen Schnee.
Um dem Hausarbeitenstress ein wenig zu entkommen und eventuell die erlösende Erkenntnis zu gewinnen, wurde heute die geliebte Maschine bei wechselhaftem Wetter erstmals wieder über 70 Kilometer bewegt … und Spaß hats gemacht! Viel Spaß! Trotz Schneeschauern und schrecklich viel Rollsplit, welcher für fürchterliche Klänge sorgt, wenn er gegen den Lack spritzt …
Die juristische Erkenntnis lässt leider noch auf sich warten aber der sportliche Ehrgeiz auch wieder längere Distanzen in Angriff zu nehmen, ist wieder geweckt denn „nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren“. (John F. Kennedy, ehem. Präsident der Vereinigten Staaten) 😉


Voller Einsatz für Rad am Ring

Heute waren wohl die bis dato härtesten äußeren Bedingungen in Lund. Nach einem normalen Wintertag deutscher Natur, Schnee bei +1 Grad gab es heute stramme -5 Grad und reichhaltig Wind. Die Hälfte meiner Trainingsrunde besteht aus einer kleinen Landstraße und diese war fast vollständig bedeckt von gefrorenem Schneematsch, im Volksmund auch Glatteis genannt. Die Konzentration ging schlagartig weg vom Puls hinzu dem Willen keine unbedachten Bewegungen zu vollziehen. Dennoch gab es wie durch ein Wunder keinen Sturz. Somit konnte heute hauptsächlich die Psyche und Körperbeherrschung trainiert werden, immerhin. Das Material wurde ebenfalls nicht geschont:

Kleine Runde in Schweden

Das ist meine kleine Haus und Hoftrainingsstrecke. Bei den winterlichen Temperaturen gehen leider länge Ausfahrten nicht. Aufgrund von Schnee und den Stollenreifen sowie der Kälte wird die Fahrzeit jedoch „künstlich“ auf bis zu 1:25 angehoben. Gefahren wird die Strecke von mir zweimal wöchentlich und es wird fast ausschließlich im Ausdauerbereich (bei mir 150-160 Schläge) trainiert.
Gefahren im Urzeigersinn ist der erste Teil bis Södra Sandy ein fast schnurgerader Fahrradweg abseits von Straßen. Dann geht es etwas ins hügelige, auf eine selten befahrene Straße nach Torna Hällestad. Man durchquert ein Militärübungsgelände und fährt mitten durch eine Kuhweide. Zurück geht es nach Dalby auf einer größeren Straße die leicht bergab geht. Der Radweg von Dalby nach Lund ist kerzengerade und nicht bewaldet. In die andere Richtung ist dieser Abschnitt teilweise eine Qual, da wir hier fast immer strammen Ostwind haben. In Lund geht es etwas verwinkelt wieder zurück zur Wohnung.
Daten: Je nach Variante 33-35km, Höhenmeter: ca. 200m, Zeit: kann man im Sommer in <1:05h fahren.


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Trainingsrunde in Schweden (GPX)

Trainingsrunde in Schweden (KML)

neue LEDs von www.leds.de Lumitronix

Kurze News aus der Technik und Sponsoren Abteilung

Der Mensch ist ein Gewöhnungstier – man gewöhnt sich also auch an 600 Lumen Lichtleistung. Durch einen dummen Zufall, schickte der Team-Chef mir ein Link von einem China-Licht für ca. 100 € , was laut Datenblatt 900 Lumen bei 18 Watt fabriziert. Das konnte ich als Technik-Chef nicht so stehen lassen, und machte mich auf die Suche nach besseren LEDs. Auch sollten die neuen LEDs nicht länger mit maximal Strom betrieben werden, da der Wirkungsgrad dann stark sinkt.

Dank besser passender Ansteuerung (nur 50 % des max. Chip-Strom) und neuer 4-Chip Cree LEDs, erhöhen wir die Lichtleistung von 600 auf 860 Lumen – und das bei 10 Watt an Stelle der alten 12 Watt-LEDs. So haben wir den Wirkungsgrad bei maximal Leistung fast verdoppelt. Bei vollen 860 Lumen heißt das 2.5 Stunden Akkulaufzeit. Was Effizienz angeht – können nun auch sämtliche Kauf-Lampen einpacken.

Der größte Dank geht an den Shop „Lumitronix“ www.leds.de, die in letzter Zeit schon immer durch brillianten Service und großer Auswahl dem Lichtprojekt zum Erfolg verholfen haben. Die benötigten LEDs werden uns zur Verfügung gestellt.

Ich freue mich offizieller Partner von Lumitronix zu sein. Das Logo wird sich zuerst auf der Homepage, später auch auf den Trikots zusehen sein.