Der Chef geht fremd

Dieses Wochenende hatte ich die Möglichkeit ein Rennrad zu fahren. Ursächlich war eine etwas obskure Debatte im Forum des Fahrradvereins. Eines der Mitglieder meinte, ich dürfe bei ihm in der Gruppe nicht mit Scheibenbremsen fahren. Ein netter Kollege, den ich noch vom Trainingscamp kannte bot mir daher an, sein Winterrennrad zu leihen. Nicht besonderes aber eben ein Rennrad, und endlich bot sich mir die Möglichkeit meine wöchentlichen Leistungen im Training einzuordnen. Auf meiner „Hausstrecke“ stellte ich bereits fest, dass man gut und gerne 10-15% schneller im Flachen ist. Am Berg ist der Vorteil allerdings nicht mehr so groß. Hier sieht man ganz gut, warum man deutlich besser im Wind liegt:

Die Fahrt am Sonntag, die wieder in der etwas bergigeren Gegend nördlich von Ängelholm stattfand gab dann weitere Aufschlüsse. Aufgrund eines Rennens am Vortag waren nur sieben Leute am Start. Das Fahren im Flachen vorne im Wind bei 35-37km/h macht fast keine Mühe, mit dem MTB kann es sein, dass man trotz Windschatten am Kämpfen ist. An der Bergen wurden alle anderen deklassiert, nur am ersten Berg hat überhaupt jemand versucht zu attackieren 🙂 Allerdings war gegen Ende der niedrigste Gang einen Ticken zu hoch, für „richtige“ Berge muss man auf jeden Fall eine andere Übersetzung montieren. Eckdaten der Tour: 90km, 1200Hm, eine Kaffeepause, 28,6 km/h im Schnitt.

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