Rund um Köln 2018

Wie im Vorjahr fuhren Daniel und Sebastians in Ibis City, Samstags schon zum Startunterlagen abholen und Samstags zum Carboloading zur Osteria. Über Nacht gab es noch Gewitter sodass gerade im Wald noch nasse Straßen zu erwarten waren. Das Wetter war bewölkt und es waren 21-25 Grad (Start 9:30). Fast eine Stunde vor dem Start wurden die Räder im A-Block recht weit vorne platziert, dann hab es reichhaltige Nussecken zum Frühstück. Das gesamte Team Strassacker befand sich hinter den beiden Fahrern des DGD Racing Teams – vor dem Start. Kurz nach dem Start hatte Daniel eins der türkisen Hinterräder, als nach ca. 800m von rechts ein Sturz fast das gesamte Feld stoppte. Daniel und Sebastian mussten mit kalten Beinen wieder auf knapp 50km/h hochbeschleunigen, da gingen die Beine schnell übers Limit, sodass einige Fahrer vorbeifahren konnten. Die anfänglichen 10km waren dann weiterhin sehr hektisch, von hinten überholten immer mehr Leute, die natürlich auch nicht ganz noch vorne wollten. Erst am Anstieg, bei dem dann finnische Dampfsauna Feeling aufkam, sortierte sich das Feld. Die Top GCC Fahrer lösten sich, viele Fahrer die sich mühsam vorbearbeitet hatten, standen förmlich im Weg, und es bildete sich eine ca. 70 Personen große Gruppe in der Daniel meist im hinteren Drittel fuhr.
Sebastian verpasste irgendwo davor den Anschluss und fuhr in der dritten Gruppen des Startblocks A. Dort hatte sich erstaunlicherweise André von der RSG Citybike aus Block B (Start +1Minute) hingearbeitet. Auf der einzigen wirklichen nassen Abfahrt wurde von den Fahrern nichts riskiert, insgesamt lief die Gruppe relativ gut. Daniel konnte an den kurzen Anstiegen zwar ein paar Positionen gut machen, aber keine entscheidenden Attacken lancieren, die Beine waren dafür nicht da. Sebastian konnte (dank hohem Puls) das Tempo seiner Gruppe problemlos mitgehen, bis bei Kilometer 78 ein Sturz direkt vor ihm die Gruppe spaltete, er landete und blieb im hinteren Teil – dafür aber unverletzt. In Daniels Gruppe wurde an den letzten Anstiegen hart gefahren, sodass sich das Feld reduzierte. Beim letzten Anstieg konnte sich eine 10er Gruppe vor dem Feld absetzen. Daniel hatte noch Körner übrig und fuhr dreimal ganz vorne um die Ausreißer noch einzuholen. Leider waren nur 4-6 andere von dem Plan überzeugt, zum Teil wurde wohl aus taktischen Gründen auch keine Führungsarbeit geleistet. Einer der anderen Fahrer, der auch vorne gute Arbeit leistete war nach dem Rennen sehr erbost ob der geringen Beteiligung: "Die Leute sollten nicht in Block A starten sondern in Block Y – so kann man doch nicht fahren". Als klar war, dass nichts mehr passiert, fuhr Daniel am Ende der Gruppe ins Ziel um keinen Sturz bei etwaigen Zielsprints zu riskieren. Der Kopf Daniels Gruppe wurde 85ster, Daniel holte Platzierung 133, mit einem 39,5er Schnitt und war ob der Leistung auch zufrieden. Dies galt auch für Sebastian, der 11 Minuten später im Ziel (aber früher am Treffpunkt, weil Daniel noch André traf) war und mit einem 37,4er Schnitt eine sehr gute Leistung mit Platz 277 ablieferte.

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