Riderman 2016: Königsetappe

Bei wolkenfreiem Himmel und sehr humaner Startzeit gingen die beiden Fahrer des DGD Racing Teams an der Etappenstart. Der Plan war, mit den mitgereisten Fahrern von Rough Cycling Stephan Kehr, Jurj Pfeiffer, Jonas Voges zusammen zu bleiben. Bei Rennkilometer 4 gab es auf der breiten Bundesstraße ohne ersichtlichen Grund den ersten Sturz, bei dem Jurj ins Feld ausweichen musste. Sein Ersatzlaufrad hatte jedoch einen Höhenschlag und, wie er erst nach dem Rennen feststellte, war ein Schaltzug gerissen. Am zweiten kleinen Anstieg machten Daniel und Stephan mit vollem Karacho zahlreiche Plätze gut. Sebastian und Jonas folgten mit knappem Abstand. Sebastian hatte dort eine kleine Lücke und musste abreißen lassen. Auf der Abfahrt verlor Daniel dann das Hinterrad von Stephan und es bildete sich erst beim ersten Hauptanstieg eine Gruppe. Dort fuhr Jonas dann eine Lücke zur Gruppe. Daniel musste seinen Puls etwas runter bringen und fuhr mit der Gruppe nach oben, um Jonas dann wieder einzusammeln. Die beiden machten in der Gruppe die Pace am Anstieg; auf dem Dach der Etappe einem idyllischen Waldweg konnte Daniel vor Jonas die lokale Bergwertung mit einem sinnlosen Sprint gewinnen. Auf der Strecke gab es genügend Getränkeverpflegung, sodass die spätsommerlichen Temperaturen gut bewältigt werden konnten. Sebastian musste wegen Krämpfen bei Kilometer 55 eine weitere Gruppe ziehen lassen und quälte sich ins Ziel. Die finalen Kilometer wurden über winklige Feldwege geführt. Jonas fuhr dort die dritte des Frauenrennens an die zweite, die allerdings einen Helfer hatte, heran. Daniel hatte darauf keine Lust und fuhr erst am vorletzten Anstieg nach vorne, um eine Attacke anzutäuschen. Lediglich die Schlussrampe 5km vor dem Ziel brachte Daniel ans Limit. Auf der Schlussabfahrt folgte Daniel dem Darmstädter Flo Göldenitz, der als Abfahrtsspezialist bekannt ist. Daniel kam in der gleichen Gruppe wie Jonas und Flo an, und überholte im Rennverlauf sogar Stephan, der Krämpfe hatte. Eckdaten: 110km, 1550Hm 36er Schnitt und Platz 131. Sebastian konnte trotz Krämpfen einen 34er Schnitt und einen 238. Platz von 650 Startern erreichen. Morgen werden die Beine nicht mehr so gut sein. Besonders der Teamchef war rundum zufrieden mit der gebotenen Leistung.

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