Südtirol 2021 – Passo Coe

Aufgrund von leichtem Regen musste die Abfahrt auf 10:30 Uhr verzögert werden, Sebastian musste noch ein paar extra Meter fahren um seine Trinkflaschen mitzunehmen – Daniel wurde bei der Befüllaktion aller Räder abgelenkt, sodass es nur für 2 gereicht hat. Den direkt mit 11% Schild beginnenden Hausberg (<1km nach Start) kannte das Trio bestens und man fuhr zügig aber gesittet hoch. Auf dem Radweg im Tal nutzte Daniel den Rückenwind um die Führungsarbeit zu leisten, aber die 36-37km/h wurden als etwas zu schnell gewertet 😉 Am Anstieg zum Coe fuhr dann Sebastian seine Pace, die ersten zwei Drittel auf der heute stark befahren Straße waren dem Team schon aus dem Jahr 2017 bekannt. Dessen sehr ungleichmäßige Steigungen waren dennoch für alle überraschend und Sebastian investierte damit ungewollt mehr Körner als geplant. Neu war das Zwischenstück zum malerischen und verschlafenen Ort Serrada. Als es zunächst abwärts ging, schwante Sebastian böses, denn die Länge des Anstiegs sollte sich nicht von der Hauptvariante unterscheiden. Als dann ein Schild „4 Kehren 16%“ kam durften Daniel und Moritz ihr „eigenes“ Tempo fahren – was natürlich voll Stoff bis zum Ort bedeutete. Trotz neuem Notritzel in dieser Saison (34/32) war der Ofen aus und der Cheftourenplaner wurde oben gescholten, dass nicht über diese Rampe informiert wurde. Da der Anstieg in keinem klassischen Pässelexikon gelistet ist und der Tipp aus Komoot sich nur auf die Schönheit des Ortes bezog war die Informationslage dürftig.
Das Überbrückungsstück zum Anstieg war dann frischer Asphalt gesperrt für Autos – traumhaft. Das geplante Bergzeitfahren zum Gipfel (3km) wurde trotz des Zwischensprintes abgehalten, aber es war sehr Einseitig. Daniel musste sich früh Moritz geschlagen geben, und Sebastian fuhr gemütlich noch – nach mehrfacher Bekundung direkt zurück zu fahren war die Strudeleinladung dann doch zu lukrativ.
Auf der Abfahrt gab es dann leichten Regen und einen komplett leeren Reisebus der erst im Tunnel (flach) überholte um dann den Verkehr aufzuholen. Eckdaten der Tour (80km 2000Hm).


Katie war mit ihren Eltern und Rosalie auf einer Wanderung ab dem Teamquartier unterwegs – auch dort gab es ungeplante Abenteuer – der Weg war erst breit, dann schmal und dann ganz weg.

Anreise Südtirol

Angereist wurde in drei Formationen: Der im Tetris-Modus beladene Egert-Skoda, der Teamchef-Wagen und Camper-Schade. Abfahrt der Darmstädter Autos war um 4 Uhr, was sich als zu spät herausstellen sollte, dem Camper wurde noch lange eine zu späte Abfahrtszeit vom Teamchef unterstellt, sie sollten aber trotzdem mit Abstand am Frühsten ankommen. Kurioser Zufall: Im stockenden Verkehr auf der Fernpassstraße planten zwei, durch ein Fahrzeug getrennte Wagen, in einer Haltebucht einen Pitstop einzulegen: Es ist dem Leser überlassen zu ermitteln, um wen es sich dort gehandelt haben könnte.

Die Unterkunft direkt am Lago konnte direkt überzeugen, jedoch war das einparken schwierig, Rückwärts einparken vermutlich sogar theoretisch unmöglich.

Nach einem klassischen Snack mit Bruscetta ging es auf die Einrollrunde, die als sehr flach beworben wurde, aber doch zwei steile, aber dafür nicht so lange Anstiege, inkludierte. Durch gute Pace-Arbeit von Katie wurde dies aber gut über die Runde gebracht. Highlight der ersten Abfahrt: Ein Belgier, der versuchte, auf der Passstraße zu wenden, dumme Idee. Nach der zweiten Abfahrt attackierte Katie nochmal und löste damit eine Kettenreaktion aus.

Der Ersteinkauf war dank Einsatz eines leeren Kinderwagens gut zu bewältigen. Abgerundet wurde der erste Tag durch Pizza im Restaurante Europa und der F1 Sprintrennenwiederholung bei einer Datenrate von geschätzten 500kb/s.

Rosalie hat auch einen Beitrag zum Artikel zugesteuert: cfg f gvgvgvbvb

Cube Campa Custom Build

Vorwort:

Eigentlich war geplant, ein kostengünstiges Alu-Rad mit einer Shimano 105 Gruppe und Felgenbremse zu finden, um den liebgewonnenen ELITE Turno Smart Rollentrainer ganzjährig betreiben zu können, ohne jedes Mal das Hinterrad aus dem Rose Pro RS herausnehmen zu müssen (Iteration 1: Preisvorstellung 500 Euro). Leider stellte sich dies als schwieriges Unterfangen heraus, da die Preise für Rennräder auf dem Gebrauchtmarkt aktuell utopisch sind (Stand Winter 2020/2021). So verlangen Inserenten in der Bucht z.B. für 10 Jahre alte Fahrräder mit oben genannten Spezifikationen Preise von 800 Euro. Nur zum Vergleich: Ein vergleichbar ausgestattetes Neurad ist schon ab ca. 1300 Euro zu bekommen (Rose Pro SL 105 ).

Daher wurde die Strategie kurzerhand geändert und ein Rahmenset gesucht, welches dann zusammen mit einer günstigen Einfach-Gruppe ohne Bremse (z.B. SRAM Apex 1 11-fach) zum Rollenrad aufgebaut werden kann (Iteration 2: Preisvorstellung 800 Euro). Auch hier stellte sich schnell heraus, dass der Gebrauchtmarkt zu teuer ist. Auf der Suche nach einem bezahlbaren Rahmenset bin ich dann durch Zufall auf Schliersee Bikeparts gestoßen, welche sich augenscheinlich auf den Abverkauf von übrig gebliebenen CUBE-Rahmen spezialisiert haben. Auch wenn durch die schiere Menge an verfügbaren Rahmen selbst die netten Mitarbeiter und die Webpräsenz manchmal durcheinandergekommen sind, konnte schnell ein passendes Rahmenset gefunden werden. Abwicklung und Lieferung waren erstklassig. Bei dem Objekt der Begierde handelt es sich um ein CUBE Attain GTC Pro Carbon-Rahmen (Felgenbremsen-Version) von 2019 in der Größe 56. Der Preis von 550€ für Rahmen, Gabel und Vorbau geht hierbei mehr als in Ordnung.

Da es „leider“ nur einen passenden Carbon-Rahmen zu erwerben gab, manifestierte sich nun ein weiteres Problem. Der neue Rahmen wäre etwas zu Schade, um ihn nur auf die Rolle zu stellen. Daher fiel dann der Entschluss, den Carbon-Rahmen für eine Straßenmaschine zu verwenden und den etwas in die Jahre gekommene Alurahmen des Rose Pro RS auf die Rolle zu stellen.

Leider erschien es dann auch unpassend, die alte Ultegra 10-fach Gruppe vom Rose Pro RS am neuen Rahmen zu verbauen. Daher wurde schlussendlich, unter konstantem Zureden von Daniel, der Entschluss gefasst, das Projekt ein weiteres Mal aufzuwerten und ein komplett neues Rennrad selbst aufzubauen. (Iteration 3: Preisvorstellung; so günstig wie möglich unter Berücksichtigung diverser Mindestansprüche).

Cube Attain GTC Pro:

Nachdem der Rahmen schon erworben war und feststand, musste als Nächstes die richtige Gruppe gefunden werden. Für mich stand fest: 12-fach, Felgenbremse, mechanische Schaltung. Hierdurch ergeben sich dann folgende Rennrad-Gruppen zur Auswahl:

    • Shimano: nüscht
  • SRAM: nüscht
  • Campagnolo:
    • Chorus 12: 1000 Euro*
    • Record 12: 1550 Euro*
    • Super Record 12 2300 Euro*

*Preise von Bike24

Um dem Budget-Anspruch weiterhin halbwegs gerecht zu werden, fiel die Wahl daher ohne Zögern auf die Campagnolo Chorus 12-fach Gruppe, welche Mitte 2019 vorgestellt wurde. Über den Sinn oder Unsinn von 12 Gängen kann man sicherlich streiten aber spätestens nach meinem Meniskus-Knorpelschaden habe ich kleine Übersetzungen sehr zu schätzen gelernt. Mit einer Kompaktkurbel sowie dem 11-32 Ritzel ergibt sich jedenfalls ein absolut hervorragendes Schaltbild mit feinen Abstufungen über 32 km/h fürs Flache sowie kleinen Gängen für die Berge. Die Entfaltung beträgt ebenfalls für ein Rennrad hervorragende 427% .

Da die Gruppe in Deutschland nirgendwo vor Sommer lieferbar war, wurde die selbige kurzerhand direkt in Italien bei Gambacicli bestellt. Dies war zwar etwas teurer als in Deutschland, funktionierte aber ansonsten, inklusive Versand, tadellos.

Laufräder waren bereits vorhanden. Hier wurde auf die Leeze AC 35 Road zurückgegriffen. Dazu musste lediglich ein neuer Freilaufkörper bei Leeze bestellt werden. Der Wechsel war problemlos möglich.

Die weiteren Anbauteile wurden mehr oder weniger streng nach möglichst gutem Preis/Gewichts-Verhältnis ausgewählt. In den meisten Fällen fiel die Wahl daher auf Produkte der Marke Procraft.

Vollständige Teileliste mit selbst gewogenen Gewichten:

Komponente

Name

Details

Gewicht (g)

Rahmen

Cube Attain GTC Pro

56cm, 2019 Modell

1114

Gabel

Cube Attain GTC Pro

gekürzt ( -29g)

367

Vorbau

Cube Newmen

90mm 6deg

147

Sattelklemme

Cube Attain GTC Pro

 

14

Schnellspanner vorne + hinten

Tune Skyline

Altbestand

34

Vorderrad + Reifen

Leeze AC35 (inklusive Dichtmilch)

 

1041

Hinterrad + Reifen (ohne Ritzel)

Leeze AC35 (inklusive Dichtmilch)

 

1226

Reifen vorne

Conti GP 5000 TL

300g

 

Reifen hinten

Conti GP 5000 TL

300g

 

Ahead-Schraube + Expander

Procraft Expander

 

41

Steuersatz

FSA Orbit I-t 1 1/8″-1 1/4″

Cube

73

Umwerferschelle

Campagnolo Original mit Schraube

 

31

Lenker

Procraft PRC

420mm, 31.8mm

234

Sattelstütze

Procraft PRC

27.2mm, 350mm

163

Sattel

Selle Italia SLR Superflow

Breite L

187

Innenlagerschalen

Campagnolo Press-Fit Ultra Torque

BB86 86,5×41

40

Lenkerband + Lenkerendkappen

Lizard Skins DSP 2.5mm black

 

83

Pedale

Shimano PD-ES600

 

282

Umwerfer

Campagnolo Chorus 12

 

87

Schaltwerk

Campagnolo Chorus 12

-11g durch abgeschraubten Adapter

232

Kette

Campagnolo Chorus 12

-10g durch Kürzen

239

Ritzel

Campagnolo Chorus 12

11-32

328

Bremse vorne

Campagnolo Chorus 12

Felgenbremse

163

Bremse hinten

Campagnolo Chorus 12

Felgenbremse

168

Bremsgriffe rechts und links

Campagnolo Chorus 12

mit Schaltzügen

390

Außenhüllen, Bremszüge

Campagnolo Chorus 12

ca -70g durch kürzen

151

Kurbel links

Campagnolo Chorus 12

 

498

Kurbel rechts

Campagnolo Chorus 12

 

237

Flaschenhalter 1

Blackburn Slick

mit Schrauben

31

Flaschenhalter 2

Blackburn Slick

mit Schrauben

31

Spacer

Procraft

2.5cm

10

 

Zusammenbau:

Nachdem Daniel bereits 2019 ein eigenes Rad gebaut hatte, lag es nah, die vorhandene (insbesondere die Campagnolo-spezifische) Werkstatt-Ausstattung zu verwenden und das Rad im Eberstädter Fahrradkeller zusammenzubauen. Insgesamt gestaltete sich der Aufbau wenig schwierig und das Rad war nach zwei Nachmittagen betriebsbereit.

Zuerst wurden die Campagnolo-Innenlagerschalen in den Rahmen gepresst. Diese wollten zuerst nicht so recht passen. Nachdem das Tretlager aber ein wenig per Hand ausgeschliffen wurde, ließen sich die Innenlagerschalen problemlos mit dem Campagnolo Spezialwerkzeug (UT-BB240) einpressen.

Im Anschluss wurden die weiteren Teile der Gruppe in kanonischer Reihenfolge verbaut. Die Innenverlegung der Schaltzüge war zwar, wie zu erwarten, eine Geduldsarbeit, gelang aber ohne übermäßigen Frust.

Etwas ärgerlicher war allerdings, dass die Außenhülle des Schaltwerk-Zugs, trotz Endhülse immer in den Rahmen gezogen wurde, sobald man den Zug unter Spannung setzte. Zum Glück lag in der Werkstatt ein haushaltsüblicher Dübel, welcher perfekt in die Rahmenöffnung passte, ohne in den Rahmen gezogen zu werden. Damit war auch dieses Problem behoben.

Beim ersten Versuch die 12-fach Kette zu Vernieten, kam der Park-Tool Kettennieter leider an seine Grenzen. Daher wurde kurzerhand der mit der Ekar-Gruppe eingeführte 12/13-fach Kettennieter von Campagnolo bestellt (UT-CN400). Damit funktionierte die Montage der Kette schlussendlich problemlos.

 

Testfahrt:

Bei herrlich wechselhaftem Aprilwetter wurde die erste Testfahrt mit Moritz in Angriff genommen. Der erste Fahreindruck war sehr positiv. Der Rahmen ist schön steif und selbst im Wiegetritt merkt man wenig Flex. Die Campagnolo-Gruppe fährt sich hervorragend, muss aber nochmal feinjustiert werden. Die Sitzposition war aber trotz Kopie der Maße vom alten Rad noch suboptimal und muss daher nochmal professionell überprüft werden.

Obwohl bei der Auswahl der Komponenten nicht näher berücksichtigt, weiß die Optik definitiv zu gefallen. Insbesondere das Carbon der Chorus-Gruppe passt sehr gut zur Rahmenfarbe.

Fazit:

Ein passabel ausgestattetes Rennrad mit Campagnolo-Gruppe und gescheiten Alu-Laufräder für deutlich unter 3000 Euro sucht man auf dem Markt vergebens. Der Einkaufspreis aller Teile belief sich auf ca. 2800 Euro, wobei man hier nochmal allein 200 Euro bei der Gruppe hätte sparen können. Das Gewicht, so wie von Händlern angegeben, ohne Pedale, Flaschenhalter, Sensoren etc. liegt bei sehr konkurrenzfähigen 7.2kg. Mit Pedalen und Flaschenhalter liegt das Gewicht bei 7.5kg. Komplett fahrfertig (inklusive Wahoo, Wahoo-Halterung sowie Sensoren liegt das Gewicht bei 7.65kg.

Budget Disc Wheel Build

Wer den GCN Link im Artikel zum Cube Aerium Zeitfahrrad geklickt hat und bis zur Folge 2 geschaut hat, wird sich erinnern – es gab nämlich auch eine weitere Vorlage zum Nachahmen: Umrüsten eines normalen Laufrades zum aerodynamischen Nonplus-Ultra – einem Scheibenrad. Allerdings wurden die Bauvorschläge der Engländer nicht 1:1 übernommen und es gab weitere Recherchen zu den benötigten Materialien. Die Umsetzung erfolge schon in November, aber vor einem erfolgten Test gab es einen journalistischen Maulkorb. Das Basismaterial war eine 3mm starke Depron Platte, (14€) welche, von der beteiligten Technikabteilung erst belächelt wurde – aber daraus werden Modellflugzeuge gebaut. Die Platte wurde mit Zirkel und Schere 2cm innerhalb der Bremsflanke auf das originale Alulaufrad angepasst, dann ein Schnitt um eine leichte Kegelform zu ermöglichen. Für das Finish der Oberfläche wurde dann das styroporähnliche Material mit schwarzer selbstklebender Möbelfolie (15€) beklebt, das klappte erstaunlich gut. Die Schnittkante wurde dann mit 2K Kleber geklebt und anschließend mit Kreppband platziert. Dann konnte man noch mit Ducktape von der anderen Seite nachhelfen und auf der Nabe mit selbstklebendem Klebeband. Die Außenkante wurde noch mit schwarzem Silikon verklebt bevor das obligatorische Elektrotape fürs Finish sorgte. Danach folgte die Antriebsseite, und die ist deutlich kritischer, weil der Abstand zwischen Speichen und Ritzel nicht sehr groß ist. Daniel entschied sich fürs Einschneiden der Depronplatte ab auf 10cm um nicht auf der Speiche, sondern neben den Speichen zu sein mit dem Material. Den niedrigsten Gang sollte man sowieso nicht fahren, sonst hat man das falsche Rad genommen – es schleift tatsächlich nicht mal die Kette, nur ganz leicht das Schaltwerk an der Klebenaht im besagten Gang. Das Loch fürs Ventil sollte man nicht vergessen, dass muss man ad hoc abkleben. Beim Fahren war die Windanfälligkeit gar nicht so dramatisch, ein höheres Profil am Vorderrad hat da mehr Einfluss – ein voller Erfolg und ein Dank geht an Stefan für dessen Hilfe 🙂

Tour of Sufferlandria 2021 – Zusammenfassung

Die erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn: Alle DGD Athleten konnten die Tour of Sufferlandria erfolgreich im nuklearen Modus abschließen und sich die begehrte Medallie sichern:

Die Etappenkomposition wurde im Allgemeinen als fair empfunden und insbesondere die klassischen Überführungsetappen in der Mitte des Rennens gab den Athlethen etwas Zeit zum Durchatmen. Denn insbesondere der Beginn und der Abschluss der Tour of Sufferlandria hatten es in sich. Dies spiegelt sich auch, wie später zu erkennen sein wird, in den Trainingsdaten wider. Als eindeutige Hassetappe wurde von den Fahrern „Nine Hammers“ auserkoren. Besonders Moritz stellte hierbei sein Timing der letzten 4DP-Messung kurz von Beginn der Tour in Frage.

Nach abgeschlossener Tour müssen auch noch Ehrenpreise in diversen Kategorien vergeben werden:

  • Gernot-Hassknecht-Preis für den Fahrer mit dem höchsten Durchschnittspuls -> geht an Sebastian mit unangefochtenen 161 BPM
  • Wattmeister für … eben den wahren Wattmeister -> geht ebenfalls an Sebastian mit durchschnittlich 264W.
  • Grunter-von-Agony-Medallie für den Fahrer mit dem höchsten TSS/IF Wert -> geht an Heiko mit einem Ø-TSS von 79 und einem Ø-IF von 0.89

Hier die durchschnittlichen Stats jeder Etappe (Höchstwerte in fett):

Fahrer Heiko Sebastian Daniel Moritz
Etappe Dauer TSS IF POW HR TSS IF POW HR TSS IF POW HR TSS IF POW HR
Joyride 0:29:58 44 0.94 217 150 41 0.91 278 160 38 0.88 256 152 45 0.95 247 139
Cobbler 1:46:34 120 0.82 216 151 110 0.79 273 172 119 0.82 258 153 118 0.82 244 145
9 Hammers 0:58:21 94 0.98 239 161 92 0.98 307 166 84 0.93 274 156 97 1 273 151
Fight Club 0:55:51 84 0.95 236 155 81 0.93 304 163 78 0.92 276 152 81 0.93 263 146
Half is Easy 0:36:24 50 0.91 227 151 47 0.88 291 155 48 0.89 268 151 41 0.82 236 138
G.O.A.T. 0:42:10 50 0.85 214 150 48 0.83 275 152 49 0.83 253 145 49 0.83 241 138
Norway 1:00:54 79 0.88 222 145 72 0.84 279 161 75 0.86 264 144 74 0.85 242 139
Who Dares 0:54:09 72 0.9 223 145 71 0.89 290 151 71 0.89 264 146 68 0.87 248 136
The Cure 0:29:53 41 0.91 227 154 39 0.89 290 158 36 0.86 259 147 39 0.89 249 138
Defender 0:59:10 83 0.92 237 149 81 0.91 310 161 77 0.88 277 151 84 0.92 270 144
Attacker 0:53:07 66 0.86 217 154 64 0.85 286 159 63 0.84 255 na 65 0.86 247 139
Total / Ø 9:46:31 79 0.89 225 151 75 0.87 289 161 75 0.87 264 137 77 0.88 251 141

Die Vergleichbarkeit der errechneten Rollentrainer-Leistungsdaten kann hier aber durchaus in Frage gestellt werden. Vor der Tour führte Heiko bei seiner Elite Turno Rolle einen Datenvergleich mit dem doppelseitigen Powermeter von Stages durch und konnte eine recht konstante Abweichung von 40 Watt feststellen, die der Rollentrainer mehr berechnet hatte im Vergleich zu den „gemessenen“ Watt.

Weitere interessante Fakten zur Tour (alle Fahrer zusammengenommen):

  • gesamte verrichtete Arbeit (an der Kurbel) : 36.2 MJoule
  • Verbrannte Kalorien ( Annahme 20% biologische Effizienz) : 43292 Kcal
    • Dies entspricht einer Energie von 50.3 Kwh. Würde man mit Strom heizen, hätte dies in Deutschland immerhin 16 Euro gekostet.