In nur wenigen Stunden… Die Rundenzeit um bis zu 20 Minuten verbessern!

Was sich anhört wie ein schlechter Werbeslogan, kann sich besonders nachts in der „Grünen-Hölle“ bewahrheiten. Das Treten geht plötzlich schwerer als es muss. Dazu kommt ein schwammiges Fahrverhalten und das beruhigende Geräusch eines Reifenschadens. In Radlersprache eher „Platten“ genannt.

Was also tun? Wenn man sich vorher keine Gedanken macht spielt sich womöglich folgendes Szenario ab:

1. Ich such jemand, der einen Schlauch hat.

2. Ich habe einen auftreiben können, und stelle fest, dass das Hinterrad klemmt, weil ich den Ausbau in wilder Hektik durchziehen möchte.

3. Das Rad ist raus – nun stelle ich fest, dass dieser bescheuerte Reifen ohne Hebelwerkzeug nicht aus der Felge will.

4. Ich besorge mir auch dieses Teil – woher auch immer.

5. Ich mache den Schlauch rein, habe die Glasscherbe, die für die inzwischen 15-minütige Pause verantwortlich ist, angeschrien…

6. Ich stelle fest, das der neue Schlach kaum Reibwertreduzierung bringt, wenn er nicht mit mindestens 2,5 Bar Luftdruck gefüllt ist – es muss eine Pumpe her…

7. Diese ist auch gefunden – vor lauter Eile verletz ich mich noch an einer scharfen Kante – als Andenken…

8. Beim Einbau des Hinterrades, deinstallier ich am besten noch mein Schaltwerk, sodass der aktuelle Gang zur Überraschung wird.

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worsed case – ende – nach nur 23 Minuten und 8 Sekunden geht es weiter…


Aufruf in die gesamte Racing Runde:

Vorallem an die, die nich so oft selber schrauben, wie der Team-Chef, der ja zu jedem Wetter die passende Reifenmischung montiert und somit Routine hat.

1. Einweghandschuhe zum Üben kaufen

2. CO² Kartuschen organisieren (Team Chef fragen) zumindest eine mal testen – sonst zum Üben Pumpe nehmen

3. Hinterrad in allen Lagen ausbauen, auch ruhig mal in ner dunklen Garage – die Abläufe sollten grob drinne sein.

4. Am Vorderrad kann man ab und zu auch einfach 2-3 Schläuche wechseln, und des Hebeln mit den Werkzeugen üben, die ihr in Schritt 1.5 gekauft habt, weil ihr ja mitdenkt 🙂

5. Einfach noch mehr üben…


Bei Beachtung dieser 5 Punkte – geht es im Falle eines Platten wie folgt vonstatten:

1. „SCHEIßE“ -> Absteigen -> Schlauch -> Werkzeug -> CO² aus der Satteltasche….

2. Punkte 1-5 ablaufen lassen (ohne Sachen kaufen – und OHNE HANDSCHUHE – sowas ist ja wohl das Allerletzte, wer jetzt Handschuhe suchen wollte… 😉 )

3. Weiterfahren


ENDE Zeit: 3 Minuten 8 Sekunden

SportTracks Pausenzeiten

Für alle Leute die gerne ein Trainingstagebuch digital führen, und die Software Sporttracks noch nicht kennen wird es Zeit. Das Programm ist 100% Freeware und kann Daten von gängigen GPS Geräten empfangen, bei meinem Edge 705 ohne Probleme. Der einzige kleine Nachteil zur Garmin Software, die im Vergleich sehr spartanisch ist, ist das Einrechnen der Pausenzeit in die Gesamtzeit und dadurch auch in den Schnitt.

Jetzt habe ich dazu jedoch eine Lösung erarbeitet:

1) Einstellungen: Anzeige – Analyse: Haken bei den ersten beiden Punkten rausnehmen bei den „Pausen“ Optionen

2) Dann auf Ansicht wählen: Kategorien. Bei Radfahren bzw. Meine Aktivitäten bei Pausen: sowas wie 1 oder 2 km/h einstellen und jetzt passt das und man hat endlich eine korrekte Durchschnittsgeschwindigkeit.

Noch ein Tipp: Der Höhenmesser vom Garmin ist, aufgrund des sich ändernden Luftdrucks „semiakkurat“. Mir ist das aufgefallen, als ich häufig die gleiche Strecke gefahren bin. Um die aufgezeichneten Höhendaten zu berichtigen, gibt es hier ein Plugin: Elevation Correction. Die Datei einfach ins Plugin Verzeichnis des Programms kopieren. Bei Einstellungen gibt es jetzt eine neue Sektion für das Plugin. Bei Analyse-Datenglättung sollte man dann die Höhenglättung minimieren, da jetzt die Daten direkt vom Nasa-Satellitenscan kommen, gegeben die Aufzeichnung des Tracks ist einigermaßen korrekt.