Testfahrt SLR

Das Projekt wollte ich schon länger angehen, aber als in Olang eine Schraube des alten Gestühls inzwei brach, wurde Phase zwei eröffnet: ein neuer Sattel musste her. Nach etlichen langwierigen Recherchen stand fest, der Selle Italia SLR TT sollte es sein. Die Aufschrift 135g macht klar, dass es sich hier um ein absolutes Hightechprodukt handelt, kein Vergleich zum Noname Oxygen Speedline. Die 1g/€ Regel konnte auch klar eingehalten werden, satte 110g konnten eingespart werden.

Der Oberfläche ist aus einem Stück Echtleder und sehr glatt. Die Polsterung ist zwar recht hart aber keineswegs unangenehm, durch die sehr gute Formgebung hat man auch gefühlt weniger Widerstand beim in-die-Pedale-Treten. Als Testfahrt des guten SLR wurde eine dreistündige Vorbachelorarbeitabgabe-Tour durch die schöne Natur des Odenwalds durchgeführt. Garmin Daten hier. Beim Nachfahren ist zu beachten: Die Basis der Tour ist eine super Runde die auch von gpsies.com geklaut habe, die Anfahrt nach Bad König wurde selbst geplant, dementsprechend gab es bei Vierstöck auch ein unerwartetes Tragestück einen Steilhang hoch zurück zur Bundesstraße. Ansonsten gab es einige sehr schöne und nicht zu steile Trails, die man ohne GPS oder Ortskenntnis nicht gefunden hätte. Dank des nassen Boden war nach der Tour ein halbes Kilo Wald am Rad:

Die Testfahrt des SLR verlief wie bereits nach der Lektüre des anfänglichen Textes zu erahnen, äußerst positiv.

Schmucker Tour modified

Basierend auf der 30km Schmucker Radlertour habe ich heute meine dritte Offroadtour in Folge gemacht, für 2010 wars das vorerst mit Straßenreifen. Die Tour beginnt exemplarisch in Beerfurth, kurz vorm Ortsausgang Richtung Reichelsheim geht es links einen Schotterweg hoch, der nicht lange rumzickt und zügig/steil nach Vierstöck führt. Dort geht es vorbei an der Abgabestelle für Erdaushub nach links in einen zugewachsenen Forstweg. Dieser macht hin und wieder Anstalten jäh aufzuhören, dennoch geht es immer weiter. Später biegt man in einen ziemlich schlammigen Weg ab, der fast zu einem kleinen Bächlein wird, glücklicherweise kommt gerade rechtzeitig rechts davon ein kleiner Trail sodass man bequem im trocken fahren kann. Hier folgt man dem blauen Kreuz. Vorbei am Morsberg geht es somit in nach Mossautal. Rechterhand biegt man dann ab um danach wieder scharf links zu fahren. Hier folgt man größtenteils der 4, bis man in Hiltersklingen landet. Zwischendurch fährt man fast orientierungslos durch den Wald, aber dank GPS und einiger Reifenspuren kann man sich nicht wirklich verfahren. Die Rundtour umfasst sämtliche Untergründe: Schotter, Asphalt, Lehm, Wurzeln, Schlamm, Waldboden mit Blättern und Wiese. Man hat „Natur pur“, ab und an tolle Aussichten, reichlich Höhenmeter und nicht nur breite Waldwege sondern auch einigermaßen nette (für mich genau richtige) Trails. Nach Hiltersklingen folgt man der 8 und kommt an eine Stelle, an der der Track eine Schleife macht. Diese lohnt sich auf jeden Fall, sollte gegen den Uhrzeigersinn befahren werden. Es gibt einen schönen Trail, der leider auf dem Rückweg in einem „gefällte-Bäume-Friedhof“ endete, sodass ich kurzerhand quer durch den Wald abkürzte und wieder auf den Ausgangsweg (rotes Kreuz) fuhr. Nachdem die Schlaufe wieder geschlossen ist, hat man nach ca. 200m die Möglichkeit rechts abzubiegen und einen recht steilen Singletrail bergan zu fahren (weiße Raute). Man kann (siehe Track) aber einfach weiterfahren und kommt oberhalb von Rohrbach an der Kreisstraße raus. Von dort geht es noch ein wenig durch den Wald, bevor ich dann in Richtung Bockenrod mit einem herrlichen Blick über die Großgemeinde Reichelsheim die Tour beende. (40km, ca. 1100Hm nach Sporttracks)

Frankenstein-Trophy: Letzte Bilder

Nochmal geht ein großes Dankeschön an den Veranstalter des kostenlosen Zeitfahrens. Die Bilder haben schon fast Sportograf Niveau. Titel der

könnte „dokumentierte Qual“ sein.

Grandioses Passfinale am Würzjoch

Das zweiwöchige Höhentrainingslager in Südtirol wurde vom DGD Racing Team standesgemäß beendet. Auf dem Plan stand bei sommerlichen 21 Grad (auf 1100m) das Würzjoch. 15km, davon 2,7km Abfahrt und eine Durchschnittsteigung von 8,5% bei 1054Hm sind die Eckdaten des landschaftlich herrlich eingebetteten Passes. Auf dem ersten Teilanstieg war die Pace verhältnismäßig gutmütig, keiner der beiden Bergspezialisten wollte sein Pulver zu früh verschießen. Am zweiten Teil wurde dann wieder einmal auf Zug gefahren und einige „Radwanderer“ stehen gelassen. Kurz vor Ankunft konnte der Teamchef 19 Sekunden herausfahren, wohl gemerkt nicht per Zielsprint 🙂 In der Gesamtwertung bedeutet dies Gleichstand bis auf die Sekunde genau. Das Fazit der zwei Wochen lautet: wie gut die Beine sind, kann man einfach keinem erzählen. Garmin Daten Daniel, Garmin Daten Moritz,

Der Teamchef schlägt zurück – Kiener Alm

Endlich ging es wieder los, die Mathematiker des DGD Racing Teams fahren einen Pass in normalem aggressiven Tempo. Dieses Mal ging es von Rio di Pusteria hoch zur Kiener Alm (1000 Hm), mit meist moderater Steigung von 8-10%, aber auch die Nähe zu Olang ließ sich nicht ganz verleugnen denn es gab ein Flachstück und ein paar steilere Abschnitte. Bezüglich der besseren Tagesform war Daniel an der Reihe, gleich am Anfang wurde voll auf Attacke gefahren und die Verhältnisse geklärt. Als die „unerwartet gut ausbaute Straße“ ca. 3km vorm Ziel abzweigte, wurde das Feld dann auseinandergefahren, am Ende stand ein Vorsprung von 1:00 auf der Uhr. Die Steigleistung der Passspezialisten lag bei über 1000Hm pro Stunde, das Training zeigt Wirkung. Garmin Daten Daniel, Garmin Daten Moritz,