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Rennbericht Heinerman 2016

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Der Darmstädter Heinerman Triathlon, eine der ältesten Triathlonveranstaltungen Deutschlands, stand wieder vor der Tür. Steffen stellte sich als einziger Teilnehmer des DGD Racing Teams erneut dem frühmorgendlichen Wooggetummel. Über 1,5 km Schwimmen, 40km flachem Radeln und 10km Laufen galt es die klassische olympische Distanz zu bewältigen. Bei idealen Bedingungen war das Ziel nach bereits fünf Versuchen in den Vorjahren einen Platz in den Top 10  zu erreichen. Erschwert wurde dieses Vorhaben schon vor dem Start durch das von vielen (vorallem schwimmschwachen) Triathleten gefürchtete Neoprenverbot.  So ging es ohne Schwimmhilfe in den dieses Jahr auffällig „grünen“ Darmstädter Woog.  Nach einer eher enttäuschenden Schwimmzeit von 27:19, die vermutlich auch der ein oder anderen MMA Runde im Wasser zu verdanken war, ging es dieses Jahr nur als 63.  in den ersten Wechsel. Auf dem Rad konnten auf der flachen Wendepunktestrecke Richtung Dieburg einige Plätze gutgemacht werden. Auffällig waren bereits zu Beginn des Rennens die dieses Jahr sehr präsenten Wettkampfrichter, was auch Steffen bei einem Überholmanöver eines Mitstreiters in Form einer zweiminütigen Zeitstrafe zu spüren bekam. Diese galt es in der Wechselzone vor dem abschließenden Lauf abzusitzen. Somit war trotz der zufriedenstellenden siebtbesten Laufzeit von 40:29 keine bessere Platzierung als in den Vorjahren möglich. Am Ende reichte es nach 2:18:50 h für Rang 19.  Alle Ergebnisse des dieshjährigen Wettkampfs sind hier abrufbar.

Rennbericht Jedermann DM Nidda

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    Relativ spontan entschlossen sich Daniel und Sebastian ins nahe gelegene Nidda bei der 1. Deutschen Jedermann DM zu fahren. Dort gibt es einen 23km langen Rundkurs mit nur 140Hm der 4 mal umrundet wurde. Trotz schlechter Wetterprognosen und einer Startverschiebung um 1 Std wegen Ölspur blieb es warm und trocken. Es waren recht weniger Starter (ca. 300) gemeldet, allerdings war die Strecke nicht sonderlich selektiv sodass sich ein großes Feld bildete – es gelang 3 Ausreißern in der Rennmitte sich abzusetzen bis zum Ziel hin. Das Rennen war zum Teil auf nur einseitig gesperrten Landstraßen unnötig gefährlich es gab einige gefährliche Szenen wegen der Pylonen und Fahrern die unbedingt auf der falschen Seite fahren wollten.An dem einzigen kleinen Anstieg konnte das Feld in den ersten 3 Runden nicht wirklich dezimiert werden, der enge Feldweg lies Überholmanöver auch kaum zu. In der letzten Runde konnte Sebastian dann auch mal Führungsarbeit verrichten, das Rennen zog an. Kurz vom Berg positionierte sich Daniel etwas weiter vorne im Feld und fuhr den Anstieg von vorne an – maximum attack. Kurz vorm „Gipfel“ war der Akku aber leer, sodass etwa 20 Fahrer vorbeikamen. Auf der Abfahrt musste Daniel dann sogar noch eine Lücke von 100m zufahren – was zum Glück gelang. Danach bildete sich dann eine neue Gruppe, Ziel erreicht. Sebastian war ebenfalls hervorragend in der ersten Gruppe positioniert und die beiden fuhren fast Zeitgleich über die Ziellinie, mit exakt 40er Schnitt. Ergebnisse gibt es jetzt 19. Sebastian und 22. Daniel. Link zu den Stravadaten.

Rennbericht Rund um Köln mit Mehrfachpremiere

Daniel und Sebastian Bechtel (langjähriger Supporter und seit 2 Wochen auch Trikotinhaber) fuhren zum ersten Mal den Klassiker Rund um Köln. Die Wetterprognose war auf Regen aus, morgens hing auch Niesel in der Luft. Bereits 45 Minuten vor dem Start bezogen die beiden Piloten den Startblock A. Man konnte einfach einen Schnitt prognostizieren und dann gab es den ensprechenden Startblock. Daniel meldete einfach mal 40er Schnitt. Das Rennen ging flach durch die Innenstadt in Köln, aber nicht so winklig wie in Frankfurt und auch nicht so lang. Dennoch mussten beide Starter viel investieren um vorne im Feld zu bleiben. Nach der ersten Welle erwischte Sebastian auf seinem brandneuen Rad (davor nur 20km Rollin) ein Schlagloch und die Kette entschied sich, zwischen Ritzel und Rahmen hängen zu bleiben. Das kurze Absteigen bedeutete für Sebastian die aktuelle Gruppe zu verlieren. Danach befand er sich in einer etwas unharmonischen Gruppe mit vielen (sinnlosen) Attacken in der er aber gut mitgehen konnte.
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Daniel hatte gute Beine und am ersten Anstieg war die Spitze des Feldes nur 100m entfernt. Am zweiten Anstieg (waren immer nur so ca. 150Hm) gab es berghoch einen Sturz, sodass fast alle anhalten mussten. Das Feld blieb aber dennoch zusammen. Auch nach dem ersten Mal Schlossberg (Rampe mit Pavet) gab es noch ein Hauptfeld. Erst nach ca. 2 Rennstunden konnte sich eine 40-köpfige Spitzengruppe bestehend aus den großen GCC-Teams lösen. Bis zum letzten Anstieg musste man aber auch im 2. Feld viel investieren, denn wegen des hohen Tempos gab es oft Lücken die zugefahren werden mussten. Kurz vor dem finalen Stück Schlossberg – Pavet konnte sich Daniel auf Position 5 im Feld fahren, sodass bei den Anfeuerungen der Zuschauer ohne Stau die letzten Höhenmeter des Rennens gefahren wurde. Die letzten 30km waren dann einigermaßen entspannt, das Feld wurde dann mit Fahrern vom 60km-Rennen künstlich vergrößert. Erst kurz vorm Ziel gab es einen leichten Nieselregen – es war ein klassisches Trockenrennen. Eckdaten: (127km 1270Hm – Flachrennen also mit 40er Schnitt, Platz 59), Sebastian konnte trotz des Missgeschicks einen 38er Schnitt mit Platz 184 vorweisen – für beide war das ein sehr starkes Rennen, für Daniel war das ein erster Test mit den neuen orangenen Schuhen.