Trainingslager Mallorca 2018 – Einrollen

Dieses Jahr ist das Trainingslager Mallorca mit allen aktiven Fahrern des DGD Racing Teams bestückt. Der Bergfloh, a.k.a. "Teamoligarch" und Heidrun die sich erstmalig auch eine Woche ein Rad leiht sind ebenfalls am Start, dazu kommt Philippe, ein Schulkumpel von Daniel und Steffen. Die Anreise war durchaus international, Frankfurt, München, Zürich, Paris waren die Abflugorte. Auch die Uhrzeiten varierten von 4:45 (F), 5:50 (M), bis zu humanen 9:30 (P) und sehr gemütlichen 13:30 (Z) war alles dabei. Sebastian hatte bereits vor dem Boarding mit eine kleinen Taschenmesser (nach der Security) seinen Kindle zerlegt, da dieser sich durch mehrere Resetversuche nicht zum Ändern des Bildschirms bewegen konnte – leider erfolglos. Da er in Palma auf Moritz > 3 Std. warten musste, war dies schon ein Beeinträchtigung des Entertainements. Als Moritz dann ebenfalls vor Ort war, ging es um den Trottel-des-Tages-Award. Sebastians abgeschlossener Radkoffer ohne vorhandene Schlüssel machte diesen jedoch zur Formsache.

Gegen 15.00 Uhr fuhren die Fahrer zu siebt auf eine klassische Einrollrunte nach Muro. Die Sonne strahlte, aber der Wind war sehr bögig und stürmisch, was jedoch am Ende ein Sprintfinale eingeleitet vom Bergfloh ermöglichte (Rückwind auf dem Stück ist selten). Nach dem San-Miguel-Sauna Gang kam dann auch Steffen an, pünktlich zum Buffet.

Eckdaten: 38km, 5 Winterpokalpunkte.

Vom Winterpokal ins Trainingslager

Zugegebenermaßen gab ebendiese Überschrift schon mal. Die Blog-Leser der ersten Stunde werden vermutlich verständnisvoll nicken und dann aus den angestaubten Hinterkammern ihres Gedächtnisses den 24. März 2012 herauskramen. Aber sie trifft nun mal genau auf das zu, was an diesem Osterwochenende ansteht: Die letzten beiden Tage des Winterpokals werden vom DGD Racing Team bereits auf Mallorca verbacht.

Zeit kurz inne zu halten und den diesjährigen Winterpokal revue passieren zu lassen. Daniel, Moritz und Katie folgten dem Rat von Sebastian und trainierten auf der heimischen Rolle mit den Sufferfest-Videos. Das heißt: hochintensive Einheiten mit unglaublich motivierendem Bildmaterial. Dass dies zu Lasten der Winterpokal-Gesamtpunktzahl gehen würde war klar, aber letztlich zählt die Performance im Frühjahr und Sommer auf der Straße. (Sogar für den Bergfloh?). Während Katie und Moritz zumindest einmal pro Woche eine längere, klassische Grundlageneinheit auf der Rolle absolvierten (mindestens 12 Punkte), ließ Daniel das ganz sein, war dafür aber so oft Langlaufen, dass er in dieser seperaten Wertung derzeit auf Platz 66 liegt. Steffen fiel vor allem durch große Sprüche in den ersten Wochen auf. Zu guter letzt spulte natürlich der Rollenkaiser Bergfloh wie ein Uhrwerk seine EInheiten ab und peppte sein Programm durch Spinning-Einheiten auf, deren Übungsleiter ihn oft sehr und manchmal gar nicht zufrieden stellten. (Siehe auch der legendäre Strava-Eintrag "Spinning bei Erika-Ersatz Daria (schlecht)" :D).

Das Gesamtergebnis wirkt so dann doch sehr vorhersehbar, aber eine Veränderung zu den Vorjahren gab es dann doch: Katies eiserner Willen bei jedem Wetter mit dem Klapprad zur Arbeit zu fahren wurde mit 2-3 Punkten täglich belohnt, die ihr erstmals den Silberplatz einbrachten mit persönlichem Rekord von 609 Punkte. Der Abstand zum klaren Sieger Bergfloh (869 Punkte) ist gewaltig, der Abstand zu Moritz auf dem Bronzeplatz, der gegenüber den Vorjahren wieder klar zulegen konnte (565 Punkte), ist gering. Direkt neben dem Podium platziert sich der Teamchef (296), knapp vor Steffen (210).