Voller Einsatz für Rad am Ring

Heute waren wohl die bis dato härtesten äußeren Bedingungen in Lund. Nach einem normalen Wintertag deutscher Natur, Schnee bei +1 Grad gab es heute stramme -5 Grad und reichhaltig Wind. Die Hälfte meiner Trainingsrunde besteht aus einer kleinen Landstraße und diese war fast vollständig bedeckt von gefrorenem Schneematsch, im Volksmund auch Glatteis genannt. Die Konzentration ging schlagartig weg vom Puls hinzu dem Willen keine unbedachten Bewegungen zu vollziehen. Dennoch gab es wie durch ein Wunder keinen Sturz. Somit konnte heute hauptsächlich die Psyche und Körperbeherrschung trainiert werden, immerhin. Das Material wurde ebenfalls nicht geschont:

Kleine Runde in Schweden

Das ist meine kleine Haus und Hoftrainingsstrecke. Bei den winterlichen Temperaturen gehen leider länge Ausfahrten nicht. Aufgrund von Schnee und den Stollenreifen sowie der Kälte wird die Fahrzeit jedoch „künstlich“ auf bis zu 1:25 angehoben. Gefahren wird die Strecke von mir zweimal wöchentlich und es wird fast ausschließlich im Ausdauerbereich (bei mir 150-160 Schläge) trainiert.
Gefahren im Urzeigersinn ist der erste Teil bis Södra Sandy ein fast schnurgerader Fahrradweg abseits von Straßen. Dann geht es etwas ins hügelige, auf eine selten befahrene Straße nach Torna Hällestad. Man durchquert ein Militärübungsgelände und fährt mitten durch eine Kuhweide. Zurück geht es nach Dalby auf einer größeren Straße die leicht bergab geht. Der Radweg von Dalby nach Lund ist kerzengerade und nicht bewaldet. In die andere Richtung ist dieser Abschnitt teilweise eine Qual, da wir hier fast immer strammen Ostwind haben. In Lund geht es etwas verwinkelt wieder zurück zur Wohnung.
Daten: Je nach Variante 33-35km, Höhenmeter: ca. 200m, Zeit: kann man im Sommer in <1:05h fahren.


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Trainingsrunde in Schweden (GPX)

Trainingsrunde in Schweden (KML)

neue LEDs von www.leds.de Lumitronix

Kurze News aus der Technik und Sponsoren Abteilung

Der Mensch ist ein Gewöhnungstier – man gewöhnt sich also auch an 600 Lumen Lichtleistung. Durch einen dummen Zufall, schickte der Team-Chef mir ein Link von einem China-Licht für ca. 100 € , was laut Datenblatt 900 Lumen bei 18 Watt fabriziert. Das konnte ich als Technik-Chef nicht so stehen lassen, und machte mich auf die Suche nach besseren LEDs. Auch sollten die neuen LEDs nicht länger mit maximal Strom betrieben werden, da der Wirkungsgrad dann stark sinkt.

Dank besser passender Ansteuerung (nur 50 % des max. Chip-Strom) und neuer 4-Chip Cree LEDs, erhöhen wir die Lichtleistung von 600 auf 860 Lumen – und das bei 10 Watt an Stelle der alten 12 Watt-LEDs. So haben wir den Wirkungsgrad bei maximal Leistung fast verdoppelt. Bei vollen 860 Lumen heißt das 2.5 Stunden Akkulaufzeit. Was Effizienz angeht – können nun auch sämtliche Kauf-Lampen einpacken.

Der größte Dank geht an den Shop „Lumitronix“ www.leds.de, die in letzter Zeit schon immer durch brillianten Service und großer Auswahl dem Lichtprojekt zum Erfolg verholfen haben. Die benötigten LEDs werden uns zur Verfügung gestellt.

Ich freue mich offizieller Partner von Lumitronix zu sein. Das Logo wird sich zuerst auf der Homepage, später auch auf den Trikots zusehen sein.

Bilder vom Highpower Licht

Unglaublicherweise gibt es bis dato keine Bilder des bereits im Einsatz befindlichen Prototyps. Der zweite Schalter ist fürs stufenlose dimmen, der Haken dient als Hilfe zum Öffnen des Deckels, der nun wesentlich fester an seinem Platz sitzt. Zudem wurde auf der Unterseite eine Gummimatte befestigt, damit der Akkupack keine Chance mehr hat sich zu bewegen. Sowohl die Plexiglasscheibe als auch der Deckel sind mit Teflonband abgedichtet, bei Regen/Schnee hat man also keine Probleme zu befürchten. Gewicht inkl. Akkupack: 653g

Trainingszustand

Bis jetzt noch keine ernsthafte Erkältung dieses Jahr – wenn Ulle nur immer so durch den Winter gekommen wäre…wer weiß, wer weiß. Mein Trainingszustand ist zum jetzigen Zeitpunkt deutlich besser als letztes Jahr und die Motivation für das ätzende Grundlagentraining ist hoch. Dem Teamchef möchte ich noch versichern, dass ich auf dem Rad im Sommer schneller sein werde als beim den Geldtransfers auf sein Konto 😀