Trainingslager Südtirol 2016: Möltenrunde

Weil das DGD Racing Team schon seit fast einem Jahrzehnt regelmäßig in Lana sein Sommertrainingslager abhält gibt es jedes Jahr immer neue Strecken – dieses Jahr wurde die Jensienrunde grundlegend revidiert. Zum Aufwärmen ging es 4km den Gampenpass hoch, dank moderaten 6-7% war das ein sehr gut zum Reinkommen. Das Wetter hatte auch wieder auf lupenreines Sommerwetter umgestellt – mit moderaten 29 Grad war es jedoch nicht zu warm. Die Abfahrt nach Nals wurde mit nahezu 100% geschlossener Bremse gefahren – Durchschnittsgefälle 14%. Dann ging es durch Tal nach Terlan hoch nach Mölten. Ein Anstieg der vom DGD Racing Team überhaupt noch nicht gefahren wurde. Dementsprechend waren Moritz und Daniel von den anfänglichen 10% Steigung etwas überrascht. Auf den knapp 8km sollte es auch kaum flacher, dafür teilweise mit 12% steiler werden. Da man bei solchen Steigungen nicht wirklich gemütlich fahren kann wurde das auch nicht getan. Moritz fand einen guten Rhythmus, Daniel musste kurz vom Ende eine kleine Lücke aufgehen lassen, auch mangels Streckenkenntnis denn wenn nicht klar ist wie lange der 190er Puls noch auf dem Garmin steht muss man reagieren. Beide fuhren mit einer Steigleistung von 1200Hm/h eine sehr gute Pace für den Anfang des Trainingslagers. Was nicht geändert wurde war der Stopp beim besten Apfelstrudel Südtirols in St. Ulrich.
imageDie nachfolgenden 15km waren wieder welliger und anstrengender  als in der Erinnerung, dafür wurde die Abfahrt nach Meran ohne Verkehr, mit Licht in allen Tunnels und teilweise neuem F1 Belag sehr zügig absolviert. Daten der Tour: 72km 1900Hm 24,5er Schnitt

Der Bergfloh fuhr direkt zum Anstieg nach Mölten der ohne Probleme aber auch am Limit bezwungen wurde. Ganz klassisch wurde eine Nullstoppstrategie gewählt und St. Ulrich links liegen gelassen. Auf der Abfahrt ging dank neuer Maschine mit Scheibenbremsen auch alles glatt sodass vorm F1 Rennen sogar der Pool drin war.

 

Trainingslager Südtirol 2016: Auftakt wie aus einem Guss

Nachdem die Anreise aus Darmstadt dank revolutionärer 1-Stopp Strategie im Rahmen der teaminternen Bestzeit (5:30h) gelang, stand einem gelungenen Auftakt ins diesjährige Trainingslager Südtirol eigentlich nichts im Weg. Im Raum stand die Frage, wie gut die Form nach weniger als 3000 Trainingskilometern sein würde, doch zunächst war es vor allem das Südtirolwetter, das sich außer Form präsentierte. Möglicherweise auch weil Detlef sein schon legendäres Regenpech am Mendelpass schon vor der Abfahrt beschworen hatte, begann es am Fuße des Mendelpass zu regnen. Daniel und Moritz befanden sich just zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise 100m von einem netten überdachten Cafe entfernt; Detlef hatte leider weniger Glück und kam nach wenigen Minuten durchnässt die Passstraße herunter gerollt.

Mangels Alternativen entschlossen sich die noch trockenen beiden Racing Team Fahrer ein ausgiebiges Kaffeekränzchen einzulegen

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und weil nach zwei Stunden die Straßen immer noch zu nass für schnelles Fahren waren, wurde „doppelt oder nichts“ gespielt: Auf in den Saunagang Passo Mendola. Zur allgemeinen Überraschung verschwanden sämtliche Wolken auf wundersame Weise und als nach der akzeptablen Zeit von 57:50 locker die Passhöhe erreicht wurde, strahlte die Sonne.

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Das sommerliche Wetter sollte auch über den Gampenpass hinweg nicht weichen und dank der vorangegangenen Wetterkapriolen herrschte auf der finalen Abfahrt komplett freie Fahrt. Fazit: 80km/1758Hm/25,8er Schnitt und die Gewissheit, dass es schwer ist, mehr beim Wolkenlesen richtig zu machen 😀

Rennbericht Heinerman 2016

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Der Darmstädter Heinerman Triathlon, eine der ältesten Triathlonveranstaltungen Deutschlands, stand wieder vor der Tür. Steffen stellte sich als einziger Teilnehmer des DGD Racing Teams erneut dem frühmorgendlichen Wooggetummel. Über 1,5 km Schwimmen, 40km flachem Radeln und 10km Laufen galt es die klassische olympische Distanz zu bewältigen. Bei idealen Bedingungen war das Ziel nach bereits fünf Versuchen in den Vorjahren einen Platz in den Top 10  zu erreichen. Erschwert wurde dieses Vorhaben schon vor dem Start durch das von vielen (vorallem schwimmschwachen) Triathleten gefürchtete Neoprenverbot.  So ging es ohne Schwimmhilfe in den dieses Jahr auffällig „grünen“ Darmstädter Woog.  Nach einer eher enttäuschenden Schwimmzeit von 27:19, die vermutlich auch der ein oder anderen MMA Runde im Wasser zu verdanken war, ging es dieses Jahr nur als 63.  in den ersten Wechsel. Auf dem Rad konnten auf der flachen Wendepunktestrecke Richtung Dieburg einige Plätze gutgemacht werden. Auffällig waren bereits zu Beginn des Rennens die dieses Jahr sehr präsenten Wettkampfrichter, was auch Steffen bei einem Überholmanöver eines Mitstreiters in Form einer zweiminütigen Zeitstrafe zu spüren bekam. Diese galt es in der Wechselzone vor dem abschließenden Lauf abzusitzen. Somit war trotz der zufriedenstellenden siebtbesten Laufzeit von 40:29 keine bessere Platzierung als in den Vorjahren möglich. Am Ende reichte es nach 2:18:50 h für Rang 19.  Alle Ergebnisse des dieshjährigen Wettkampfs sind hier abrufbar.

Rennbericht Jedermann DM Nidda

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    Relativ spontan entschlossen sich Daniel und Sebastian ins nahe gelegene Nidda bei der 1. Deutschen Jedermann DM zu fahren. Dort gibt es einen 23km langen Rundkurs mit nur 140Hm der 4 mal umrundet wurde. Trotz schlechter Wetterprognosen und einer Startverschiebung um 1 Std wegen Ölspur blieb es warm und trocken. Es waren recht weniger Starter (ca. 300) gemeldet, allerdings war die Strecke nicht sonderlich selektiv sodass sich ein großes Feld bildete – es gelang 3 Ausreißern in der Rennmitte sich abzusetzen bis zum Ziel hin. Das Rennen war zum Teil auf nur einseitig gesperrten Landstraßen unnötig gefährlich es gab einige gefährliche Szenen wegen der Pylonen und Fahrern die unbedingt auf der falschen Seite fahren wollten.An dem einzigen kleinen Anstieg konnte das Feld in den ersten 3 Runden nicht wirklich dezimiert werden, der enge Feldweg lies Überholmanöver auch kaum zu. In der letzten Runde konnte Sebastian dann auch mal Führungsarbeit verrichten, das Rennen zog an. Kurz vom Berg positionierte sich Daniel etwas weiter vorne im Feld und fuhr den Anstieg von vorne an – maximum attack. Kurz vorm „Gipfel“ war der Akku aber leer, sodass etwa 20 Fahrer vorbeikamen. Auf der Abfahrt musste Daniel dann sogar noch eine Lücke von 100m zufahren – was zum Glück gelang. Danach bildete sich dann eine neue Gruppe, Ziel erreicht. Sebastian war ebenfalls hervorragend in der ersten Gruppe positioniert und die beiden fuhren fast Zeitgleich über die Ziellinie, mit exakt 40er Schnitt. Ergebnisse gibt es jetzt 19. Sebastian und 22. Daniel. Link zu den Stravadaten.