Apfelstrudelführer Südtirol – Update 2024

Nachdem die Leserschaft dieses einzigartigen Bereichs des Blogs weiter anwächst, aber die Vielfalt und Aktualität diesbezüglich nicht mithalten konnte, gibt es jetzt neue(ere) Einträge.

Weder sind die Bewertungen objektiv, noch erhebt jemand Anspruch auf Vollständigkeit. Allerdings kann dem DGD Racing Team niemand die Erfahrung mit Passankünften, zuweilen völlig entkräftet, abstreiten. Diese werden seit Jahr und Tag mit dem klassischen Gipfelmenü zelebriert: Apfelschorle und Apfelstrudel. Diese Kombination vereinigt die Tradition der südtiroler Küche mit den Energiebedürfnissen nach einer anstrengenden Passfahrt in einzigartiger Weise. Wer also noch unentschlossen ist, welche Pässe in Angriff genommen werden sollen, der findet die Beschreibungen der Auffahrt im hinterlegten Link und die kulinarische Bewertung im Apfelstrudelführer Südtirol.

Kohlern, Schneiderwiesen 2020

Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Schmackhaft mit ordentlich viel Rosinen, traditionelle Location mit Geheimtipp Charakter. Ordentliche Portion – Empfehlung.

Panider Sattel, Panoramarestaurant Baumwirt 2020

Extras: Vanillesoße, Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: +++
Kommentar: Typisch für Kastelruth (ist ja schon fast Österreich), gab es einen reichhaltigen Topfenstrudel, sehr schmackhaftI

Brezer Joch, Bar Restaurant Stern 2017

Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Nach dem Brezer Joch findet man nur eine Dorfkneipe, dort gibt es trotz nicht-touristischem Ambiente Strudel, war in den Vorjahren nicht immer so. Etwas teiglastig, dafür sehr authentische Gastronomie.

Reiterjoch, Sporthotel Pampeago 2018

Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Im altbackenen Skihotel gibt es einen ordentlich dimensionierten Strudel, mit luftigem Teig.

Kaiserjägerweg, Bar Ristorante Ferdy 2023

Extras: Soßenklecks, Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Überschaubar, dafür nett serviert – ist halt Venezien. Geschmacklich dank viel Zucker ordentlich süß.

Passo di Vezzenna, Hotel Vezzena 2018

Extras: Vanillesoße
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Überschaubar, der Pass ist aber dafür auch flach, recht fester Teig aber dafür gute Menge Soße. Für Italien auf jeden Fall solide, wenn man nicht einem Hungerast ankommt.

Martelltal, Alpengasthof Schönblick, 2019

Extras: Erdbeere, Eis
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Gute Portion mit Martelltaltypischer Erdbeere für den localen Touch, sehr empfehlenswert (auch der Weg dorthin)

Redebus, Bar alla Spiaggia, 2021

Extras: Eis
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Da auf dem Redebus das Lokal oft zu hat, muss man weiterrollen zu einem See. Dort ist der Strudel sehr fruchtig/saftig, fällt aber in den gut/soliden Bereich.

Passo di San Pellegrino, Chalet Isabella 2020

Extras: Puddingsoße im Schokobecher
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Weit weg vom Klassiker, die Schokosoße macht das auch nicht besser – nach dem Bezwingen des Anstieges dennoch lohnenswert.

Passo Coe, Ristauranta da Stua 2021

Extras: Eis
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: In Italien muss man mit Strudeln bekanntlich vorsichtig sein. Portion eher überschaubar, dafür gab es Eis und einen sonst nicht auffälligen Strudel.

Nigerpass, Nigerhütte (2015)

Extras:00_nigerpass
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Auf der riesigen Speisekarte war er erst gar nicht zu finden, doch auf Nachfrage (in italienisch) wurde ein wirklich guter kalter Strudel im hauchdünnen Teigmantel. Darüberhinaus war die sympathische Bedienung zum Scherzen aufgelegt.

Obergummer, Landgasthof Lärchenwald (2015)

Extras:00_obergummer
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Der Obergummer selbst war die positive Überraschung des diesjährigen Trainingslagers in Südtirol. Der Apfelstrudel im einzigen Gasthof nahe der Passhöhe kam mit viel Teig recht wuchtig daher und konnte die Tester nicht ganz überzeugen. Dafür wurde er vor einem beeindruckenden Bergpanorama künstlerisch wertvoll in Szene gesetzt werden.

Jaufenpass, Edelweißhütte (2015/2018)

Extras: Sprühsahne00_jaufen
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Kommt begleitet von viel Sprühsahne sehr süß und äußerst mächtig daher, weiß aber im geschmacklich durchaus überzeugen. Der erste Strudel seit Unzeiten, den beide Tester rein von der Portionsgröße nicht geschafft haben. Update 2018: dieses Mal gab es keine Probleme den Strudel zu schaffen.

Passo del Compet, Restaurant Aurora 2016

Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Hausberg von Pergine wartet an der Kreuzung mit gutem Fotomotiv und einem guten Strudel mit hohem Fruchtanteil auf – isst sich gut.

Klobenstein-Ritten, Pizzeria Hubertus / Schartner Alm 2016

Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Das damals leere Lokal hat einen neuen Betreiber, der Strudel war regional gesehen keine Offenbahrung.

Penser Joch, Alpenrosenhof (2015/2018)

Extras: Vanillesauce00_jaufen
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Die Strapazen, die wir an diesem heißen Julitag auf uns genommen haben, nur um diesen Strudel zu bestellen, sind schwer in Worte zu fassen. Anders verhält es sich mit dem Strudel selbst: Ganz klassisch gehalten mit hohem Fruchtgehalt und warmer Vanillesauce! Update 2018: gute Portion weiterhin!

Castel Pergine (2015)

Extras: Extravagant!00_pergine
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Allein das Bild macht klar, dass dies ein außergewöhnlicher Strudel ist, der nicht auf einer Passhütte bestellt wurde. Vielmehr war das Daniels Dessertgang bei einem 3-Gänge Menü (50Euro inkl. Wein) im Castel Pergine, bei dem einfach alles gestimmt hat!.

Mendelpass, Spaghettihaus Mendola (2020)

Extras: Vanilleeis / Sahne
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Da unser bisheriger Apfelstrudel-Dealer auf dem Mendelpass geschlossen war, probierten wir erstmals den Strudel im Spaghettihaus Mendola. Serviert wurde ein sehr langes Stück Strudel auf Mürbeteigbasis. Das sorgte vor allem bei einem der beiden Tester (wer? ;)) für gute Laune und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Knuspriger Teig und geringerer Fruchtgehalt, der durch das Vanilleeis aber nicht weiter negativ ins Gewicht fiel – eine positive Überraschung! Update 2020: weiterhin solide

Ultental, Berggasthof Knödlmoidl

Preis (Strudel/Schorle): 4,20 € / 3,20€ (2013)00_ultental
Extras:
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Von der Hansi Hinterseer Musik, die aus den Außenboxen des Ausflugslokals in einer Dauerschleife dröhnt, darf man sich nicht abschrecken lassen – am Ende des Ultantals wird einer der besten Strudel serviert. Ein sehr hoher Apfelanteil kommt äußerst schmackhaft in einem Hauch von Teig daher. Dazu ist die Größe der Portion äußerst respektabel. Im Jahr 2013 nochmals verbessert!

Stilfser Joch, Hotel Genziana 2020


Extras: Vanillesoße
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Überraschung – das obere der beiden linken Lokale hat eine nicht-blinde Bedienung. Die Preise sind zudem auch vertretbar und der etwas trockene Teig wird mit viel gesüßter Sprühsahne geschickt kaschiert.

Salten, Berggasthof St. Ulrich

2013 / 2019
Extras:
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Der Möltener Strudel besticht durch einen sehr leckereren dünnen Teigmantel und eine äußerst fruchtige Apfelfüllung mit leichtem Zimtaroma. Dazu kommen freundlicher Service und eine sehr idyllische Lage. Der klare Favorit des Racing Teams. Update 2019: etwas schmaler aber immer noch top und günstig.

Monte Bondone aus Aldeno

Preis (Strudel/Schorle): 3,20€ /
3,00 € (2013)
00_bondone
Extras: Rollentrainer verfügbar, Erdbeersirup und Kakao als Deko
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Aus Aldeno kommend, oben auf dem Plateau vor der Kreuzung links gibt es den am schönsten angerichteten Strudel des Jahres 2013. Neben Sahne mit Mandelsplittern, Erdbeersirup und Kakaostaub weiß aber auch der Strudel selbst zu überzeugen.

Monte Bondone aus Trento

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2€ (2013)
00_bondone2
Extras: optional Sahne, Erdbeersirup
Temperatur: kalt
Urteil: +
In Viote am ersten großes Haus rechts wird auf einer großen Terrasse dieser ordentliche Blätterteigstrudel serviert. Der lokal anscheinend übliche Erdbeersirup darf natürlich auch nicht fehlen!

Passo Manghen 2013/2018

Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Aufgrund des extrem harten Anstiegs (Nordanfahrt) war leider keine objektive Beschreibung möglich. Nach dem Erklimmen der Südanfahrt 2018 konnte ebenfalls nicht viel an Erkenntnissen entnommen werden, die Panne auf der Rückfahrt löschte das Gedächtnis des Autors.

Ritten bei Bozen

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2€ (2013)
00_ritten
Extras: frische Erdbeeren
Temperatur: kalt
Urteil: +
Direkt am Kreisel in Klobenstein gibt es in der Rittnerstube einen sehr ordentlichen Mürbeteigstrude. Der recht süße Strudel wird mit den fruchtigen Erdbeeren gut abgerundet.

Plätzwiesen

Preis (Strudel/Schorle): 3,20€ /
3,00 € (2012)
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
In der ersten Hütte auf den Plätzwiesen ist das Preisniveau recht günstig, der Strudel aus Mürbeteig mit gutem Apfelanteil, ansonsten unauffällig im Geschmack.

Neves Stausee

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2,0€ (2012)
Extras: optional Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: +
Für die abgelegene Lage am Nevesstausee sehr günstige Preise. Selbstgemachter Apfelsaft. Portion gut, ansonsten durchschnittlicher Strudel.

Gampenpass, 2020

Preis
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Großzügige Portion (2011) und schneller Service. Leider wohl kein hausgemachter Strudel, Portion ist nicht mehr so üppig (2020).

Timmelsjoch

Preis (Strudel/Schorle):
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Im recht kleinen Gastraum kann es unter Umständen eine Weile dauern, bis man einen Sitzplatz findet, aber das Warten lohnt sich. Zu (vor allem unter Berücksichtigung der Höhe) humanen Preisen wird ein guter österreichischer Strudel serviert.

Lana, Untermösslhof (deprecated)

Preis (Strudel/Schorle): 2,90 € / 3,00€ (2011)
Extras: Vanillesoße / Vanilleeis
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Der Apfelstrudel gehört zwar nicht zu den absoluten Highlights im Untermösslhof. Dennoch kann die fruchtige Füllung mit viel Apfelanteil, Rosinen und einem Hauch von Zimt punkten. Der Service hatte leider den Strudel anstelle des bestellten Vanilleeises mit Vanillesoße geliefert. Als Ausgleich gab es aber einen Willi aufs Haus. Abzüge gibt es für die recht bescheidene Portionsgröße. 2012 schnitt der Strudel besser ab.

Mendelpass

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 4,00 €
Extras: Vanillesoße optional
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Ein Strudel der 2011 vorallem durch eine schiere größe zu beeindrucken weiß. Die Konsistenz der Soße geht in die Richtung Vanillepudding, was aber nicht als Kritik zu verstehen ist. 2013 präsentiert sich der Strudel deutlich lockerer und ohne Soße.

Würzjoch

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 3,40€ (2011)
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: +++(2011)/++(2012)
Kommentar: Allein die Atmosphäre in der großen Hütte am Würzjoch lohnt den Aufstieg. Der Strudel kommt in selbstgemachtem Blätterteig daher und gehört zu den absoluten Topstrudeln Südtirols. Kenner haben bereits im Jahre 2010 herausfinden dürfen, dass auch die Strudelvariante im Mürbeteig einiges kann! 2012 lies der Strudel leider etwas nach.

Stallersattel

Preis (Strudel/Schorle): 3,00 € / 3,00€ (2011)
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Kalter Strudel, warme Schorle – verkehrte Welt am Staller Sattel. Der Strudel macht satt, was aber vor allem auf den sehr hohen Teiganteil zurück zu führen ist.

Sellajoch

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 3,50€ (2011)
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Dafür, dass man sich auf rein italienischem Boden befindet, ist der Strudel weltklasse. Doch auch ohne diesen geografischen Bonus gehört er zu den besseren Strudeln im Test. Die Portion ist reichhaltig und die sehr süße Soße konnte zumindest einige der Teammitglieder schwer begeistern.

Kiener Alm

Preis (Strudel/Schorle): 2,40 € / 3,40€ (2011)
Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Für 20 Cent Aufpreis bekommt man (wie auf dem Bild zu sehen) reichlich Sprühsahne. Ausschlaggebend für die gute Note ist vor allem der knusprige Teig, der eine sehr fruchtige Füllung umhüllt. Über die Portionsgröße kann man auch nur Positives verlieren!

Plätzwiesen , Hotel Hohe Gaisl

Preis (Strudel/Schorle): 3,50 € / 3,00€ (2011)
Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Einer der wenigen Mürbeteig Strudel. An Geschmack und Größe gibt es beim besten Willen nichts auszusetzen. Wirklich herausgetochen hat der Strudel in der Hohen Gaisl aber auch nicht.

Nigerpass, Nigerhütte (2015)

Extras:00_nigerpass
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Auf der riesigen Speisekarte war er erst gar nicht zu finden, doch auf Nachfrage (in italienisch) wurde ein wirklich guter kalter Strudel im hauchdünnen Teigmantel. Darüberhinaus war die sympathische Bedienung zum Scherzen aufgelegt.

Obergummer, Landgasthof Lärchenwald (2015/2016)

Extras:00_obergummer
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Der Obergummer selbst war die positive Überraschung des diesjährigen Trainingslagers in Südtirol. Der Apfelstrudel im einzigen Gasthof nahe der Passhöhe kam mit viel Teig recht wuchtig daher und konnte die Tester nicht ganz überzeugen. Dafür wurde er vor einem beeindruckenden Bergpanorama künstlerisch wertvoll in Szene gesetzt werden.

Jaufenpass, Edelweißhütte (2015)

Extras: Sprühsahne00_jaufen
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Kommt begleitet von viel Sprühsahne sehr süß und äußerst mächtig daher, weiß aber im geschmacklich durchaus überzeugen. Der erste Strudel seit Unzeiten, den beide Tester rein von der Portionsgröße nicht geschafft haben.

Penser Joch, Alpenrosenhof (2015)

Extras: Vanillesauce00_jaufen
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Die Strapazen, die wir an diesem heißen Julitag auf uns genommen haben, nur um diesen Strudel zu bestellen, sind schwer in Worte zu fassen. Anders verhält es sich mit dem Strudel selbst: Ganz klassisch gehalten mit hohem Fruchtgehalt und warmer Vanillesauce!

Castel Pergine (2015)

Extras: Extravagant!00_pergine
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Allein das Bild macht klar, dass dies ein außergewöhnlicher Strudel ist, der nicht auf einer Passhütte bestellt wurde. Vielmehr war das Daniels Dessertgang bei einem 3-Gänge Menü (50Euro inkl. Wein) im Castel Pergine, bei dem einfach alles gestimmt hat!.

Mendelpass, Spaghettihaus Mendola (2015)

Extras: Vanilleeis00_mendelNEW
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Da unser bisheriger Apfelstrudel-Dealer auf dem Mendelpass geschlossen war, probierten wir erstmals den Strudel im Spaghettihaus Mendola. Serviert wurde ein sehr langes Stück Strudel auf Mürbeteigbasis. Das sorgte vor allem bei einem der beiden Tester (wer? ;)) für gute Laune und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Knuspriger Teig und geringerer Fruchtgehalt, der durch das Vanilleeis aber nicht weiter negativ ins Gewicht fiel – eine positive Überraschung!

Ultental, Berggasthof Knödlmoidl 2013 / 2018

00_ultental
Extras:
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Von der Hansi Hinterseer Musik, die aus den Außenboxen des Ausflugslokals in einer Dauerschleife dröhnt, darf man sich nicht abschrecken lassen – am Ende des Ultantals wird einer der besten Strudel serviert. Ein sehr hoher Apfelanteil kommt äußerst schmackhaft in einem Hauch von Teig daher. Dazu ist die Größe der Portion äußerst respektabel. Im Jahr 2013 nochmals verbessert! Update 2018: Weiterhin Oberklasse.

Stilfser Joch

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 4,00 € (2013)00_stelvio
Extras: Wasser 0,5ltr + Apfelsaft 0,2ltr anstatt Schorle
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Überraschung – das obere der beiden linken Lokale hat eine nicht-blinde Bedienung. Die Preise sind zudem auch vertretbar und der etwas trockene Teig wird mit viel gesüßter Sprühsahne geschickt kaschiert.

Salten, Berggasthof St. Ulrich

Preis (Strudel/Schorle): 2,60 € / 3,40 € (2013)
Extras:
Temperatur: warm
Urteil: +++
Kommentar: Der Möltener Strudel besticht durch einen sehr leckereren dünnen Teigmantel und eine äußerst fruchtige Apfelfüllung mit leichtem Zimtaroma. Dazu kommen freundlicher Service und eine sehr idyllische Lage. Der klare Favorit des Racing Teams.

Monte Bondone aus Aldeno

Preis (Strudel/Schorle): 3,20€ /
3,00 € (2013)
00_bondone
Extras: Rollentrainer verfügbar, Erdbeersirup und Kakao als Deko
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Aus Aldeno kommend, oben auf dem Plateau vor der Kreuzung links gibt es den am schönsten angerichteten Strudel des Jahres 2013. Neben Sahne mit Mandelsplittern, Erdbeersirup und Kakaostaub weiß aber auch der Strudel selbst zu überzeugen.

Monte Bondone aus Trento

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2€ (2013)
00_bondone2
Extras: optional Sahne, Erdbeersirup
Temperatur: kalt
Urteil: +
In Viote am ersten großes Haus rechts wird auf einer großen Terrasse dieser ordentliche Blätterteigstrudel serviert. Der lokal anscheinend übliche Erdbeersirup darf natürlich auch nicht fehlen!

Passo Manghen

Preis (Strudel/Schorle): 3,20€ /
3,00 € (2013)
00_manghen
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Aufgrund des extrem harten Anstiegs (Nordanfahrt) war leider keine objektive Beschreibung möglich.

Ritten bei Bozen

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2€ (2013)
00_ritten
Extras: frische Erdbeeren
Temperatur: kalt
Urteil: +
Direkt am Kreisel in Klobenstein gibt es in der Rittnerstube einen sehr ordentlichen Mürbeteigstrude. Der recht süße Strudel wird mit den fruchtigen Erdbeeren gut abgerundet.

Plätzwiesen

Preis (Strudel/Schorle): 3,20€ /
3,00 € (2012)
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
In der ersten Hütte auf den Plätzwiesen ist das Preisniveau recht günstig, der Strudel aus Mürbeteig mit gutem Apfelanteil, ansonsten unauffällig im Geschmack.

Neves Stausee

Preis (Strudel/Schorle): 3,50€ /
2,0€ (2012)
Extras: optional Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: +
Für die abgelegene Lage am Nevesstausee sehr günstige Preise. Selbstgemachter Apfelsaft. Portion gut, ansonsten durchschnittlicher Strudel.

Gampenpass,

Preis (Strudel/Schorle): 3,60 € / 2,40 € (2011)
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Großzügige Portion und schneller Service. Leider wohl kein hausgemachter Strudel.

Timmelsjoch

Preis (Strudel/Schorle):
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Im recht kleinen Gastraum kann es unter Umständen eine Weile dauern, bis man einen Sitzplatz findet, aber das Warten lohnt sich. Zu (vor allem unter Berücksichtigung der Höhe) humanen Preisen wird ein guter österreichischer Strudel serviert.

Lana, Untermösslhof

Preis (Strudel/Schorle): 2,90 € / 3,00€ (2011)
Extras: Vanillesoße / Vanilleeis
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Der Apfelstrudel gehört zwar nicht zu den absoluten Highlights im Untermösslhof. Dennoch kann die fruchtige Füllung mit viel Apfelanteil, Rosinen und einem Hauch von Zimt punkten. Der Service hatte leider den Strudel anstelle des bestellten Vanilleeises mit Vanillesoße geliefert. Als Ausgleich gab es aber einen Willi aufs Haus. Abzüge gibt es für die recht bescheidene Portionsgröße. 2012 schnitt der Strudel besser ab.

Mendelpass

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 4,00 €
Extras: Vanillesoße optional
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Ein Strudel der 2011 vorallem durch eine schiere größe zu beeindrucken weiß. Die Konsistenz der Soße geht in die Richtung Vanillepudding, was aber nicht als Kritik zu verstehen ist. 2013 präsentiert sich der Strudel deutlich lockerer und ohne Soße.

Würzjoch

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 3,40€ (2011)
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: +++(2011)/++(2012)
Kommentar: Allein die Atmosphäre in der großen Hütte am Würzjoch lohnt den Aufstieg. Der Strudel kommt in selbstgemachtem Blätterteig daher und gehört zu den absoluten Topstrudeln Südtirols. Kenner haben bereits im Jahre 2010 herausfinden dürfen, dass auch die Strudelvariante im Mürbeteig einiges kann! 2012 lies der Strudel leider etwas nach.

Stallersattel

Preis (Strudel/Schorle): 3,00 € / 3,00€ (2011)
Extras:
Temperatur: kalt
Urteil: +
Kommentar: Kalter Strudel, warme Schorle – verkehrte Welt am Staller Sattel. Der Strudel macht satt, was aber vor allem auf den sehr hohen Teiganteil zurück zu führen ist.

Sellajoch

Preis (Strudel/Schorle): 4,00 € / 3,50€ (2011)
Extras: Vanillesoße
Temperatur: warm
Urteil: ++
Kommentar: Dafür, dass man sich auf rein italienischem Boden befindet, ist der Strudel weltklasse. Doch auch ohne diesen geografischen Bonus gehört er zu den besseren Strudeln im Test. Die Portion ist reichhaltig und die sehr süße Soße konnte zumindest einige der Teammitglieder schwer begeistern.

Kiener Alm

Preis (Strudel/Schorle): 2,40 € / 3,40€ (2011)
Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Für 20 Cent Aufpreis bekommt man (wie auf dem Bild zu sehen) reichlich Sprühsahne. Ausschlaggebend für die gute Note ist vor allem der knusprige Teig, der eine sehr fruchtige Füllung umhüllt. Über die Portionsgröße kann man auch nur Positives verlieren!

Plätzwiesen , Hotel Hohe Gaisl

Preis (Strudel/Schorle): 3,50 € / 3,00€ (2011)
Extras: Sahne
Temperatur: kalt
Urteil: ++
Kommentar: Einer der wenigen Mürbeteig Strudel. An Geschmack und Größe gibt es beim besten Willen nichts auszusetzen. Wirklich herausgetochen hat der Strudel in der Hohen Gaisl aber auch nicht.

Winterpokal 15/16

Einige große Änderungen, wenn auch nicht sportlicher Natur, gibt es zum Start des neuen Winterpokals zu vermelden. Katie und ich haben dem Odenwald schweren Herzens den Rücken gekehrt und wohnen nun in einem Vorort von Paris. Dort ist in Sachen Rennrad einiges los auf den Straßen, als einziges Manko bleibt, dass der längste Anstieg weit und breit nur 120 Höhenmeter überwindet. Daniel ist zur Zeit beruflich sehr viel in Deutschland unterwegs; Stefan und Steffen konzentrieren sich aufs Studium (das stimmt doch, oder? :D) sodass – der aufmerksame Leser ahnt es schon – der Winterpokal dieses Jahr noch deutlicher als sonst vom Bergfloh angeführt wird. Wie sich der Rest im neuen beruflichen Umfeld schlägt, kann man wie immer hier verfolgen:

winterpokal

Natürlich wird das DGD Racing Team auch 2016 bei diversen Events dabei sein und sich in den üblichen Trainingslagern vorbereiten. Auf gehts!

Rad am Ring 2015: DGD Racing Team startet im Zeitfahren

Um sich vor dem geplanten Jedermannrennen über 150 km am Samstag noch einmal mit der Nordschleife vertraut zu machen, hatten Daniel und Moritz auch für das 22km-Zeitfahren am Freitag Abend gemeldet. Angesichts der Orkanwarnung (und dem der Ankündigung folgenden Orkan, der letztlich für eine Absage des Jedermannrennens sorgen sollte), wurde der Schlachtplan während der Anreise aber kurzerhand über den Haufen geworfen und so hieß es nun: „All in“ im Zeitfahren.

Noch in der Startaufstellung begannen beide Fahrer am selbst gesetzten Ziel klar unter die ersten 20 zu fahren, zu zweifeln. Da das eigene Niveau bei der Anmeldung natürlich als „superschnell“ angegeben wurde (zur Auswahl standen auch die erniedrigenden „schnell“ und „sehr schnell“) befand man sich in einer Startgruppe voller Zeitfahrspezialisten mit voller Zeitfahrausrüstung. Lediglich die Racing Team Fahrer glänzten mit klassischem Bergrennrad ohne ein einziges auf Aerodynamik optimiertes Teil und genossen ihre Underdog-Rolle sichtlich.

  • sportograf-67096214
  • sportograf-67096216
  • sportograf-67096217
  • sportograf-67097140
  • sportograf-67097144
  • sportograf-67097145
  • sportograf-67096904
  • sportograf-67096909
  • sportograf-67096910
  • sportograf-67097310
  • sportograf-67097314
  • sportograf-67096508
  • sportograf-67096511
  • sportograf-67096510
  • sportograf-67096520
  • sportograf-67096526
  • sportograf-67096528

Moritz ging mit der Startnummer 752 ins Rennen, 20 Sekunden vor Daniel und 20 weiteren Sekunden vor dem österreichischen „Drückerkönig“ Helmut Pitzl, der schon in der Startaufstellung als Favorit ausgemacht worden war. Letzterer flog an Daniel schon nach knappen 3 Minuten Rennzeit vorbei. Mit Moritz, der eine sehr gute Abfahrt erwischte und am tiefsten Punkt der Strecke bereits 36 Sekunden auf Daniel rausgeholt hatte, tat sich der Zeitfahrspezialist schwerer, bevor er im ersten Flachstück Richtung hohe Acht dann doch mit g’fiehlter Lichtg’schwindikoit davon zog. Bergauf teilten sich dann beide DGD Fahrer ihre Kräfte sehr gut ein, denn wer die Nordschleife kennt, der weiß, wie viel Zeit man nach der hohen Acht noch einbüßen/herausholen kann und das sollte sich auszahlen. Auf den Flachstücken und Gegenhängen konnten noch einige, stets in ihrer Aeroposition verharrenden vorher gestarteten Konkurrenten im für ein Zeitfahren natürlich optimalen Wiegetritt abkassiert werden.
Trotz harter Konkurrenz mit überlegenem Material konnten alle Ziele erreicht werden: Mit einer Zeit von 37:16 (35,1er Schnitt) reichte es für Moritz für Platz 15 und Daniel lag mit einer 38:15 (34,2er Schnitt) am Ende auf Platz 20.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass Helmut Pitzl mit einer riesen Zeit von 34:00 zwar der mit Abstand beste Jedermann im Teilnehmerfeld war, sich aber von zwei Profis vom Team Vorarlberg geschlagen geben musste, von denen einer 2011 im Zusammenhang mit einer internationalen Dopingaffäre von seinem damaligen Team suspendiert wurde. Die Frage, ob man solche Zugpferde unbedingt braucht, stellen wir einfach mal in den Raum…

Trainingslager Südtirol 2015: Expedizione Passo Cimirlo

Nach dem Ruhetag mit lockeren Rollen und den See und Essen auf Sterne-Niveau im Castel Pergine ging es heute zum letzten Mal aufs Rad. Ob des schwülen Wetters und vielen in den Wolken verschwundenen Gipfeln wurde die für heute geplante Tour spontan auf 37km verkürzt. Drei Tage vor dem Gran Fondo war dies sicherlich keine dumme Idee. Damit das alles nicht zu langweilig wird, startete das Racing Team Duo eine Expedition mit dem Ziel, Pergine über den Passo Cimirlo direkt mit den am Trienter Osthang gelegenen Gemeinden zu verbinden. Nach nur zwei kurzen Abstechern in plötzlich endende größere Straßen befand man sich „on track“ – bei über 15% und richtigem Pave in freudiger Abwechslung mit feinem Schotter.
IMG_4554
Daran, dass man trotzdem richtig war bestand aufgrund der vielen nützlichen Schilder und Verkehrsleitpfosten natürlich zu keinem Zeitpunkt Zweifel.
IMG_4555
Am höchsten Punkt auf 710m ü.n.N. wurde dann zum ersten Mal vor schlechtem Belag gewarnt, tatsächlich konnte die Abfahrt nach Trento aber auf klassischem F1 Belag unter die Räder genommen werden.

Der zweite Teil der Tour führte dann über einen flachen, knapp 7km langen Anstieg mit 380Hm zurück nach Calceranica. Ganz nach Trainingsbibel wurde dort eine Steigerungsfahrt mit niedriger Frequenz und viel Druck gefahren, wobei heute nur Daniel auf sein ganzes Leistungspotential zugreifen konnte und den Sprint klar für sich entscheiden konnte.

Trainingslager Südtirol 2015: Viaggio in Dolomiti

Für den letzten Tag der ersten Trainingslagerwoche in Lana hatten sich Daniel und Moritz noch ein besonderes Schmankerl aufgehoben. Zunächst konnten auf bekannter Straße nach Bozen die Beine von den Strapazen der Vortage frei gefahren werden. Nach nicht ganz optimaler Streckenführung durch Bozen knickte die Strecke in Richtung Norden ins Eisacktal ab; zunächst flach entlang eines gut ausgebauten Radwegs.

Die Höchstschwierigkeit des Tages wartete dann in Blumau mit dem „legendären“ Obergummer: Ein wahres Serpentinenfestival auf den ersten 5km bei durchschnittlich 10,5% und auch im zweiten Teil flacht der Anstieg in nun weitläufigerem Gelände nur wenig ab. Beide Fahrer fuhren von Anfang an ihren eigenen Rhythmus, was teilweise auch Moritz‘ Dummheit geschuldet war, auf den ersten Metern statt wie geplant im zweiten noch im dritten Gang zu kurbeln. Die ziemlich genau 1000 Höhenmeter bewältigten beide Fahrer in unter 50 Minuten – die bisher beste Steigleistung im Trainingslager 🙂
IMG_4523Nach kurzer und günstiger Apfelstrudelpause im Gasthof Lärchenwald folgte nach kurzer Abfahrt direkt der Karerpass. Uneinigkeit herrschte über die Anzahl der Höhenmeter zwischen Karerpass und Nigerpass. Natürlich stimmten die Werte des alten 705er Garmins und das großartige 810er Modell hatte sich wieder getäuscht. Sei’s drum – damit dass der Nigerpass letztlich eher ungewöhnlich von oben erreicht wurde, hat keinen der beiden gestört. Dort wurde schnell noch der Eintracht-Sticker vom Passschild entfernt und nach langer, teilweise sehr steiler (20%) Abfahrt fand sich das Racing Team Duo wieder in Blumau.IMG_4527Durch Bozen wurde diesmal äußerst schnell und architektonisch höchst spektakulär auf dem Eisacktal-Radweg geheizt; nur ein Ampelstopp war notwendig. Auf dem Etschtal-Autobahn-Radweg wurde bei konstant über 40km/h noch der Schnitt nach oben getrieben – wer nach über 100km und 2300 Höhenmetern noch so viel hat, kann auch viel geben 🙂