Der Wind hatte sich für den heutige Montag vorgenommen, deutlich ruhiger zu machen, dies Vorhaben aber auf den frühen Nachmittag verschoben. Infolgedessen wurden die Siebenergruppe des Tages mit hoher Geschwindigkeit ins Landesinnere gepustet und schneller als gedacht fand man sich beim ersten Espresso-Stop des Tages ein. Das Café Can Putxet in Lloret de Vistalegre ist im Dorf zurecht sehr beliebt und 5 von 7 Fahrern entschlossen sich zur Einkehr. Matthias fühlte sich nicht ganz fit und beschloss, eine flache Sonnentour auf gleicher Strecke zurück ins Hotel zu fahren. Indessen bewachte Conny die Räder. In einem unachtsamen Moment konnte er trotzdem nicht verhindern, dass seine teure Aeromaschine entwendet werden konnte…
…allerdings nur von Moritz, der sich einen (mittelmäßigen) Spaß erlaubte. Nach dem zweiten Zwischenstopp im Cycling Planet in Alaro bereiteten sich dann alle 6 Fahrer auf die Hauptschwierigkeit des Tages vor: von Bunyola auf neuem Straßenbelag in den Orient. Am Vorabend wurde spontan und höchstprofessionell eine Pacing Strategie entwickelt, die Conny zu einer neuen 20min Bestleistung führen sollte. Diese sah vor, dass Stefan mit 250W vorne fährt und Conny das Hinterrad hält. Beides klappte hervorragend, und hier nochmal ganz offiziell: Constantin, dein neuer 20min Wert ist 257W. Du kannst ihn hier jederzeit nachlesen wenn dein Garmin (demnächst) kaputt ist.
Weiter vorne im Renngeschehen fuhr Sebastian mit 310W zur PB, genau wie Heiko, der mit einem zweigeteilten Effort (10/2/6 Minuten) in genau 18:00 oben war. Die Bergpunkte gingen in 17:23 an Daniel, der dank besserer Taktik (in Fachkreisen ‘Pennersekunde’ genannt) eben diese eine Sekunde vor Moritz lag. Umso beachtlicher sind diese Zeiten, weil dieses Jahr im Gegensatz zum Vorjahr, kein Rückenwind im Anstieg herrschte.

Als Belohnung winkte der sensationelle Kuchen von Patrick im Café Nou Dalt Montana (absolute Empfehlung!) serviert von einem Kellner in Radschuhen:


Die Rückfahrt verlief bei allerbestem Sonnenschein ereignisarm und weil der Wind inzwischen gedreht hatte, kam ganz unerwartet ein 30er Schnitt heraus.