Heute ging es 9:30 Uhr los, eine Grundlagenrunde mit ca. 140 km stand auf dem Programm direkt hoch in Richtung Fataga. Die Straße war voll mit Rennradlern aller Leistungsklassen, ein Schweizer Frauenteam wurde im „Grundlagentempo“ der Meiers überholt. Zu Beginn war es bewölkt, aber es wurde schnell ordentlich warm. Als dann am ersten Gipfel nach 28 km spontan links abgebogen wurde (statt geraderaus wie auf dem Track), ließ ein unsauberer Kettenblattwechsel von Daniel die selbige abspringen. Dank Wachs eigentlich kein Problem, aber beim nächsten Tritt war aus unklaren Gründen das Schaltwerk an der oberen Kettenstrebe – rien ne va plus. Das Kettenschloss war halb auf und das Schaltwerk verbogen. Die anderen fuhren nach kurzer Rücksprache weiter und die Route wurde von Micha spontan geändert, es ging nach Cruz Tejeda – durch die Kurve an der er vor 2 Jahren verunfallte. Die Abfahrt in Richtung Las Palmas war gut, ab dann folgte eine recht verkehrsreiche, wellige Strecke in Richtung Telde. Die Pace war weiterhin hoch, sodass Heiko ordentlich kämpfen musste – aber auch für Philipp war sicher nicht alles 100% „easy“. Ungefähr eine Stunde lang wurde es noch kühl, die Wolke und die Radgruppe hatten in etwa die gleiche Geschwindigkeit und Richtung – aber es blieb trocken. Stravalink
Daniel versuchte erst einen Bus zu nehmen, die Panne war direkt an einer Haltestelle. Leider gab es keine Radtransportmöglichkeit, es ging in ein nahe gelegenes Ausflugslokal. Dort bestelle die nette Bedienung ein Taxi – Toyota Prius hatte keine Probleme das Rad samt Fahrer zu transportieren. Das Resort „Maspalomas“ gibt es bedauerlicherweise zweimal im Ort, natürlich wurde zum falschen gefahren. Da sich dieses aber näher am Radverleih am Strand Meloneras, war der Plan jetzt direkt dorthin zu kommen (2,7km). Es wurde für 15:00 Uhr ein Leihrad in Aussicht gestellt, derweil gab es Pasta mit Meerblick. Das eigene Rad durfte nach kurzer Überzeugungsarbeit in der Zwischenzeit dort gelassen werden, und nur der (sehr weiche) Sattel musste noch ein paar mal hochgestellt werden – dann ging es weiter. Die wellige Küstenstraße wurde zum Intervalle fahren genutzt, dann kurz im Rückenwind ausruhen und den Anstieg nach Soria angreifen. Die Wattwerte waren gut, die Zeit aufgrund des Materials nicht. Nach dem Abzweig zum Tauro Pass kommt auf der Stichstraße nichts mehr Spannendes, also ging es wieder zurück, um zwei Minuten vor Heiko in der Unterkunft anzukommen. Stravalink





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