Trainingslager Mallorca 2025 – Einrollen

Die üblichen Verdächtigten aus dem Vorjahr (mit ein paar Ausnahmen) kamen mit dem frühen Flug aus Frankfurt rechtzeitig zum Hotelfrühstück an. Das Wetter war sehr sonnig, und in ebendieser war es auch schön warm – perfekte Aussichten. Die Abfahrtszeit von 14:00 für die Einrollrunde wurde bereits frühzeitig verschoben – Sebastians Bustransfer war etwas zäher als der Gruppenbus vom Team Odenwald. Es konnte noch eingekauft werden und ein paar Mittagssnacks verdrückt werden, bis es dann kurz vor 15:00 Uhr losging.

Die Einrollrunde wurde im Vergleich zu den letzten Jahren abgeändert und führte nach Sa Pobla auf diversen Gartenwegen. In Sa Pobla zogen sich ein paar Wolken zu, aber bis auf Schatten wurde nichts gespendet. In Alcudia wurde das Tagesziel, ein von Moritz favorisiertes französisches Café sogar StVO konform angefahren (beim Rückweg musste aber ein kleiner Kompromiss an der Kreuzung gewählt werden). Nach der Stärkung ging es dann in Richtung Sauna und der Anreisetag war komplett. Morgen reisen noch 3 weitere Teilnehmer an, z.T. aus terminlichen/finanziellen Beweggründen – Florian war hingegen schon Freitagabend vor Ort. Stravalink

Bilder Alpe Adria Radreise

Riderman 2024 – Sportograf

Riderman 2024 – Sonnensamstag

Endlich gab es mal lupenreines Sonnenwetter beim Riderman. Moritz und Daniel durften in A starten, Heiko verpasste den Block um wenige Sekunden und stand vorne in B. Es wurde sich vorm Start sogar in den Schatten gestellt, um etwas Kühlung zu bekommen. Heiko konnte bereits in der Ortsdurchfahrt bis zum ersten Anstieg auf die Hirschhalde viele Plätze gut machen, sodass alle drei Fahrer nah am Führungsfahrzeug positioniert waren. Danach ging vorne die Post ab, es war Seitenwind und Einerreihe angesagt. Heiko und Daniel hatten eine Lücke vor sich, die erst geschlossen wurde, aber es wurde einfach zu hart gefahren. Moritz konnte länger an der Spitze bleiben, am ersten Anstieg musste er dem sehr hohen Anfangstempo Tribut zollen und die ersten 40 Fahrer ziehen lassen. Aufgrund von Unwettern gab es ein neues Streckenlayout mit einer 30 km Runde, die zweimal gefahren wurde, mit einem neuen Steilstück zum Waterberg – aber ohne langen Anstieg. Auf der Runde gab es gute Verpflegungsmöglichkeiten, das Wasser konnte gut zum Kühlen verwendet werden. Nach dem ersten steilen Anstieg, den Daniel recht weit vorne bestritt, fand sich die Gruppe wieder zusammen. Im nachfolgenden Ort entstand durch Zufall eine Lücke zwischen 5 Fahren und dem Rest der Gruppe – Heiko gehörte zu den Fahrern, Daniel war gerade weiter hinten positioniert. Weil die Gruppe gar nicht zusammenarbeitete, beschloss Daniel im Sinne der Teamtaktik die Führungsarbeit zu stören, damit Heikos Gruppe durchkommt. Moritz musste sich aufgrund einer kleinen Fehlnavigation (es standen Schilder in 2 Richtungen) wieder an seine prominent besetzte Gruppe (Tobi von RTF und Lukas Löer) herankämpfen. Als er dann eine Führung nur halbherzig fuhr, wurde er vom Scyence Coach direkt angemeckert – dieser sollte jedoch das Tragen einer Goldkette in Kombination von GoPro und Supertuck überdenken 😉
Bei Daniels Gruppe war die Motivation schnell zu fahren erstmal weg, zum Teil konnte vorne mit 180W pedaliert werden. Alle sinnvollen Attacken fuhr Daniel zu, ohne natürlich selbst weiterzumachen. Heikos Gruppe konnte zwar nicht belgisch kreiseln, aber alle Fahrer waren bereit mitzuarbeiten, sodass er 2 Minuten vor Daniels Gruppe das Ziel erreichte, seine Gruppe hatte Platz 74ff. Moritz versuchte gegen Ende das Tempo anzuziehen, und konnte seine Gruppe ebenfalls gut halten – Gruppe um Platz 41 war das Top-Ergebnis. Daniel hatte noch ein paar Körner übrig und machte es den Fahrern an den letzten kürzeren Anstiegen immer schwer, sodass immerhin ein paar Leute noch abgeplatzt sind – Gruppe ab Platz 86ff. Aufgrund zahlreicher Fehlnavigationen hat sich die Kartenansicht mit Track wieder bewährt. Alle drei Fahrer des DGD Racing Teams konnten in die Top 100 fahren, eine sehr starke Teamleistung.
In der Therme wurden diesmal bis auf die Watch keine Wertsachen mitgenommen und die Muskeln für den Sonntag aufgepäppelt. Strava und Rennverlauf auf Flyby

Riderman 2024 – Prolog

Dieses Jahr waren wieder drei Fahrer am Start, mit 2 Autos und vier Rädern. Daniel nutzte seine streberhaft frühe Abfahrt, um vor Ort nochmal einen Material- und Streckencheck zu absolvieren und die Startunterlagen (mit sehr guten Goodies) abzuholen. Aufgrund der recht knappen Startslots konnten sich Daniel und Heiko die Rolle zum Aufwärmen teilen, Moritz wich auf onroad Warm-up aus. Die Sonne schien ordentlich auf die Terrasse, sodass bereits vor dem Prolog viel Schweiß floss. Der Wind war human (leichter Rückwind auf dem Hinweg), es war alles angerichtet für persönliche Bestzeiten. Heiko fuhr als erster los, wurde von keinem Fahrer überholt und war sogar darauf bedacht bei seinen Manövern nebendran, statt illegal im Windschatten zu bleiben. Auf der leichten ersten Abfahrt musste dann mit 50/11er viel Trittfrequenz investiert werden, um den Speed mitzunehmen. Daniel und Moritz starteten knapper hintereinander, sodass sich de facto alle 3 Fahrer (Heiko machte dort Fotos) sich an der Hirschhalde trafen. Moritz konnte ebenfalls sich gut pacen, mit dem gewohnten Rennrad konnte mit mehr Watt am Pedal gut 20s am Anstieg gutmachen auf Daniels Zeitfahrmaschine. Ebendieser war deutlich mehr in der Aeroposition (Blick nach unten), und es konnten einige Fahrer kassiert werden. Moritz versuchte nach dem Anstieg an einem Top-5 Fahrer dranzubleiben, trotz 460W ging das aber nicht auf. Alle drei Fahrer waren auf dem Rückweg noch mit genug Reserven ausgestattet, sodass im Ziel bei allen persönliche Bestzeiten am Start waren. Wie prognostiziert ging es eng zu, nicht mal 1 Minute trennten die 3 Fahrer – wie von Daniel vermutet konnte Moritz seine Zeitfahrqualitäten mit 22:48 (P63) gut auf die Straße bringen, Daniel kam endlich auf einen 40+ Schnitt mit 23:18 (P91) und Heikos neues Cube zusammen mit guter Form sorgte auch für eine Sub 24er Zeit mit 23:35 (P116). Ergebnisse